Inhalt des Businessplanes für Venture Capital Geber

Kommen wir nun aber zum Inhalt. Ein professionell erstellter Businessplan sollte zwei Ziele verfolgen: Erstens wirbt er für Ihre Geschäftsidee. Zweitens dient er der Venture Capital Gesellschaft nach einem erfolgten Investment als Kontrollinstrument. Versprechen Sie in Ihrem Businessplan also nichts, was Sie später nicht einhalten können. Denn sollte es bei der Realisierung Ihrer Geschäftsidee zu Schwierigkeiten kommen, so wird die Venture Capital Gesellschaft Sie mit Ihren ursprünglich getroffenen Aussagen und Formulierungen konfrontieren.

Executive Summary

Beginnen Sie Ihren Businessplan immer mit einer etwa zweiseitigen Zusammenfassung, der sog. Executive Summary. Versuchen Sie kurz und knapp Ihre Geschäftsidee zu beschreiben und die Hauptargumente herauszustellen, warum eine Investition in Ihre Geschäftsidee besonders attraktiv ist. So kann der Investment-Manager innerhalb kürzester Zeit entscheiden, ob Ihr Projekt grundsätzlich den Vorgaben und Richtlinien der Venture Capital Gesellschaft entspricht und ob es sich lohnt, den Businessplan weiter zu lesen. Geben Sie sich also bei der Formulierung der Executive Summary besonders viel Mühe!

Rechtsform des Unternehmens

Dieser Punkt erscheint vielen Gründern als nicht besonders wichtig und wird daher in zahlreichen Businessplänen überhaupt nicht erwähnt. Aus der Perspektive eines Venture Capital Investors ist es aber von großer Bedeutung, welche Rechtsform Ihr Unternehmen hat bzw. haben wird. Denn vergessen Sie nicht: Die Venture Capital Gesellschaft stellt Ihnen Kapital zur Verfügung und erhält im Gegenzug Anteile an Ihrem Unternehmen. Aus rechtlichen und steuerlichen Gründen interessiert sich die Venture Capital Gesellschaft also dafür, ob sie im Falle einer möglichen Investition in Ihrem Unternehmen Gesellschafter, Kommanditist, Aktionär oder Genosse sein wird. Fassen Sie an dieser Stelle kurz die historische Entwicklung Ihres Unternehmens zusammen. Erklären Sie, welche Rechtsform Sie aus welchen Gründen gewählt haben oder in Zukunft beabsichtigen zu wählen. Die von vielen Gründern bevorzugte GmbH ist übrigens in vielen Fällen nicht immer die beste Lösung. Nennen Sie die vollständige Anschrift Ihres Unternehmens und einen Ansprechpartner mit Kontaktmöglichkeiten.

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