PR und Öffentlichkeitsarbeit als wichtiges Marketinginstrument

Werbeformen gibt es in großer Vielfalt, wie bereits beschrieben wurde. Doch ein wichtiger Faktor, der nicht direkt zur Werbung zu zählen ist, wurde bisher noch nicht erwähnt: die PR und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei liegen gerade in diesem Bereich unzählige Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen. Denn durch die gezielte Pressearbeit kann langfristig mehr Aufmerksamkeit erreicht werden. Es geht bei diesem Bereich tatsächlich um langfristige Kundenansprache, nicht um kurzfristige Erfolge.

Frau arbeitet am Laptop
Bild: StartupStockPhotos / pixabay.com

PR-Mitteilungen veröffentlichen

Bisher setzte man im Bereich PR und Öffentlichkeitsarbeit vorrangig auf die großen Zeitungen. Doch mittlerweile bietet das Internet ebenfalls zahlreiche Presseportale. Diese sollten Unternehmen nutzen, gerade Existenzgründer können hier günstig auf sich aufmerksam machen. Die meisten Presseportale ermöglichen eine kostenlose Veröffentlichung. Lediglich der Text, idealerweise inklusive Fotos, muss veröffentlicht werden.

Die richtige Aufbereitung von PR-Mitteilungen

Eine Opens internal link in current windowPressemitteilung ist keine Werbung. Das sollten sich Gründer und Unternehmer immer wieder klar machen. Vielmehr will eine solche PR-Mitteilung über Neuerungen im Unternehmen aufmerksam machen. Das können neue Produkte, neue Kunden oder Mitarbeiter, ein Ausbau der Kapazitäten und vieles mehr sein. Es sollte sachlich beschrieben werden, welche Vorteile die Neuerungen für Kunden bringen, ohne dabei zu werbend zu werden. Wichtig ist, dass die Pressemitteilung kurz und knackig formuliert wird. Mehr als zwei Seiten oder 500 Wörter Länge sind nicht ratsam. Ebenfalls sollten passende Fotos, etwa vom Unternehmen oder der Geschäftsleitung, sowie den Produkten enthalten sein.

Sollen die Pressemitteilungen nicht nur im Internet veröffentlicht werden, sondern auch an Redaktionen geschickt werden, ist noch einiges mehr zu beachten. Die Fotos sollten in einer reprofähigen Qualität vorliegen. Die Pressemitteilung muss in einem Format geschickt werden, das sich leicht weiter verarbeiten lässt. Am einfachsten ist es, die PR-Meldungen per E-Mail zu versenden. Dadurch entstehen keine Kosten. Allerdings sollte man sich vorher erkundigen, ob die Zusendung der Pressemitteilungen überhaupt erwünscht ist.

PR-Mitteilungen auf der eigenen Webseite

Sinnvoll ist es ebenfalls, auf der eigenen Webseite eine Rubrik speziell für die Presse einzurichten. Hier sollten neue und alte Pressemitteilungen veröffentlicht werden. In einem Archiv können Interessierte so stets auch die bisherigen Entwicklungen anhand älterer Meldungen nachvollziehen. Wichtig ist ebenfalls, dass der Presseverantwortliche namentlich genannt wird. Dessen Kontaktdaten dürfen natürlich nicht fehlen.

Ein Kontaktformular bzw. ein Formular, mit welchem sich Redakteure in den Presseverteiler eintragen können, ist Pflicht. Dadurch erhalten sie bei neuen Meldungen stets per E-Mail einen Abzug selbiger. So bauen sich die Unternehmen ein Netzwerk von Journalisten und Redakteuren auf, die eigenständig Interesse an dem Unternehmen bekundet haben. Die Chancen, dass eine der Pressemitteilungen durch einen Journalisten veröffentlicht wird, steigen damit erheblich.

Pressemeldungen selbst schreiben?

Grundsätzlich kann jeder seine Pressemitteilungen selbst schreiben. Das Gründerlexikon bietet sogar Opens internal link in current windoweine Vorlage für eine Pressemitteilung an. Aufgrund der Bedeutung dieser Mitteilungen für die Neukundengewinnung ist aber auf eine saubere und knackige Formulierung zu achten. Es dürfen nicht zu viele Fachbegriffe enthalten sein. Wer sich unsicher ist, der kann seine Pressemitteilungen aber auch von externen Dienstleistern erstellen lassen. Diese kennen sich mit dem Thema aus und können dadurch gleich auf eine interessante und neugierig machende Sprache achten.

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