Das Tatoo-Studio im Internet

Eine eigene Internetseite ist für ein Tätowier-Studio ein Muss. Denn der Kundenstamm rekrutiert sich nicht aus einem Laufgeschäft wie im Bäckerhandwerk. Sicher lebt ein Studio zum großen Teil von Empfehlungen. Aber auch die neuen Interessenten möchten sich gern vor dem Besuch im Studio eine eigene Vorstellung von dem machen, was dann auf sie zukommt. Je mehr ein potentieller Kunde über das Tätowier-Studio weiß, das er aufsuchen möchte, desto unkomplizierter verläuft die Kommunikation dann vor Ort. Er kann sich ein Bild von den Techniken des Tätowierers sowie seinen Erfahrungen machen und findet durch eine Anfahrtskizze vielleicht den Weg etwas einfacher.

Bild: Unsplash / pixabay.com

Anforderungen an die Homepage

Daraus resultiert die Anforderung an die Homepage, das Geschäft und das darin arbeitende Team kurz vorzustellen. Die meisten Homepages im Internet gehen hier sehr sparsam mit Informationen um. Potentielle Kunden interessiert schon eine Art von Vita, die den betreffenden Tattoo Artist beschreibt. Aber Tattoo-Künstler scheinen schweigsame Menschen zu sein, die nicht gern über sich selbst reden. In möglicherweise auf den Homepages veröffentlichten Presseartikeln erfährt man ein wenig mehr über sie. Aber die Grundinformationen daraus gehören einfach in eine Homepage hinein. Auch andere Künstler oder Dienstleister allgemein müssen sich mit Firmengeschichte, Historie oder zumindest einer Vita bzw. Lebenslauf o. ä. darin vorstellen. Sonst würde eine Homepage nicht viel mehr als eine Gallery oder ein Foto vom Geschäft nebst Adresse aussagen.

Auf die Homepage gehören natürlich die Öffnungszeiten und die Kontaktmöglichkeiten. Ob nun nebenberuflich oder nicht, sollte der Tattoo Artist darin seine Arbeitsweise beschreiben. Bilder als einziges "Aushängeschild" genügen hier nicht mehr, da die Tätigkeit eines Tätowierers nicht unbedingt zum Allgemeinwissen gehört. Daneben können die Messe- und Veranstaltungstermine, auch als Historie, veröffentlicht werden. Und ob der jeweilige Tätowierer Mitglied im Berufsverband ist, wäre nur eine werbewirksame Information mehr, die für ihn spricht, nicht gegen ihn. So dunkel und mysteriös auch das jeweilige Motiv-Design sein mag, muss doch die Homepage nicht immer ebenfalls in dunklen Farben gestaltet werden. Mit einem Tattoo will man zumeist einen neuen Schmuck anlegen und diesen der Welt präsentieren. Etwas mehr Lebensfreude oder einige hellere Bereiche wären in der farblichen Gestaltung schon wünschenswert.

Gimmicks in der Homepagegestaltung

Warum soll einem nicht etwas Neues einfallen, was die Kollegen auf ihrer Homepage vermissen lassen? Ideal für den telefonischen Kontakt oder den Kontakt über Internet wäre ein öffentlicher Terminkalender, wie ihn viele Pensionen im Internet vorweisen können. Anhand dessen sucht sich der Kontaktsuchende bereits einen Tag heraus und muss während des Gesprächs nicht erst überlegen. Möglicherweise wäre es auch leichter für Vorbereitung der Sitzung, wenn der Kunde eine Motividee per Image-Upload gleich im Formular mitschicken könnte. Vielleicht wären einige Preisinformationen zur Orientierung auch nicht verkehrt. Dass man seine Mitbewerber nicht gern über seine Kosten informieren möchte, ist klar. Aber die meisten Unternehmen verwenden die Preisorientierung heutzutage. Auch das erleichtert in der nächsten Kommunikationsstufe die Verständigung. Also hier könnte in diesem Gewerbe noch viel getan werden, um interessanter für potentielle Kunden zu werden.

Lesen Sie weiter:



Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!