Crowdfunding-Plattform Kickstarter ab Herbst in Deutschland

Die Internetplattform Kickstarter, die Projektfinanzierung durch Crowdfunding anbietet, soll bald auch Unternehmen, Personen und Institutionen zur Verfügung stehen, die in Deutschland ansässig sind.

Bild: Kickstarter Logo

Interessenten müssen ins Ausland

Das geht aus einem Bericht des Branchendienstes Media.de hervor, der sich auf eine Sprecherin des Unternehmens beruft. Bislang müssen Initiatoren von Kickstarter-Projekten aus einem von lediglich sechs Ländern stammen. Nur zwei davon liegen in Europa: Großbritannien und die Niederlande. Das Finanzieren von Kickstarter-Projekten gelingt bereits jetzt aus dem deutschsprachigen Raum, muss aber über Ansprechpartner in den Ländern haben, in denen Kickstarter Unternehmenssitze hat.

Kickstarter bislang nur in sechs Ländern

Kickstarter ist bislang nur in zwei europäischen Ländern vertreten, Großbritannien und Niederlande. Ansonsten gibt es Vertretungen in USA, Kanada, Australien und Neuseeland.

Anfang März hatte das Unternehmen verkündet, Kickstarter-Projekte hätten mittlerweile über eine Milliarde US-Dollar eingesammelt. Andere Crowdfunding-Webseiten richten sich schon länger an Erfinder, Künstler und andere Menschen und Institutionen aus Deutschland, die Zahlungswillige für ihre Projekte suchen, bevor sie diese angehen, so heise.de.

Was ist eigentlich Crowdfunding?

Crowdfunding-Plattformen arbeiten alle nach demselben Schema: Sucht ein Unternehmer nach der passenden Finanzierung für ein Projekt, stellt er die Idee und die geplante Umsetzung auf einer Crowdfunding-Webseite vor und bittet Interessierte um finanzielle Unterstützung. Als gegenleistung können Prämien oder Anteile an dem Unterfangen angeboten werden. Damit das Projekt umgesetzt wird, muss innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine vorher festgelegte Summe erreicht werden. Kommt die Summe nicht zusammen, gilt das Projekt als gescheitert, die Interessenten müssen nichts bezahlen. Hat es hingegen gereicht, leitet der Crowdfunding-Anbieter die Beträge an die Projekt-Verantwortlichen weiter, denen dann die Projekt-Umsetzung obliegt.

 

 



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