Wie kann ich meine schlechte Onlinereputation retten?

Ihr persönlicher Ruf oder der Ihrer Firma ist schnell versaut, das sollte Ihnen klar sein. Auch die Notwendigkeit einer Opens internal link in current windowguten online Reputation für Ihre Firma habe ich bereits ausführlich erläutert. Nicht zuletzt habe ich Ihnen einige Opens internal link in current windowonline Tools zur Überwachung Ihrer online Reputation an die Hand gegeben.

Wenn es nun aber doch passiert ist?

Sie haben sich vielleicht noch nie um Ihren guten Ruf im Netz gekümmert und erfahren erst heute durch diesen Artikel davon, dass das es für Sie wichtig ist? Oder Sie haben in der Vergangenheit mit dem Bewusstsein eine gute Onlinereputation haben zu müssen gelebt, jedoch keine richtige Strategie oder vernünftige Maßnahme ergriffen, um die Onlinereputation positiv aufzubauen und zu sichern? Genau dann sind Sie in der Situation, die ich mit diesem Artikel beschreiben möchte: Sie haben eine schlechte Reputation im Netz und möchten diese nun selbst reparieren, ich werde Ihnen genau dazu einige Möglichkeiten und Infos nennen.

Das Ziel: Kein zusätzliches Geld ausgeben?

Sie glauben, der Vorteil liegt ganz eindeutig darin, dass Sie kein zusätzliches Geld für fremde Dienstleistungen, Agentur oder Software ausgeben müssen? Das dürfte schwer werden. Zumindest müssen Sie kein Geld für die Suche nach negativen Einträgen ausgeben, das ist ja auch schon mal was. Ein paar Euro könnten aber durchaus fällig werden, wenn Sie neue Texte schreiben lassen, neue Beiträge veröffentlichen lassen oder gar einen Opens internal link in current windowRechtsanwalt beauftragen müssen, der Ihre Interessen bei einer fremden und / oder ausländischen Firma durchsetzt.

Die Quelle: Wo wurde veröffentlich?

Es geht darum, unterschiedliche Einträge bei unterschiedlichen Webseiten wiederzufinden, so können folgende Portale das Ziel der Onlinereputationskosmetik sein:

  • Google
  • Facebook
  • Twitter
  • XING
  • Foren
  • Blogartikel
  • Blogkommentare
  • Bilder
  • Videos

Der Urheber: Wer hat veröffentlich?

Nicht nur die Quelle der Veröffentlichung wird differenziert, sondern auch den Urheber kann man unterscheiden und danach die Veröffentlichung in einfache und schwierigere Fälle einteilen:

Wer hat veröffentlicht?

  1. Sie selbst - einfacher Fall
  2. fremde Urheber im Inland - schwierigerer Fall
  3. fremdsprachiger Urheber im Ausland - sehr schwieriger Fall
  4. unbekannter Urheber unter Ihrem Namen - aussichtsloser Fall (siehe Identitätsdiebstahl bei wikipedia)

Wenn´s bei Facebook steht, kann´s auch zusätzlich bei Google stehen

Egal wer, wo und wie etwas über Sie oder Ihre Firma geschrieben wurde, entweder findet sich das auf dem Portal selbst (zum Beispiel Facebook, Twitter oder xing) wieder und beeinflusst Ihre Reputation negativ oder die Suchmaschine Google findet diesen Eintrag auch noch und der Post ist dann noch zusätzlich bei Google unter Ihrem Namen oder Ihrem Firmennamen zu finden und zwar meist in den Platzierungen 1-10, also auf der ersten Suchergebnisseite von Google. Dort wo niemand zusätzliche Klicks oder Aktionen durchführen muss, eben dort wo es aufgrund dieser Tatsache die meisten Menschen sehen.

Das Ziel

Die negativen Einträge weg zu bekommen, dass ist nun Ihre Mission und dazu können Sie sich selbstverständlich den Maßnahmen bedienen, die ich bereits beschrieben habe, um Opens internal link in current windoweine positive online Reputation aufzubauen. Hier handelt es sich nämlich um dieselben Instrumente.

Strategien zur Rettung Ihrer Onlinereputation

Gehen Sie genau in der folgenden Reihefolge vor. Die Stragegien sind von easy bis nahezu aussichtslos sortiert:

1. Beiträge löschen

Unter die einfachen Einträge fallen ganz eindeutig die Beiträge, die Sie selbst geschrieben haben. In der Regel können Sie diese Beiträge auch selbst wieder bearbeiten oder löschen, wenn Sie einen eigenen Account haben. Ihre Kommentare auf fremden Blogs jedoch können Sie nicht selbst löschen, hier müssen Sie den Inhaber des Blogs anschreiben und darum bitten.

Sehr viel schwieriger können fremde Einträge sein, denn hier müssen Sie den Urheber zunächst ausfindig machen. Wenn Ihnen das gelungen ist, bitten Sie ihn darum, den Eintrag zu bearbeiten oder am besten ganz zu löschen. In der eMail sollten Sie den Link zum Beitrag, aber auch den Beitrag selbst (für den Fall, dass es sehr viele Postings auf der Seite gibt) nennen. Bitten Sie um eine Bestätigung der Löschung via eMail.

Sofern der Urheber oder der Seitenbetreiber seinen Sitz im Ausland hat und / oder nicht Deutsch oder Englisch spricht, ist es in vielen Fällen fast unmöglich, einen Eintrag aus dem Netz zu bekommen. Dann greift nur noch Strategie 2.

2. zusätzliche gute Inhalte verdrängen alte schlechte Inhalte

Einfach ausgedrückt: man versucht durch zusätzliche positive Inhalte die negativen Inhalte im Google Suchergebnis nach unten zu drücken und somit aus dem Sichtfeld des Suchenden (z.B. Ihrer Kunden, Lieferanten oder Wettbewerber) zu verdrängen.

Selbstverständlich sind die Einträge in Blogs oder sozialen Netzen bei Google noch vorhanden und auch auffindbar, jedoch werden sie wesentlich weiter hinten in den Suchergebnissen angezeigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dort sucht, sind ziemlich gering. Lesen Sie dazu meinen Beitrag!

3. Google um Löschung eines Eintrages bitten

Für viele die letzte Möglichkeit, bei der entsprechenden Quelle, zum Beispiel Google, um die Löschung eines ganz bestimmten Eintrages zu bitten. Seit einiger Zeit ist Google dazu verpflichtet, kann aber in bestimmten Fällen die Löschung ablehnen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sehr viele Anträge beim Suchmaschinenriesen eingehen. Lesen Sie dazu bei Watson, wieviele Anträge Google bereits aus Europa erhalten hat.

Wenn Sie es trotzdem probieren möchten, können Sie den Antrag bei Google hier stellen, lesen Sie sich jedoch vorher die Richtlinien zur Löschung eines Suchmaschineneintrages durch! Achtung, die Löschwahrscheinlich ist sehr gering, aber es ist dennoch nicht unmöglich!

4. Nicht ganz legale Möglichkeiten

Es gibt noch weitere Möglichkeiten (nicht ganz so legale allerdings), die ich aufgrund dessen und aufgrund des Umfangs und der technischen Voraussetzungen hier nicht nennen oder beschreiben möchte. Lesen Sie sich nun bitte meinen letzten Beitrag zum Thema Opens internal link in current windowOnlinereputation durch eine Agentur verbessern durch!

Der Streisand Effekt: Risiken beim Online Reputations Management

Wer still und heimlich versucht, etwas im Netz löschen zu lassen, der könnte dadurch erst recht in den Fokus der Öffentlichkeit geraten und somit zusätzliche Aufmerksamkeit produzieren, was die Lösch- und Verdrängungsstrategie extrem erschwert. Siehe Streisand Effekt bei Wikipedia.

passfoto torsten montag
E-Book Tipp: Bad Neighbourhood

Auf Deutsch heißt das so viel wie "schlechte Nachbarschaft". Dabei handelt es sich um einen weit E-Book Bad Neighbourhood verbreiteten Begriff im Internetmarketing. Durch die gegenseitige Verlinkung der Webseiten kann es passieren, dass man selbst auf "Bad Neighbourhood" verlinkt bzw. von dort zur eigenen Seite gelinkt wird.

Wenn es sich bei diesen sogenannten Nachbarseiten um Internetprojekte handelt, die wenig qualifiziert sind oder Inhalte bieten, die man selbst nicht vertreten kann, empfiehlt es sich, die Verlinkung zu so einem Partner aufzulösen. Das ist man sich und seiner guten Reputation im Web schuldig. Der eigene Ruf könnte darunter leiden.

Das E-Book "Bad Neighbourhood" soll Ihnen dabei eine Hilfe sein. Auf 14 Seiten lesen Sie Tipps und Hinweise dazu, wie Sie Ihr eigenes "Bad Neighbourhood" mit Hilfe bestimmter Tools auffinden können.

Dazu gibt Ihnen der Autor aus seinen langjährigen Erfahrungen heraus eine Reihe von Ratschlägen, wie Sie mit diesen Links verfahren können und welche Strategie in der Kommunikation mit "Bad Neighbourhood" angewendet werden sollte.

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Fazit

Alles in allem ist die Rettung der Online Reputation auf eigene Faust einen sehr zeitaaufwändiges und unter Umständen kostspieliges Unterfangen. Sie müssen sich nicht nur gut mit Internetmedien, Webseiten und den Möglichkeiten bei Google und Co. auskennen, sondern neben Zeit auch noch die ein oder andere Investitionen in Form von Bildern, Texten, Onlineblogs und Postings vornehmen.

Dabei wünsche ich Ihnen, egal wie Sie sich entscheiden, viel Erfolg

Ihr Torsten vom
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