Unterschätzen Sie nicht die Macht des positiven Denkens!

Wer positiv denkt, kann mehr erreichen. Diese Weisheit hat einiges an Wahrheit in sich. Das beleuchtet auch das Buch „Positives Management: Zentrale Konzepte und Ideen des Positive Organizational Scholarship“, welches von Max Ringlstetter, Gordon Müller-Seitz und Stephan Kaiser herausgegeben wurde. Im Buch werden Ideen und Anregungen gesammelt, wie Führungskräfte und Unternehmer zu einem positiven Management finden.

Entscheidend ist es dabei nicht, bestehende Schwächen zu minimieren, sondern auf vorhandenen Stärken aufzubauen. Ein paar Beispiele, wie auch Sie das positive Management umsetzen können, wollen wir Ihnen hier aufzeigen.

die Macht des positiven Denkens
Bild: geralt / pixabay.com

Motivation ist entscheidend

Wenn sich Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen engagieren, ist dies ein tolles Zeichen. Wenn dieses Engagement aber nicht nur aus der Notwendigkeit heraus geboren wird, sondern auf freiwilliger Basis entwickelt wird, ist dies ein Zeichen für ein langfristig erfolgreiches Unternehmen. Versuchen Sie also für Ihre Mitarbeiter stets ein gutes Betriebsklima zu schaffen und vermitteln Sie auch betriebliche Zusammenhänge. Dadurch werden sie freiwillig mehr leisten.

Ebenfalls sollten Sie Ihre Mitarbeiter zu einer gewissen Eigeninitiative ermutigen. Denn wenn sie merken, dass ihnen das eigene Nachdenken und Handeln etwas bringt, worauf sie stolz sein können, werden sie künftig noch mehr Eigeninitiative ergreifen.

Stolz und eine ausgeglichene Balance

Stolz auf die eigenen Produkte: Dieser sollte nicht nur dem Chef vorbehalten sein. Versuchen Sie auch, die breite Basis zu diesem Stolz zu animieren. Denn er sorgt langfristig dafür, dass die Mitarbeiter hinter den Produkten stehen. Dadurch werden evtl. Fehler freiwillig ausgebügelt und es wird von selbst daran gearbeitet, die Produkte immer weiter zu verbessern.

Nicht zuletzt kommt es für eine hohe Leistungsfähigkeit auch auf die richtige Opens internal link in current windowWork-Life-Balance an. Diese sollten Sie Ihren Mitarbeitern durch angemessene Arbeitszeiten und Urlaubstage gewähren, um so langfristig die Leistungsfähigkeit auf einem hohen Level zu halten.

Die Aufwärtsspirale - Was ist eigentlich positives Denken?

Mit positivem Denken ist nicht gemeint, dass Sie sich alles schön reden und die negativen Dinge einfach ignorieren oder beiseite drängen. Sie werden Misserfolge haben, das lässt sich gar nicht vermeiden. Wichtig ist jedoch, was Sie darauf machen bzw. was Sie daraus lernen. Stellen Sie sich vor, Opens internal link in current windowSie gründen ein Unternehmen und fahren das in kürzester Zeit an die Wand. Klar, dass Sie dann nicht gerade hoch erfreut darüber sind. 

An dieser Stelle könnten Sie den Kopf in den Sand stecken und nie mehr etwas mit dem Thema Existenzgründungen zu tun haben wollen. Oder Sie überlegen sich, was konkret Sie hätten besser machen können. Außerdem haben Sie garantiert irgendetwas gelernt. Und diese Erkenntnis setzen Sie das nächste Mal um. Es kann natürlich sein, dass das Geschäftsfeld für Sie persönlich gar nicht geeignet ist. Dann suchen Sie sich eben etwas anderes, aber Sie sehen das Positive in Ihrer Erfahrung. Das ist genauso als würden Sie Fahrradfahren lernen und beim ersten Mal muss gleich alles klappen. Das ist völlig unrealistisch. Nur weil Sie mal mit dem Fahrrad umfallen, schmeißen Sie nicht gleich alles hin. 

Wie kann ich das beste aus meiner Situation machen? Diese simple Frage wird Ihnen helfen, sich auf das Positive zu konzentrieren.

Wenn Sie das einmal schaffen, sich auf das Positive zu konzentrieren, werden Sie auch Erfolg haben. Was denken Sie, warum reiche Menschen immer reicher werden? Genau aus dem Grund. Geld zieht Geld an. Genauso zieht Erfolg Erfolg an.

Gewendelter Treppenaufgang von unten nach oben gesehen.
Bild: Reisefreiheit_eu / pixabay.com

Füttern Sie Ihren Geist mit positiven Dingen

Ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zum erfolgreichen Denken und damit zum erfolgreichen Unternehmer ist, mit was Sie Ihren Geist "füttern". Es gibt viele Menschen die jeden Abend vor dem Fernseher sitzen und nach ein oder zwei Bier die Spätnachrichten anschauen. In diesem Moment strömen die gesamten negativen und schrecklichen Ereignisse des Tages auf einen ein. Man denkt darüber nach und ist entsetzt. Und danach gehen diejenigen mit diesen negativen Gedanken ins Bett. Und am nächsten Tag? Radio an und Nachrichten hören. Da wird dann das Negative der vergangenen Nacht konsumiert...

Doch Sie machen besser, oder? Sie beschäftigen sich mit positiven Dingen. Das können auch Sachen sein, die Sie vorwärts bringen, bei denen Sie etwas lernen. Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie nie wieder Nachrichten anschauen sollten. Doch machen Sie sich mal den Spaß und schreiben auf, was Sie so mental den ganzen Tag über verkonsumieren über Radio, Fernsehen, Zeitung, Internet, Gespräche mit anderen usw. Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass da viel Negatives dabei sein wird. Versuchen Sie das zu reduzieren, was Sie können. Es wird Ihnen besser gehen und Sie werden mehr Erfolg haben - versprochen!

Es gibt auch einen Spruch der sagt, dass wir in etwa den Durchschnitt der 5 Menschen bilden, mit denen wir am meisten Zeit verbringen. Und damit sind nicht nur Menschen im "echten Leben" gemeint, sondern das kann auch virtuell sein. Denken Sie also positiv und umgeben Sie sich mit den Menschen, die es Ihnen gleichtun.

 

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Torsten vom

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