Marketing mal anders gefällig? Organisieren Sie doch einen Flashmob!

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Teil 1 von 4 aus der Serie:
Flashmobs organisieren


Durften Sie schon einmal einen Flashmob miterleben? Dann wissen Sie, welche enorme Macht ein solch riesiger Menschenauflauf haben kann. Zu einem Flashmob treffen sich oft tausende Menschen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Gewöhnlich handelt es sich dabei um ziemlich sinnfreie Aktionen, die mehr dem Spaß als irgendeinem bestimmten Zweck dienen.

Zustandekommen eines Flashmobs

Flashmobs werden in aller Regel über das Internet vereinbart und bekannt gemacht. Je mehr Leute, desto besser. Oft wissen die Teilnehmer vor dem Flashmob nicht einmal, was sie dort eigentlich tun werden, sondern bekommen Anweisungen erst vor Ort – das erhöht den Reiz natürlich wesentlich. Einen besonderen Nervenkitzel stellt es für viele Teilnehmer auch dar, dass sie oft vorher nicht wissen, wie viele Teilnehmer es letzten Endes sein werden. Davon abgesehen macht es aber auch einen Heidenspaß, die Reaktionen von Passanten oder anderen anwesenden Menschen zu beobachten, die vom Flashmob nichts wissen und beispielsweise nicht verstehen, warum hier gerade hunderte Menschen in Gladiatorenkostümen Schwertkämpfe austragen.

Flashmobs im Marketing? Wie geht das denn?

Der Marketingeffekt, den Flashmobs haben, ist in der hohen Aufmerksamkeit zu suchen, den sie erregen können. Wie das in der Praxis aussehen kann, bewies T-Mobile im Januar 2009 mit seinem T-Mobile Dance. Hunderte Tänzer begannen wie auf Kommando in der Liverpool Street Station in London dieselbe Choreografie auf Musik zu tanzen, die aus den Lautsprechern des Bahnhofs drang. Schnell entstand der Eindruck, dass sich der gesamte Bahnhof an dem Tanz beteiligen würde. T-Mobile wollte hier die Passanten dazu animieren, das Event mit ihren Mobilfunkgeräten aufzuzeichnen, sodass sie es mit ihren Freunden im Internet oder an anderen Handys teilen konnten.
 

 
Einen noch größeren Effekt hatte jedoch der Bereich des viralen Marketings, wie man das Marketing mit Internetvideos auch bezeichnet. Bis heute hat es das offizielle Video des Flashmobs bei Youtube auf über 20 Millionen Aufrufe geschafft, 10 Millionen der Aufrufe fanden in den ersten drei Monaten nach der Aktion statt. Für T-Mobile hatte die Aktion tatsächlich höhere Besucherzahlen in den Geschäften des Mobilfunkriesen zur Folge.

Flashmobs sind aus mehreren Gründen so effektiv:

  • Sie sind direkt in das Alltagsleben der Menschen integriert. Im Gegensatz zu herkömmlicher Werbung ist die Aufmerksamkeit daher von vornherein gegeben.
  • Je nachdem, wie ein solches Event aufgezogen wird, können sich die Kosten sehr in Grenzen halten.
  • Neben dem Werbeeffekt beim Flashmob selbst kann anschließend noch viel Nutzen aus dem viralen Marketing gezogen werden.
  • Es entstehen keine Werbeschaltungskosten.

Quelle:
esb-business-school.de

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  • cooler Flashmob, dazu paßt dieses hier: Für alle waschechten Flashmobber gibt es jetzt ein neues Portal: http://www.flashmob-organisieren.de Hier treffen sich sowohl Flashmob-Teilnehmer, als auch Flashmob-Veranstalter (Flashmob Manager). Dieses Portal ging erst kürzlich an den Start und hat das erklärte Ziel, alle Flashmob-Interessenten auf einer einheitlichen Plattform zusammen zu bringen. Dabei lassen sich dann schnell, bei entsprechenden Mitgliederzahlen vorausgesetzt, große Teilnehmerzahlen für die einzelnen Flashmobs generieren. Die Flashmob Manager verfügen über umfangreiche Möglichkeiten, einen Flashmob zu organisieren und zu verwalten.
    Es können Bilder und Videos eingestellt werden, bzw. jederzeit Newsletter zur Organisation und Vorbereitung aller Teilnehmer versendet werden.

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