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Im Test: Mehr als 5 Jahre Erfahrungen mit eAssistentin.de

Unternehmer sind am effektivsten, wenn sie sich um ihr Kerngeschäft kümmern können. Für Gründer ist dies häufig ein Problem, reicht doch der Umsatz noch längst nicht für eine Sekretärin oder Sachbearbeiterin aus. Hier kommen die virtuellen Assistenten ins Spiel, die wie die Heinzelmännchen nie zu sehen sind und doch zuverlässig die übertragenen Aufgaben erledigen.

So funktioniert der virtuelle Assistent

Virtuelle Assistenten oder Assistentinnen werden von spezialisierten Dienstleistern angeboten. Für einen festgelegten Stundenlohn, der sich nach dem Stundenbedarf je Monat richtet, erledigen die vom Dienstleister bereitgestellten virtuellen Assistenten die übertragenen Arbeiten und entlasten den Unternehmer von Routineaufgaben, die viel Zeit kosten, aber nicht produktiv sind. Die Vorteile, die „Virtuelle persönliche Assistenten“ bieten können, sind zahlreich:

  • Flexible und kurzfristige Unterstützung bei Arbeitsspitzen und Engpässen
  • Kosten entstehen nur bei Bedarf, eine zeitaufwendige Lohnabrechnung  entfällt
  • Keine Ausfälle durch Krankheit oder Urlaub

Hochwertige Anbieter von virtuellen Assistenten sorgen zusätzlich dafür, dass immer der gleiche Ansprechpartner für das Unternehmen bereitsteht. So steigt die Qualität der Aufgabenerledigung und der Erklärungsbedarf sinkt. Für Auftraggeber wie Auftragnehmer eine vorteilhafte Situation.

Das Gründerlexikon hat die Dienste von eAssistentin.de ausführlich getestet.

Meine Erfahrungen mit eAssistentin

Schon auf den ersten Blick überzeugt die Internetseite des Dienstes. Auf der Startseite sind die Vorzüge nachzulesen, in der horizontalen Navigationsleiste sind alle wichtigen Punkte zu finden, die Preise stehen ganz am Anfang, dann weiß der potentielle Kunde gleich, was auf ihn zukommt. Wie ich jedoch aus der Opens internal link in current windowErfahrung mit BPOVIA gelernt habe, sollte man nie vom Äußeren auf die eigentliche Qualität schließen.

Der Erstkontakt erfolgt über das Kontaktformular. Über den Navigationspunkt „Beispiele“ wird dem Seitenbesucher auf die Sprünge geholfen, viele Aufgaben können tatsächlich delegiert werden.

Sitz des Unternehmens eAssistentin ist in Deutschland, gesprochen wird englisch und deutsch. Besonders angenehm: Die Arbeitszeiten sind von Montag bis Freitag flexibel vereinbar, wird die virtuelle Assistentin am Wochenende benötigt, fällt zum Stundenhonorar ein Zuschlag von 50% an. Der Stundenpreis selbst richtet sich nach der Anzahl der gebuchten Stunden pro Monat. Einen Mindestumsatz gibt es nicht, das macht den Service außerordentlich flexibel und auch für Existenzgründer und kleine Unternehmen nutzbar. 

Was eAssistentin.de sonst noch empfehlenswert macht:

  • Anfragen werden in kurzer Zeit beantwortet
  • Aufträge werden gewissenhaft abgearbeitet
  • Bei kurzfristig erhöhtem Auftragsvolumen werden zusätzliche Arbeitskräfte eingesetzt
  • der unschlagbar günstige Preis

Fürs Outsourcing geeignet

Generell lassen sich alle Aufgaben outsourcen, die kein spezielles Fachwissen erfordern und nicht im Betrieb direkt erledigt werden müssen. Im weitesten Sinne können die virtuellen Assistenten für alle Aufgaben eingesetzt werden, die in der Regel eine fest eingestellte Sekretärin erledigt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Recherchen im Internet
  • Briefe nach Vorgabe oder Diktat schreiben
  • Präsentationen erstellen
  • Berichte, Reporte erstellen

Nachtrag

Ich bin nicht mehr bei eAssistentin.de was recht einfache, aber viele unterschiedliche Gründe hat:

  1. Die Mitarbeiter sind (zum jetzigen Zeitpunkt 2018) extrem überlastet.
  2. Der Preis ist ganz gut angezogen worden, denn 4,99€ je Stunde geht nur bei mindestens 300 Stunden im Monat*, wer hat das schon jeden Monat?
  3. Der Chef ist tel. absolut nicht erreichbar
  4. Mitarbeiter sollen neue Aufgaben wie SEO, Webdesign, Buchhaltung uä. übernehmen, was rein fachlich gar nicht auf VPAs übertragbar ist, siehe Fazit im VPA Artikel!
  5. Die Wartezeiten wurden immer länger und die Qualität sinkt, was in der Überlastung der Mitarbeiter begründet liegt.
  6. Ein VPA Dienst, der auch nach mehrmaligem Hinweisen keine automatische Abbuchung, Lastschrift oder Kreditkartenzahlung anbietet, belastet seine Auftraggeber mit Dingen, die der VPA Dienst eigentlich selbstverständlich sein sollte. Doch hier werden zusätzliche Belastungen dem Unternehmer auf diese Weise auferlegt. Einfach nur unverständlich.

*Das sind bei 40 Stunden / Woche fast 2 Vollzeitkräfte, Monat für Monat. Wer als kleiner Unternehmer oder Existenzgründer fast 2 Vollzeitkräfte regelmäßig für Assistenzarbeiten benötigt, macht mE. auf einer ganz anderen Basis etwas verkehrt. Wohlgemerkt: Der/die VPA soll Aushilfs-, Assistenz-, Unterstützungsarbeiten übernehmen und kann daher keine Fachkraft ersetzen.

Diese Gründe sind allesamt für sich gesehen mehr als verschwindend gering und absolut kein Kündigungsgrund, in der Summe stellten sie jedoch für mich die Ursache für den Ausstieg dar. Man war einfach nicht lernfähig und hat auf die Verbesserungsvorschläge der eigenen Kundschaft nicht oder sehr spät mit mangelndem Kommunikationswillen reagiert. Schade.

Fazit

eAssistentin ist durchaus empfehlenswert, nicht zuletzt wegen der konkurrenzlos günstigen Preise. Jedoch sollten Sie vorher unbedingt überprüfen, welche Aufgaben Sie an den Dienstleister abgeben, ob sich das zeitlich wirklich lohnt oder ob Sie derartige Dinge lieber selber erledigen. Im obigen Test konnten Sie erfahren, was geht und was nicht geht, das ist letztlich immer eine persönliche Frage, eine Frage der Chemie.

Wer das Buch Opens internal link in current windowdie vier Stunden Arbeitswoche gelesen hat, wird wissen, dass nur die Dinge abgegeben werden sollten, die immer wiederkehren und daher ein Automatismus darstellen. Diese automatischen Aufgaben sollten jedoch auch von einfacher Natur sein, ohne größeren Aufwand erklärt und durchgeführt werden können. Schwieriger, komplexe, immer wiederkehrende Aufgaben, sind daher nicht geeignet, abgegeben zu werden. Insbesondere Programmierung, Webdesign, Suchmaschinenoptimierung oder Buchhaltung ist aus meiner Sicht absolut ungeeignet, ein solche kostengünstigen Dienstleister übertragen zu werden.

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Foto Torsten Montag

Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder probieren Sie den Geschäftsideenfinder!

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