Der Bookmark-Synchronisationsdienst Xmarks

Es ist längst nichts Ungewöhnliches mehr, dass Nutzer Browser auf unterschiedlichen Computern einsetzen und damit ihre Bookmarks auf mehreren Geräten verstreut liegen. So können unterwegs auf dem Tablet Bookmarks beispielsweise mit Safari gespeichert werden, während am heimischen Desktop-Rechner Firefox zum Einsatz kommt.

Bild: www.xmarks.com

Auch am Arbeitsplatz sind die Nutzer häufig auf die vorinstallierte Browsersoftware beschränkt und wollen dort ebenfalls Bookmarks speichern. Aus diesem Grund haben in den letzten Jahren Synchronisationsdienste immer mehr an Bedeutung gewonnen. Xmarks ist ein solcher Dienst, mit dem Bookmarks auf verschiedenen Rechnern und innerhalb verschiedener Browser-Applikationen abgeglichen werden können.

So funktioniert X-Marks in der Praxis

Die Browser-Erweiterung Xmarks muss auf jedem Rechner installiert werden, dessen Browser an der späteren Synchronisation teilhaben soll. Die Software integriert sich dabei nahtlos in den Internetbrowser: Der Nutzer erkennt die Tätigkeit der Software lediglich daran, dass seine Bookmarks immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob auf jedem Rechner der gleiche Browser oder unterschiedliche Browserprogramme eingesetzt werden und welche Versionsnummer diese aufweisen. In einer Premium-Version von Xmarks können zudem entsprechende Apps für Smartphones installiert werden.

Die wichtigsten Funktionen von X-Marks

Xmarks wichtigstes Feature ist die Kompatibilität mit allen gängigen Browserprogrammen. Der Internet Explorer wird ebenso unterstützt wie Firefox, Safari und Google Chrome. Die Bookmarks-Synchronisation ist dabei nicht darauf angewiesen, dass sämtliche Bookmarks auf den Rechnern verteilt gesichert sind, sondern greift auf einen eigenen Speicherort im Internet zu. Damit ist Xmarks vollkommen unabhängig von lokalen Speichermöglichkeiten. Selbst bei einer Formatierung sämtlicher Rechner können die Bookmark-Daten immer noch abgerufen werden. Ebenfalls möglich ist das Sharen der Bookmarks mit anderen Nutzern von Xmarks im Internet. Es können entweder alle Bookmarks öffentlich gemacht werden, oder es werden einzelne Ordner ausgewählt, die für das Sharing freigegeben werden sollen.

Die Entwicklung von X-Marks

Xmarks wurde ursprünglich als Alternative zu Google Browser Sync entwickelt. Die Software wurde von Mitch Kapor entwickelt, der im Jahr 2006 das Unternehmen Foxmarks in San Francisco gründete und später in Xmarks umbenannte. Xmarks sollte sich von Konkurrenzprodukten dadurch unterscheiden, dass die Bookmarks auch auf eigenen Servern abgespeichert werden können. Seit dem Jahr 2010 wird die Software von der Firma LastPass unter dem gleichen Markennamen fortgeführt.



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