Zinseszins

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Wer einen Geldbetrag anlegt, erhält dafür im Regelfall Zinsen. Die Zinsen werden als prozentualer Anteil des Gesamtbetrages ermittelt. Die Zinsen werden meist nach einer festgelegten Periode, häufig ist dies ein Jahr, ermittelt und dem angelegten Guthaben zugeschlagen.

Wenn diese erfolgt ist und der Anleger keine Entnahme tätigt, entsteht bei der nächsten Zinsberechnung der Zinseszins. Dieser ergibt sich, weil sich der Betrag, der der Zinsberechnung zu Grunde liegt, erhöht hat. Das bedeutet, dass sich trotz gleichbleibendem Zinssatz die absolute Zinsmenge nach jeder Periode erhöht. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Steigerung des Anlagebetrages nicht linear, sondern exponentiell erfolgt.

Der Zinseszins spielt daher insbesondere für Anlageformen, die über einen langen Zeitraum geplant sind, eine große Rolle. Er ist daher auch der Grund, weshalb mit einer Anlage für die Altersvorsorge möglichst frühzeitig begonnen werden sollte. Die exponentielle Steigerung kann dann auch bei einem geringen Anlagebetrag zu einem ansehnlichen Vermögen zum Ende der Laufzeit führen.     


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