Wie sich Handwerker heutzutage Ihren Ruf selbst kaputt machen
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Teil 1 von 3 aus der Serie:
Der Effekt der Mundpropaganda
Der Effekt der Mundpropaganda
- Wie sich Handwerker heutzutage Ihren Ruf selbst kaputt machen
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Wie oft hatten Sie in Ihrem Leben schon mit Handwerkern zu tun und waren hinterher mit deren Leistung wirklich zufrieden? Man ist ja am Bau ohnehin etwas großzügiger und lässt gerne einmal etwas mehr durchgehen. Doch was man in letzter Zeit so als „Leistung“ verkauft bekommt, spottet teilweise jeder Beschreibung. Die Handwerker machen sich damit selbst ihr Geschäft kaputt, oft ohne es überhaupt zu bemerken.
Schlechte Arbeit, schlechte Meinung
- Ein Verputzunternehmen nahm den Auftrag an und sagte einen Termin zu und das in dem sicheren Wissen, dass dies aufgrund der bereits angenommenen Aufträge zeitlich gar nicht mehr möglich war.
- Selbst als die Verspätung überdeutlich war, wurden die Auftraggeber lieber vertröstet anstatt die Wahrheit zu sagen. Allerlei Ausreden wurden aus dem Hut gezaubert, nur der eigentliche Grund, nämlich die Fehlplanung, wurde verschwiegen. Ergebnis: Eine Verspätung um ein halbes Jahr!
- Eine Beratung durch den Verputzer fand nicht statt. Das Pärchen musste sich zum Vergleich andere Häuser ansehen und selbst mithilfe eines Grafikprograms versuchen, sich vorzustellen, wie das eigene Haus in einer Farbe später aussehen könnte. Der Verputzer riet lediglich zu einer „risikoarmen“ Farbe, was aber nicht zwingend immer die beste Wahl sein muss.
- Es kamen ständig wechselnde Arbeitstrupps auf die Baustelle, die nicht anständig instruiert wurden, was ihre Aufgaben und den aktuellen Stand der Arbeiten anging. Die Folge: Fehler passierten, die nicht notwendig gewesen wären.
- Es wurde schlampig gearbeitet, Dreck blieb liegen, Mauern wurden nicht richtig abgedeckt. Die Reklamation bei der Geschäftsführung brachte jedoch keine Entschuldigung hervor, sondern nur Rechtfertigungen und Gemecker über schlechtes Personal. Dabei wäre es an ihm, für eine ordentliche Arbeitskontrolle zu sorgen. Schließlich wurden die Mitarbeiter geschickt, um die Unordnung zu beseitigen. Dies wiederum verschlimmert jedoch das eigentliche Problem nur, denn dadurch geht ihnen nur noch mehr Zeit verloren, die ihnen an anderer Stelle wieder fehlt.
- Es herrschte ein schlechtes Arbeitsklima auf der Baustelle, da der Vorgesetzte ständig Überstunden anordnete, um Nacharbeiten erledigen zu können. Diese Überlastung führt jedoch erst zu Schlampereien – ein Teufelskreis.
- Selbst den Mitarbeitern merkte man bereits an, dass sie sich für das unangemessene Verhalten ihres Chefs schlecht fühlten und entschuldigten sich „stellvertretend“ für ihn.
„Würden Sie bitte, bitte für uns arbeiten, eure Hochtrabendheit?“
Quelle:
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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