Mit Total Quality Management (TQM) die Qualität steigern
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Teil 7 von 11 aus der Serie:
Managementtechniken
Managementtechniken
- "Besser und billiger“ mit Six Sigma
- Das 360 Grad Feedback – Instrument der Mitarbeiterentwicklung oder nur Kontrollinstrument?
- Das EFQM-Modell - Regelmäßige Selbstbeurteilung ist gefragt
- Die Grundlagen des Projektmanagements
- Die Nutzwertanalyse als Entscheidungshilfe
- Kontinuierliche Verbesserung mit Kaizen
- Mit Total Quality Management (TQM) die Qualität steigern
- Kostensenkungen und Produktionsoptimierung durch Kanban
- Stärken und Schwächen erkennen mit der SWOT-Analyse
- Zeitmanagement mit dem Eisenhower-Prinzip
- Zeitmanagement mit der ABC-Analyse
Das Total Quality Management hat sich mit den Jahren zu einem Managementsystem entwickelt, über das die Meinungen weit auseinander gehen. Während die einen darin eine Abwandlung des bürokratischen ISO-Systems sehen, verstehen andere es als ein Erfolgsrezept. Doch ganz gleich, wie verschieden die Meinungen sind, die meisten kennen das Total Quality Management und wenden dieses auch bewusst oder auch unbewusst an. Beim Total Quality Management, das überwiegend nur unter der Abkürzung TQM bekannt ist, wird nicht nur die Qualität eines Produktes, sondern auch die Gesamtheit alle Abläufe und die damit verbundene Dokumentation verstanden.
Bei einem Bäcker umfasst es demnach zum einen die Qualität des Brotes, zum anderen aber auch die Überprüfung der Backvorgänge und der Rezeptinhalte sowie deren Aufzeichnung.
Die Grundlagen des Total Quality Managements
Das Total Quality Management basiert im Grunde auf der Qualitätssicherung in einem Unternehmen. In den 1970er Jahren haben Mitarbeiter zahlreicher Unternehmen versucht, verschiedenste Verbesserungen einzuleiten. Diese waren jedoch nur möglich, wenn die Qualität aller einzelnen Abläufe in einem Unternehmen einer stetigen Kontrolle unterlag. Diese reichen bei einem Produktionsunternehmen angefangen von der Kommunikationspolitik über die Produktion bis hin zu den innerbetrieblichen Abläufen. Nach TQM hat jeder Mitarbeiter einen Beitrag zur Qualität eines Unternehmens zu leisten. Somit werden bei diesem Managementsystem alle Mitarbeiter einbezogen, sowohl Praktikanten als auch leitende Angestellte.
Was spricht für TQM?
Viele Unternehmen, die TQM noch nicht effektiv betreiben, fragen sich, welche Punkte für diesen Aspekt sprechen. Dieses System wurde so entwickelt und optimiert, das es dem stetig wachsenden Wettbewerbsdruck aller Branchen standhalten kann. Somit lassen sich mit dem Total Quality Management Vorteile für ein Unternehmen schaffen, die sich auf dem Markt als deutlicher Vorsprung zeigen werden. Höhere Erträge und ein deutlich besseres Image sind hierbei die wichtigsten Ergebnisse von TQM.
Bezieht man das praktische Beispiel wieder auf einen Bäckereibetrieb, würde das Total Quality Management aufgrund einer überragenden Qualität der einzelnen Backwaren zu einem höheren Gewinn aufgrund eines besseren Images führen.
Die ersten Schritte für ein erfolgreiches Total Quality Management
Bei TQM handelt es sich nicht um einen Aufgabenbereich, der von kurzer Dauer ist, sondern um einen langwierigen Prozess, der in sich stimmig sein muss. Durch die verschiedensten Neuerungen kann es in einem Unternehmen zu Veränderungen bei der Qualität kommen, diese heißt es rechtzeitig zu erkennen. So kann ein Bäcker durch die Wahl eines neuen Mehlanbieters einen vollkommen anderen Geschmack bei den eigenen Backwaren erreichen. Genau diese Veränderung muss im Rahmen der TQM-Maßnahmen erkannt werden.
Wenn man mit Total Quality Management Erfolg haben möchte, muss man alle Bereiche eines Unternehmens in diesen Prozess einbinden. Hierbei handelt es sich insbesondere um das Management, also die führenden Köpfe eines Betriebes. Um dies umzusetzen, müssen Mitarbeiter regelmäßig geschult werden, sodass sie ihre bereits vorhandenen Kenntnisse entsprechend ausbauen können. Die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten für ein Unternehmen sollte bei Total Quality Management zudem als eine alltägliche Tätigkeit angesehen werden, denn nur so lassen sich auch tatsächliche Chancen erkennen.
Im Gründerlexikon TV
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Über den Autor

- Sabine Hutter
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