Rechtsformwahl und Organisation des Unternehmens
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Teil 13 von 16 aus der Serie:
Businessplan für Existenzgründer
Businessplan für Existenzgründer
- Was ist ein Businessplan und wer sollte einen erstellen?
- Welchen Umfang sollte der Businessplan haben?
- Die 5 häufigsten Fehler bei der Erstellung eines Businessplans
- Wer sollte eine Kopie meines Businessplanes erhalten?
- Personal, Personalbedarf, Personalplanung und Weiterbildung
- Das Deckblatt Ihres Businessplanes
- Das Inhaltsverzeichnis des Businessplans
- Die Zusammenfassung (Summary) steht am Beginn des Businessplans
- Produkte und Dienstleistungen im Businessplan
- Markt, Wettbewerb und Konkurrenz
- Unternehmensführung und Management
- Marketing, Preispolitik, Vertriebspolitik und Absatzmethoden im Businessplan
- Rechtsformwahl und Organisation des Unternehmens
- Chancen und Risiken im Businessplan beschreiben
- Der Finanzplan im Businessplan
- Umsatzprognose und Rentabilitätsvorschau im Businessplan
Die Rahmenbedingungen wie vertragliche Verpflichtungen, Pflichten und Rechte gegenüber Behörden und anderen Unternehmen sowie die in- und externe Organisation eines Unternehmens sind nur einige Bestandteile, welche insbesondere durch die Rechtsform bestimmt und geregelt werden. Die Rechtsform wird in vielen Fällen durch einen Vertrag schriftlich fixiert. Vereinbarungen können aber auch durch eine mündliche Absprache festgelegt werden. Einige Rechtsformen verlangen allerdings die Schriftform oder auch die notarielle Beglaubigung. Die Rechtsform bestimmt über die zukünftigen Haftungsverhältnisse des Unternehmens. Aber auch die Geschäftsführung und –vertretung wird durch die Wahl der Rechtsform und den damit verbundenen vertraglichen Vereinbarungen eindeutig festgelegt. Die Wahl der Rechtsform geschieht in aller Regel einmalig mit der Gründung des Unternehmens. Es ist allerdings auch möglich, die Rechtsform während der geschäftlichen Tätigkeit der Unternehmung zu wechseln. Das geschieht z.B. dann, wenn aus einer Personengesellschaft eine Kapitalgesellschaft werden soll. Jeder Gründer sollte seine eigenen Maßstäbe, Gesichtspunkte und künftigen Absichten analysieren und daraus die optimale Rechtsform des künftigen Unternehmens herleiten. Zur Entscheidungsfindung sollte eine fachkundige Beratung durch eine zugelassenenRechtsanwalt oderSteuerberater sowie auch durch die zuständige Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer in Anspruch genommen werden. Das Ergebnis kann dann in diesem Abschnitt des Businessplans erläutert werden. Insbesondere die Analyse der künftigen Rechtsform soll den Gläubiger zur Investition oder einer anderen zustimmenden Handlung bringen. Warum wird gerade diese Rechtsform gewählt? Wo liegen die Vorteile gegenüber einer anderen Rechtsform, insbesondere der von der Konkurrenz gewählten Rechtsform? Welche Möglichkeiten bestehen künftig bezüglich der gewählten Rechtsform? Analysieren Sie auch die mit der Rechtsform einhergehenden Nachteile, wie das Aufbringen von Stamm- bzw. Grundkapital, Haftungsvorschriften oder Verpflichtungen zur Bilanzierung, Offenlegung und Publizität.
Quelle:
Eigene ErfahrungenBenutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:
-
E-Books
- Rechtsformen, eine kleine Übersicht zur Entscheidungsfindung (Download für nur 2,99 €)
-
Lexikon
- Personengesellschaft
- Rechtsform
- Kapitalgesellschaft
-
Magazin
- Chancen und Risiken im Businessplan beschreiben
- Der Finanzplan im Businessplan
- Marketing, Preispolitik, Vertriebspolitik und Absatzmethoden im Businessplan
- Welchen Umfang sollte der Businessplan haben?
- Was ist ein Businessplan und wer sollte einen erstellen?
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- Torsten Montag
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