Buchführung

Die Buchführung ist die Kernfunktion des betrieblichen Rechnungswesens mit der grundlegenden Aufgabe, alle Geschäftsvorfälle planmäßig und der Zeitfolge nach aufzuzeichnen und in gewissen Zeitabständen (Geschäftsjahr, Quartal, Monat) mittels eines Abschlusses (Jahresabschluss) die Vermögenslage am Stichtag und den Geschäftserfolg der Abrechnungsperiode darzustellen. Die Buchführung stellt damit die wesentliche zahlenmäßige Grundlage für alle anderen Teile des betrieblichen Rechnungswesens zur Verfügung und dient der Rechenschaftslegung inneren und äußeren Interessenten gegenüber, der Besteuerung und als Beweismittel im Falle gerichtlicher oder außergerichtlicher Auseinandersetzungen.
Die Buchführung verwendet eine spezifische, nur gewohnheitsrechtlich festgelegte, also weitgehend
unkodifizierte formale Methode der Aufzeichnung (Buchungsregeln), die die einzelnen Wertkomponenten in die Kategorien (Soll und Haben) auf Konten klassifiziert. Man unterscheidet die Buchführung in die einfache und die doppelte Buchführung, wobei nur die
doppelte Buchführung wiederum das gewohnheitsrechtlich festgelegte Verfahren enthält, dem alle buchführungspflichtigen Unternehmer sich zu unterwerfen haben. Zur Buchführung sind in der Regel alle Kaufleute verpflichtet (Buchführungspflicht). Während die Buchführung im Prinzip auch manuell erledigt werden kann (konventionelle Buchführungsverfahren), bedient sich heute fast jeder Unternehmer hierbei der Unterstützung elektronischer Mittel (computergestützter Buchführung, siehe dazu den Vergleich der Buchführungsprogramme). Die dabei verwendete Software verfügt oft über
weitergehende Funktionen, die eine generelle Softwareunterstützung vieler oder aller
betrieblichen Abläufe ermöglichen. Für viele Unternehmer ist fraglich, ob sie die Buchführung selber machen oder sich von einem Steuerberater unterstützen lassen sollen.

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