Darlehen von der ARGE als Existenzgründer?

Zum 01.01.2009 wurde die Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente beschlossen. Im Ergebnis entfallen die sonstigen weiteren Leistungen, dafür kann der Fallmanager über ein Vermittlungsbudget verfügen.

Bild: I-vista / pixelio.de

Laut der Pressemitteilung 83/2008 der BA

"...können dem Existenzgründer nunmehr neben dem Einstiegsgeld, Darlehen und Zuschüsse für die Beschaffung von Sachgütern gewährt werden."

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bestimmte Nachweise, die für eine Gründung notwendig sind, schneller und einfacher zu finanzieren. Hier sind insbesondere Nachweise, wie der Gesundheitspass und ähnliche Dokumente, zu nennen. Ziel dieser neuen und vereinfachten Vermittlungsbudgets soll es sein, den Bürgern eine schnellere und bessere Unterstützung bei ihren Vorhaben zu gewährleisten. Außerdem soll es mit den vereinfachten und besseren Hilfen möglich werden, mehr Menschen schneller in Arbeit zu bringen.

Gerade Gründer aus ALG 2 haben es schwer, Kredite von Banken zu bekommen. Daher ist diese Regelung eine gute Nachricht für die Gründer. Noch liegen uns keine Erfahrungen von Gründern vor, wie die Fallmanager die Gewährung von Darlehen oder Zuschüssen handhaben.

Ob und wie sich die Hilfen in Zukunft entwickeln werden, bleibt aber noch abzuwarten. Denn derzeit sind Erfahrungen eher in sehr geringem Maße bekannt. Wir halten Sie an dieser Stelle aber über weitere Neuerungen auf dem Laufenden. Insgesamt ist die Entscheidung für ein individuelles Vermittlungsbudget jedoch als positiv anzusehen, so dass auch in Zukunft einige Verbesserungen auf Gründer aus ALG 2 zukommen dürften. Denn gerade ihnen soll mit dem neuen Vermittlungsbudget weiter geholfen werden. Da aber auch bei diesem Budget ein gewisser Ermessensspielraum vorhanden ist und kein Rechtsanspruch auf bestimmte Leistungen besteht, sind die Fallmanager selbst der entscheidende Fakt



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