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Brauche ich überhaupt eine Beratung zur Existenzgründung?

Nachdem sie in der Findung-und Sondierungsphase sich als Unternehmer geprüft, Ihre Geschäftsidee gefunden und diese überwiegend selbst einer Prüfung unterzogen haben, ist es nun Zeit, einen für Ihre Situation geeigneten, fachlich versierten, zuverlässigen, aber auch zu Ihrer Person als Gründer Opens internal link in current windowpassenden Berater zu suchen. Denn letztlich muss der Berater Ihnen nicht nur helfen können, sondern auch die Chemie zwischen Ihnen und dem Berater muss stimmen, denn sonst würden Sie nie auf den Rat Ihres Beraters hören und diesen befolgen.

Aus meiner eigenen Praxis als Gründungsberater weiß ich zu gut, dass viele Existenzgründer sich zunächst selbst die Frage stellen:

Brauche ich überhaupt eine Beratung zur Existenzgründung?

Vieles spricht dagegen, zum Beispiel die entstehenden zusätzlichen Kosten und der zusätzliche Zeitaufwand für den Existenzgründer. Die Frage nach der Notwendigkeit der Beratung wird erfahrungsgemäß sehr oft von beratungsresistẹnten Existenzgründern gestellt. Ein Gründer hat mich auch tatsächlich einmal gefragt:

Wozu brauche ich Sie denn als Berater? Was bringt mir das, Sie kosten mir nur mein Geld?

Und ich muss sagen, er hatte recht. Selbstverständlich koste ich Geld und es ist auch richtig, dass ich als Berater eine Nutzen für den Existenzgründer produzieren muss. Ich möchte Ihnen mit diesem Artikel nicht etwa Ihre Meinung ausreden, ich möchte aber doch versuchen die Vorteile einer Beratung aufzuzeigen.

Sie als Existenzgründer sollten sich eher die Frage stellen:

Warum brauche ich keine Beratung zur Existenzgründung?

Bin ich wirklich so schlau und kenne mich mit allen wirtschaftlichen Dingen so gut aus, dass ich von mir behaupten kann, ich kann alles selbst? Wenn Sie diese Frage mit "ja" beantworten können, dann brauchen Sie wirklich keinen Berater und Sie sollten sich eigentlich auch ärgern, warum Sie diesen Artikel überhaupt bis hier gelesen haben. Denn auch das Dinge sollten Sie selbstverständlich längst gewusst haben.

Berater oder Nachbarschaft?

Letztlich entscheiden Sie selbst, ob Sie für Ihre Existenzgründung und Ihre neue berufliche Zukunft den Rat eines Beraters benötigen oder ob Sie sich etwa auf Ihre eigene Erfahrung, Ihr Bauchgefühl  und womöglich die Tipps anderer (z.B. Ihre Nachbarn, Bekannte oder Verwandte) bei so einer wichtigen Entscheidung verlassen möchten.

Der Berater muss mehr erwirtschaften als er kostet!

Diese einfache betriebswirtschaftliche Erkenntnis sollte jedem klar sein, noch dazu wenn man selbst bald Unternehmer sein möchte. Vielleicht liegt auch hier das Problem bei denjenigen, die den Berater kategorisch ablehnen. Sie mussten aus Mangel an Fachwissen die Erfahrung machen, dass der Berater tatsächlich weder einen finanziellen Nutzen noch einen nicht finanziellen Nutzen erwirtschaften konnte, so dass die Kosten des Beraters dagegen tatsächlich zu einer Verlustrechnung durch den Einsatz des Beraters geführt haben. Genau so soll es ja nicht sein.

Die simple Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben durch den Einsatz des Beraters verdeutlicht obige Aussage:

Einnahmen durch den Einsatz des Beraters

  • Zeitersparnis und damit verhinderte Opportunitätskosten (Was sind Opportunitätskosten? Siehe Lexikonkasten!)
  • Ersparnis von Reisekosten
  • zusätzlicher Umsatz
  • ggf. Fördermittel für den Berater

Ausgaben durch den Einsatz des Beraters

  • Zeitaufwand für den Berater
  • Honorar für den Berater

Ergebnis aus der Beratertätigkeit

  1. Variante: Einnahmen > Ausgaben => der Berater hat gute Arbeit geleistet.
  2. Variante: Einnahmen < Ausgaben => der Berater hat schlechte Arbeit geleistet.
ein wort aus dem lexikon wird hier erklärt

Was sind Opportunitätskosten?

Allgemein ausgedrückt ist der entgangene Gewinn oder auch die entgangene Nutzung diesen Kosten zuzurechnen. Opportunitätskosten sind diejenigen Kosten die einem Unternehmer entstehen, wenn er sich gegen eine vorgegebene Alternative entscheidet. Bsp.: Alternative A kostet 10 € und erwirtschaftet 20 €, Alternative B kostet 5 € und erwirtschaftet 15 €. Bei der Entscheidung für Alternative A entstehen Opportunitätskosten i.H.v. 10 € (15 € - 5 €). Bei der Wahl von B entstehen Opportunitätskosten in Höhe von 10 € (20 € - 10 €).

Was kann der Berater leisten?

Sehr häufig ist man sich gar nicht darüber im Klaren, was der Berater leisten und welche Probleme er klären kann. Welche Arten von Beratungen es überhaupt gibt (Opens internal link in current windowtelefonische BeratungOpens internal link in current windowBeratung vor Ort, Orientierungsberatung oder Vertiefungsberatung) und welche Opens internal link in current windowFördermittel es für eine Beratung zur Existenzgründung (siehe auch: Opens internal link in current windowFördermittelprogramme der einzelnen Bundesländer) durch die unterschiedlichsten Stellen gibt. Sie sollten daher prüfen, welche Berater es überhaupt gibt  und wobei der Berater Ihnen helfen kann.

passfoto torsten montag
Fördermittel für die Beratung

Prüfen Sie, ob es in Ihrem Fall für den Berater selbst und Opens internal link in current windowseine Beratung Fördermittel zu beantragen gibt. Damit können Sie die Kosten für den Berater etwas verringern! Sofern Sie einen kompetenten Berater engagiert haben, sollte der selbst auf diesen Gedanken kommen.

So ähnlich wie Sie das bereits in Phase 1 der Checkliste selbst erledigt haben, sollte nun der Berater an Ihrer Seite auch die von Ihnen Opens internal link in current windowgefundene Geschäftsideen professionell prüfen. Häufig beschäftigen Sie sich selbst schon eine sehr lange Zeit mit Ihrer Geschäftsidee und sehen Ihr neues Unternehmen nur noch durch eine rosarote Brille und möchten um jeden Preis so schnell wie möglich die Geschäftseröffnung feiern. Nur ein fachlich kompetenter und außenstehender sowie unabhängiger Berater kann Ihnen eine fachliche und ehrliche Analyse, Bewertung und Einschätzung Ihrer Geschäftsidee in der jetzigen Situation geben. Vorausgesetzt Sie vertrauen Ihrem Berater und folgen auch tatsächlich seinem Rat, andernfalls scheinen Sie wohl ein beratungsresistenter Existenzgründer zu sein.

Vertrauen ist der Anfang von Allem

Sie sollten sich Folgendem bewusst sein: Auch wenn der Berater Ihnen von der Existenzgründung mit Ihrer jetzigen Geschäftsidee abrät, so will er nur Ihr Bestes und Sie vor einem persönlichen und auch finanziellen Schaden schützen. Selbstverständlich könnte der Berater auch diese Geschäftsidee bei Ihnen stehlen und anschließend selbst umsetzen (genauso denken leider viele Gründer). Wenn der Gründer jedoch seinem Berater gegenüber so ein Misstrauen hegt, hat er mit Sicherheit den falschen Berater gefunden bzw. der Berater hat noch nicht das Vertrauen seines Klienten erarbeitet.

An dieser Stelle liegt also auch ohne weitere Maßnahmen oder Prüfungen der Geschäftsidee ein Vertrauensbruch vor, welcher zunächst aus dem Weg geräumt werden muss.

Was muss der Berater prüfen?

Ich möchte an dieser Stelle nicht die Vorgehensweise für Ihren Berater veröffentlichen, wie dieser eine Geschäftsidee zu prüfen hat, das sollte Ihr Berater mit etwas Erfahrung, Fachwissen und klarem Menschenverstand schon selbst hinbekommen. Trotzdem möchte ich einige Eckpunkte nennen, durch welche Sie als Gründer erkennen, dass der Berater auch wirklich Ihre Geschäftsidee noch einmal unabhängig und zuverlässig prüft. Sie werden feststellen, dass genau diese Vorgehensweise von Ihnen selbst bereits in der Vergangenheit durchgeführt wurde:

Das Ergebnis der Prüfung

Der Berater könnte Ihnen von dieser Geschäftsidee abraten oder zumindest diese anzupassen und zu überarbeiten, wobei der Berater durchaus behilflich sein kann und auch sollte. Im schlimmsten Fall wird der Berater die von Ihnen vorgeschlagene Geschäftsidee komplett ablehnen und Ihnen auch nicht zu einer Veränderung oder Anpassung der Geschäftsidee raten, weil er schlicht der Meinung ist, dass diese Geschäftsidee nicht zu existenzsichernden Einnahmen in der Zukunft führt. Und genau das muss der Berater schon Opens internal link in current windowbald in der fachkundigen Stellungnahme bescheinigen

Was der Berater auch immer zu Ihrer Geschäftsidee sagt, er wird es keineswegs böse meinen, wenn er sie ablehnt oder einer Veränderung unterwerfen möchte. Der Berater ist schließlich darauf bedacht ihr privates Kapital und letztlich auch Zeit zu schonen. Wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, ist ein guter und Opens internal link in current windowseriöser Berater genau dann ein solcher, wenn er auch von einer Geschäftsidee und damit von einer Existenzgründung abrät, selbst wenn er sich in diesem Moment im Klaren darüber ist, mit Ihnen als Unternehmer in Zukunft keinen Cent mehr verdienen zu können - genau das macht die obige Unabhängigkeit des Beraters aus.

Nachdem Sie sich nun einen Opens internal link in current windowBerater gesucht und einige Schritte zuvor Opens internal link in current windowIhren Unternehmertyp bereits selbst und ohne Berater eingeschätzt haben, sollten Sie folgende Fragen mithilfe Ihres Beraters beantworten. So verhindern Sie zum Einen eine subjektive Beantwortung der Fragen (Sie beschummeln sich schlichtweg nicht selbst) und bekommen von einem fremden Dritten eine zusätzliche objektive Einschätzung insbesonderes zu Ihrer Person und Ihrem Fachwissen.

In der ersten Euphorie sieht man die Dinge gern in einem geschönten Licht, daher ist es nicht zuletzt wegen der fachkundigen Stellungnahme unerlässlich, die persönliche, fachliche und soziale Eignung Ihrer Existenzgründung durch einen externen und objektiven Berater prüfen und bewerten zu lassen.

Berufliche Selbständigkeit - wie stehen Sie persönlich zu dem Thema?

  • Sind Sie sicher, dass aus voller Überzeugung gründen und nicht aus der Not heraus?
  • Ist die berufliche Selbständigkeit das Richtige für Sie?
  • Haben Sie sich realistische Ziele für Ihre berufliche Selbständigkeit gesteckt?
  • Ist Ihre Geschäftsidee schlüssig und gut durchdacht?
  • Sind Sie von ihren Erfolgsaussichten überzeugt?
  • Haben Sie ausreichend Zeit, um sich auf Ihre Gründung vorzubereiten?
  • Haben Sie eine realistische Vorstellung, wie Ihr zukünftiger Unternehmer-Alltag aussehen wird?
  • Kennen Sie bereits andere Unternehmerinnen oder Unternehmer aus Ihrem Bekanntenkreis?

Bringen Sie die persönlichen Voraussetzungen für eine Gründung mit?

  • Haben Sie eine Vorstellung davon, welche körperlichen und seelischen Belastungen vor allem in den ersten Jahren auf Sie zukommen werden?
  • Schätzen Sie sich als gesund und körperlich fit ein?
  • Achten Sie darauf, dass Sie fit bleiben?
  • Weiß Ihre Familie, wie sich das Opens internal link in current windowFamilienleben durch Ihre Selbständigkeit ändern wird?
  • Wird Ihre Familie Ihnen den Rücken freihalten und Verständnis aufbringen?
  • Sind Sie darauf eingestellt, dass Sie als Unternehmer besonders in der Anfangszeit mehr arbeiten müssen (auch an Wochenenden und Feiertagen)?
  • Können Sie  in den ersten Jahren auf Ihren Urlaub zu verzichten?
  • Bleiben Sie in hektischen Situationen besonnen und gelassen und erholen sich nach Stresssituationen schnell wieder?
  • Halten Sie sich an Ihre selbst gesteckten Ziele und setzen diese auch um?
  • Setzen Sich sich auch mit unangenehmen Themen auseinander und lösen sie?
  • Sind Rückschläge und Enttäuschungen für Sie eine Herausforderung?
  • Wachsen Sie mit Ihren Aufgaben?
  • Sind Sie bereit nach Hilfe zu fragen und sich helfen zu lassen, wenn es darauf ankommt?
  • Können Sie Kritik annehmen und ertragen?
  • Lernen Sie aus Ihren Fehlern?
  • Können Sie Ihre persönlichen Grenzen und Ihre Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen?
  • Sind Sie bereit und fähig Risiken einzuschätzen und daraufhin Entscheidungen zu treffen?
  • Haben Sie bereits ein persönliches Netzwerk, das Sie auch für Ihre berufliche Selbständigkeit nutzen können?
  • Können Sie frei auf Menschen zugehen?
  • Können Sie Gesprächspartner argumentativ überzeugen und begeistern?
  • Haben Sie eine gute Menschenkenntnis?

Wie stehen Sie zum Thema "Geld"?

  • Sie werden anfangs kein festes Einkommen haben. Können Sie trotzdem ruhig schlafen?
  • Sind Sie und Ihre Familie bereit, gegebenenfalls mit finanziellen Einzuschränkungen zu leben?
  • Gehen Sie mit Geld besonnen um?
  • Können Sie auf Anschaffungen verzichten, um Reserven (z. B. für Kredittilgung, Steuern) anzulegen?
  • Sind Sie über die unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten umfassend informiert?
  • Stehen Sie bereits in Kontakt zu dem Kundenbetreuer Ihrer Bank?
  • Können Sie mit eigenen  finanzielle Reserven eine erste Durststrecke (ca. 6 Monate) überbrücken?
  • Ist Ihr Lebens-/Ehepartner bereit, in der Anfangsphase für Ihren Lebensunterhalt aufzukommen?

Wie sieht Ihre fachliche Eignung aus?

  • Können Sie aus Ihrer beruflichen Tätigkeit Erfahrungen und Know-How in Ihr geplantes Vorhaben einbringen?
  • Haben Sie nachweisbare Qualifikationen, die Sie anderen gegenüber als „Experte“ ausweisen?
  • Können Sie mit der branchenüblichen Computersoftware umgehen?
  • Können Sie realistisch einschätzen, was Sie können und was Sie nicht können?
  • Wissen Sie, wie Sie fachliche Defizite ausgleichen können (Schulungen, Partner, Mitarbeitern) und sind Sie bereit dazu?
  • Kennen Sie die Zukunftsprognosen Ihrer Branche?
  • Halten Sie Ihr fachliches Wissen immer aktuell?

Verfügen Sie über unternehmerisches Wissen?

Was soll als Ergebnis der obigen Eignungsprüfung hervorgehen?

Sind Sie die obigen Fragen zusammen mit Ihrem Berater durchgegangen und haben Sie ehrliche Antworten gegeben? Dann wird Ihr Berater objektiv einschätzen können, ob Sie für eine Gründung und für die Arbeit als selbständiger Unternehmer geeignet sind. Er wird Ihnen zeigen, wo Sie noch Schwächen haben, ob und wie Sie diese ausgleichen können.

Problem: unseriöse Berater und dubiose Verfahrensweisen

Kritiker sind an dieser Stelle sehr schnell bei der Sache und verweisen auf die unzähligen schwarzen Schafe, Opens internal link in current windowunseriöse Unternehmens- oder KfW-Berater und dass man als Existenzgründer sehr schnell bei diesen dubiosen Beratungsangeboten sein Geld und damit auch sein Vertrauen und natürlich viel Zeit verlieren kann. Das gebe ich zu, doch das kann Ihnen auch bei Ihrem Bäcker passieren, denn diese Risiken bestehen mit Sicherheit überall im privaten und wirtschaftlichen Leben. Es gibt jedoch immer Möglichkeiten, wie man gerade im Vorfeld unseriöse Berater entlarven und sich vor den genannten Problemen schützen kann.

Mein Gegenargument

Ein Berater sollte in der Regel ein fachlich spezialisierter, studierter und seriöser Mensch sein, der von dem was er tut Ahnung hat. Da ein Existenzgründer in den wenigsten Fällen ähnliche Erfahrungen oder Ausbildungen hat, muss man dem Berater einfach zugestehen, dass er in seinem Fach besser ist als der Existenzgründer selber. Der Existenzgründer kauft ja seine Brötchen auch beim Bäcker, denn dieser hat eine Ausbildung als Becker und einen Meistertitel an der Wand hängen, was dem Kunden ua. durchaus überzeugt hat, die Brötchen bei ihm zu kaufen. Selbstverständlich gibt es auch Bäckermeister, die schlechte Qualität abliefern, die Brötchen sind zu hell oder zu dunkel, das Brot ist nicht knusprig oder nach wenigen Tagen ungenießbar, trotzdem hat der Becker seinen Meistertitel erworben und genießt zunächst das Vertrauen seiner Kunden. Die Qualität allerdings widerspricht dem in der Zukunft. Die Kunden werden es merken, es spricht sich herum und dieser schlechte Bäckermeister wird viele Kunden und damit auch viel Umsatz verlieren. Ebenso wird es bei einem Berater sein

Auch grundlegende Fragen führen zu einer Ersparnis

Sehr viele Fragen werden im Hinblick auf essenzielle, einfache und grundlegende Dinge in Sachen Existenzgründung gestellt. Gerade daran merkt man, dass hier kein Berater zur Seite steht und hilft. Jedem sollte bewusst sein, dass der Berater durch seine Tätigkeit einen Fehler vermeiden kann, denn der Existenzgründer ohne den Berater getan hätte. Allein diese Tatsache führt mindestens zu einer Zeitersparnis, die der Existenzgründer sehr wohl auch in Geld ausdrücken kann. (Stichwort Opportunitätskosten). In vielen Fällen kommt auch eine finanzielle Ersparnissen zu.

Was ist Ihnen mehr Wert?

Jedem Existenzgründer sollte es wert sein, die eigene Existenzgründung und damit die neue Ausrichtung des beruflichen Werdegangs und damit die massive Veränderung des eigenen Lebens, ein paar Euro für die Klärung von grundlegenden Fragen und Problemen auszugeben. Existenzgründer, die dieses Geld gespart haben, mussten nicht allzu selten nachträglich schmerzhaft feststellen, dass die Reparatur des entstandenen Schadens wesentlich teurer war als die eigentliche Beratung damals gekostet hätte.

Jeder entscheidet für sich

Letztlich muss jedoch jeder Existenzgründer für sich selbst entscheiden, ob eine Beratung notwendig ist oder nicht. Ich möchte mit diesem Artikel und den folgenden Informationen dazu beitragen, dass Sie es zumindest mit einem Berater probieren sollten. Dazu versuche ich Ihnen Möglichkeiten an die Hand zu geben, nicht auf die schwarzen Schafe hereinzufallen und den richtigen Berater zum richtigen Thema zur richtigen Zeit zu finden. Sollte Ihnen bzw. uns das hier gelingen, werden Sie auch die Scheu vor unseriösen, teuren Beratern und deren Abzocketechniken verlieren.

Folgende Beratungsangebote sollten Sie sich auf jeden Fall genauer ansehen:

Neben diesen Beratungsmöglichkeiten gibt es viele weitere, welche ich im nächsten Schritt nicht nur präsentieren, sondern auch bewerten möchte. Daher lesen Sie nun den Abschnitt Opens internal link in current windowWo kann ich welche Beratung zur Gründung bekommen!

Was müssen Sie noch wissen?

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Foto Torsten Montag

Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder probieren Sie den Geschäftsideenfinder!

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