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Ein Vergleich: Welche Lohnabrechnungssoftware stehen dem Unternehmer zu Verfügung?

Übersichtlich und fein säuberlich strukturiert – so liegt die Lohn- oder Gehaltsabrechnung bei den meisten Arbeitnehmern entweder auf dem Schreibtisch im Büro oder im heimischen Briefkasten. Doch dass in diesem Zettel meist viel Arbeit steckt, lässt der erste Blick kaum vermuten. Dabei ist die korrekte Lohnabrechnung fast schon eine Kunst für sich. Was vor ein paar Jahren noch mit Zettel und Stift erledigt wurde, wäre heute jedoch längst nicht mehr rentabel und erst recht nicht mehr zeitgemäß. Diverse Steuervorschriften, unterschiedliche Freibeträge oder Neuregelungen machen die Umrechnung von Brutto in Netto nicht gerade einfach. Um eine Lohnbuchhaltungssoftware kommen Sie daher in keinem Fall herum. Problem ist nur: Das Angebot ist groß und Anbieter kostenpflichtiger sowie Freeware- Anwendungen buhlen gleichermaßen um die Gunst möglicher Nutzer. Wie sieht also die beste Lösung aus? Unser Vergleich von Online-Lohnabrechnungstools zeigt es Ihnen.

zwei aufgeklappte Laptops und eine Hand
Free-Photos/ pixabay.com

Warum ist die Lohnabrechnung so wichtig?

Bevor es aber zum Produktvergleich geht, muss zunächst diese Frage geklärt werden. In Deutschland sind alle Unternehmer, die einem oder mehreren Mitarbeitern Lohn oder Gehalt ausbezahlen, laut Paragraf 108 der Gewerbeordnung dazu verpflichtet, ihren Angestellten eine Lohnaufstellung auszuhändigen. Zudem informiert die genaue Kalkulation der einzelnen Gehaltsbestandteile Arbeitnehmer über die korrekte Abführung von Sozialabgaben wie Renten-, Pflege- oder Krankenversicherung – eine Aufgabe, zu der Vorgesetzte gegenüber ihren Mitarbeitern ebenfalls verpflichtet sind. Das ist Ihnen noch zu oberflächlich? Dann liefert Ihnen dieser ausführliche Guide zum Thema Lohnabrechnung noch weitere Infos rund um dieses Thema.

Was ein gutes Programm können sollte

Wie schon erwähnt, haben Sie in Sachen Online-Gehaltsabrechnung die Wahl zwischen Freeware-Produkten sowie einer festinstallierten Software. Um den Überblick nicht zu verlieren, sollten Sie beim Kauf unbedingt darauf achten, dass das Tool Ihrer Wahl folgende Features mitbringt:

  • Passende Auslegung für die Größe der Belegschaft
  • Begleitende Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Möglichkeit zur Testberechnung, um Fehler zu korrigieren
  • Berechnung individueller Lohnzusammensetzungen insbesondere mit Blick auf spezielle Zuschläge
  • ELSTER- und DAKOTA-Schnittstelle sowie GKV-Zertifikat

Zudem sollte der Support durch den Hersteller gewährleistet sein, damit Sie bei möglichen Problemen oder Fragen einen Ansprechpartner an der Hand haben.

Der Softwarevergleich

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir für Sie ein paar der gängigsten Lohnabrechnungstools aus dem Freeware- sowie dem kostenpflichtigen Segment gegenübergestellt. Sie werden sehen, dass sich die ausgewählten Produkte mehr oder minder stark hinsichtlich ihrer Funktionen unterscheiden. Je nach Größe und Anforderungen Ihres Betriebs, können einige davon sehr hilfreich und manche vielleicht unnötig sein. Überzeugen Sie sich selbst von den folgenden Online-Anwendungen:

1. Perfect Lohn und Gehalt

Speziell die Löhne und Gehälter von Angestellten in der Gleitzone sowie von geringfügig Beschäftigten wie Mini-Jobbern lassen sich mit diesem kostenlosen Werkzeug schnell und unkompliziert berechnen. Mit ein paar Klicks haben Sie die Daten Ihrer Mitarbeiter hinterlegt. Danach können Sie sowohl regelmäßige Zahlungen als auch Einmalbezüge berechnen. Die steuerlichen Vorgaben sind auf dem neuesten Stand, sodass auf dem Weg von Brutto zu Netto nichts schiefgehen kann. Frei sind jedoch nur drei Echtabrechnungen. Wenn Sie „Perfect Lohn und Gehalt“ im Anschluss weiter nutzen wollen, werden monatlich 24,90 Euro fällig.

2. JLohn

Speziell für kleinere Firmen oder Handwerksbetriebe kann sich dieses Tool lohnen. Geeignet für MacOSX, Windows und Linux, können Sie auch mit „JLohn“ vollständige Lohn- und Gehaltsabrechnungen erledigen. Die normale oder pauschale Berechnung von Lohn- und Kirchensteuer ist für diese Freeware kein Problem. Zudem verfügt die Anwendung u. a. noch über folgende Funktionen:

  • Übermittlung der Steuerdaten mit ELSTER
  • Digitale Lohnschnittstelle
  • SEPA-Standard beim Datenaustausch mit Banken
  • Anmeldung der Lohnsteuer u. v. m.

Ähnlich wie bei „Perfect Lohn und Gehalt“ fällt auch bei „JLohn“ nach der Testphase eine monatliche Gebühr in Höhe von 59 Euro an.

3. Lexware lohn + gehalt

Kompatibel mit anderen Anwendungen, einfache Datenübermittlung an Finanzamt oder Steuerberater und das schnelle Erstellen von Journalen und Belegen – das alles kann die Lohn- und Gehaltsoftware von Lexware. Das Tool ist als Einzel- oder Mehrplatzlösung jeweils in der Basis- oder Premiumversion erhältlich. Dadurch können Sie mit der umfangreichsten Version die Löhne und Gehälter von bis zu 200 Angestellten abrechnen. „Lexware lohn + gehalt“ können Sie 30 Tage kostenlos testen. Danach werden für die Basisversion 20,90 Euro pro Monat (250,80 Euro jährlich) und für das Premiumpaket inklusive Support 79,80 Euro im Monat (957,60 Euro pro Jahr) fällig.

Die Funktionen im Überblick

Software Perfect Lohn und Gehalt JLohn Lexware lohn + gehalt
Monatliche Kosten 24,90 Euro 59 Euro 20,90 - 79,80 Euro
Testphase Drei freie Echtbuchungen / 30 Tage
Automatisierte Brutto-Netto- Berechnung + + +
GKV-Zertifikat - - +
Lohnsteueranmeldung + + +
Berechnung der Beiträge zur Altersvorsorge - + +
Reisekostenabrechnung - - +
Mini-Jobs und Niedriglohnberechnung + + +
Berücksichtigung von Einmalzahlungen + + +
Online-Überweisungen - - +
Mutterschutz und Krankheitstage - + +
Erstellung von Beitragsnachweisen + + +
Lohnjournal + + +

Fazit

Natürlich ist in erster Linie entscheidend, was Sie persönlich für Anforderungen an die Software haben. Manch einer möchte sehr umfangreiche Funktionen nutzen. Für den anderen sind grundlegende Funktionen völlig ausreichend. Machen Sie auf jeden Fall von der Testversion Gebrauch.

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Foto Torsten Montag

Meine Name ist Torsten Montag, ich betreibe seit 2004 das Gründerlexikon. 2019 habe ich die GründerAkademie gegründet. Hier finden Sie all die Dinge, die mir geholfen haben, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Machen Sie zuerst meinen UnternehmerTest oder probieren Sie den Geschäftsideenfinder!

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