Wenn Forderungen verjähren: Das müssen Sie wissen

Als Unternehmer sind Sie existenziell abhängig davon, dass Ihre Kunden alle offenen Rechnungen bezahlen. Doch nicht immer funktioniert das reibungslos und oft genug müssen Sie verspätete Zahlungen oder gar Zahlungsausfälle hinnehmen. Sie sollten dabei immer versuchen, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um Ihre Forderungen geltend zu machen. Nur so können Sie langfristig auf dem Markt bestehen.

Uhr mit Überschrift Deadline
Bild: geralt / pixabay.com

Dabei sollten Sie aber auch um die Verjährungsfristen wissen, denn Forderungen können Sie nicht unbegrenzt lange geltend machen. Deshalb wollen wir Ihnen in dieser kleinen Serie zum Thema Verjährung von Forderungen die wichtigsten Grundlagen vermitteln.

Verkürzung der Verjährungsfristen

Schon seit 2001 gelten neue Vorschriften bezüglich der Verjährung. Seither verjähren die meisten offenen Rechnungen bereits nach einem Zeitraum von nur drei Jahren. Dabei gilt immer das Jahr, in dem die Forderung anfiel, als Jahr Null.

Erklären wir das Ganze am Beispiel: Sie erstellen eine Rechnung am 23.09.2006. Diese Rechnung verjährt automatisch am 31.12.2009. Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt somit stets am Ende des Jahres, in dem die ursprüngliche Forderung entstanden ist.

Verjährung hemmen

Die rechtlichen Grundlagen zur Verjährung, die im BGB geregelt sind, sagen nun aus, dass Sie zwar auch nach Ablauf der Verjährungsfrist Ihre Forderungen dem Kunden gegenüber geltend machen können. Doch dieser hat die Möglichkeit, sich vor der Zahlung zu drücken. Denn da die Forderung verjährt ist, ist er nicht mehr verpflichtet, Ihnen den Betrag zu zahlen.

Deshalb sollten Sie in diesem Fall immer versuchen, die Verjährung zu hemmen. Dafür stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die wir Ihnen in den folgenden Teilen unserer kleinen Serie näher vorstellen wollen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Torsten vom

Gründerlexikon

Das sollten Sie zur Verjährung von Forderungen auch wissen!

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