Die Zielgruppe richtig bestimmen

Wer sich den Traum von der eigenen Existenz erfüllen will, sollte also zunächst die eigene Zielgruppe kennen lernen. Ohne diese können weder die geeigneten Produkte angeboten werden, noch können die passenden Werbemittel gefunden werden. Damit die Zielgruppe bestimmt werden kann, ist jedoch zunächst eine Eingrenzung des gesamtenMarktes vorzunehmen.

Eine Frau schaut sich Fotos von Menschen an
Bild: geralt / pixabay.com

Räumliche Abgrenzung

Die räumliche und regionale Abgrenzung ist zunächst von größter Bedeutung. Denn die meisten Existenzgründer werden direkt am Standort des Unternehmens Kunden ansprechen wollen. Dies gilt beispielsweise für die Gärtnerei, den Friseur oder eine Tagesmutter. Wer also weiß, dass er nur in einer bestimmten Region Kunden bedienen kann und will, kann seine Zielgruppe schon einmal regional einschränken. An dieser Stelle sollte jedoch Existenzgründer Opens internal link in current windoweine Standortanalyse durchführen.

Produktanalyse

Weiterhin ist zu analysieren, Opens internal link in current windowwelche Produkte bereits auf dem Markt sind. Denn nur dadurch kann festgestellt werden, ob die eigenen Produkte für die Kunden von Interesse sind. Es sollte Opens internal link in current windowein Nischenprodukt sein, um nicht mit bestehenden Unternehmen sofort in Konkurrenz zu treten. Aufgrund deren Etabliertheit im Kundenbewusstsein würde der Existenzgründer keine Chance haben.

Abgrenzung nach Alter und Geschlecht

Ebenfalls sollte die Zielgruppe nach Alter und Geschlecht abgegrenzt werden. Das heißt, es gibt Produkte, die sich nur an eine bestimmte Altersgruppe richten. Ein Trendfriseur beispielsweise wird kaum den klassischen Haarschnitt für die Generation 50+ in seine Marketingstrategie einbinden. Demzufolge kann aufgrund des deutlich geringeren Altersschnitts der Zielgruppe die Werbung ganz anders ausfallen. In diesem Beispiel Opens internal link in current windowist Onlinewerbung sinnvoll. Bei Flyern kann es durchaus etwas verrückter und ausgefallener zugehen.

Zielgruppen lassen sich ebenfalls nach Geschlechtern unterteilen. Meist wird der örtliche Motorradhändler die Herren der Schöpfung ansprechen. Dementsprechend kann auch die Werbung eher maskulin daher kommen, um genau diese Zielgruppe zu erreichen. Hier lautet das Stichwort das Opens internal link in current windowKaufverhalten der Zielgruppe bestimmen und berücksichtigen.

Den Kundennutzen nicht vergessen

Ganz wichtig ist auch die Frage danach, welchen Nutzen ein Produkt dem Kunden bringt. Damit Opens internal link in current windowdieser Kundennutzen in der späteren Werbung entsprechend hervorgehoben werden kann, muss er jedoch konkret fest stehen. Wer sich entscheidet, im Friseursalon besonders prächtige Haarfarben zu gestalten, der wird diese in den Mittelpunkt stellen. Stellt sich später heraus, dass die Kunden nicht wegen der Farben gekommen sind, sondern weil die Kopfmassage so angenehm war, dann wird ein großes Potenzial alleine durch die falsche Werbung verschenkt. In diesem Fall muss umgedacht werden, die Kopfmassagen sollten als besonders entspannendes Erlebnis in den Mittelpunkt gestellt werden.

Erst die Zielgruppe, dann die Werbung

Erst wenn sich der Gründer genau vor Augen geführt hat, was die Kunden von ihm erwarten, kann er mit der Gestaltung der Werbung beginnen. Denn erst dann steht fest, worauf sich diese im Besonderen beziehen muss. So kann die Werbung, die aufgrund einer falschen Kundeneinschätzung erstellt wird, völlig am Ziel vorbei gehen. Werbung muss immer an eine möglichst eng eingegrenzte Zielgruppe gekoppelt werden, um diese tatsächlich ansprechen zu können. Dabei sollten die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden aus deren Sicht hinterfragt werden. Ansonsten wären Opens internal link in current windowdie Streuverluste zu hoch.

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