Kooperationen zwischen zwei Unternehmen – Fluch oder Segen?
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Teil 1 von 6 aus der Serie:
Kooperationen
Kooperationen
- Kooperationen zwischen zwei Unternehmen – Fluch oder Segen?
- Kooperation ja – doch welche Rechtsform ist die richtige?
- Wie Sie Kooperationspartner finden können
- Die Top 6 Gründe, warum Kooperationen scheitern
- Worauf Sie bei einer gemeinsamen Marke für eine Kooperation achten sollten
- So gelingt Ihre E-Kooperation
Kooperationen gehören zum Alltag vieler Unternehmen. Die Gründe, aus denen heraus Kooperationen eingegangen werden, sind sehr unterschiedlich. Egal, welche Motive dafür ausschlaggebend sind, sollte man immer die Chancen sowie die Risiken einer Zusammenarbeit gegenüberstellen und gemeinsam betrachten.
Die Chancen einer Kooperation
Je nachdem, welcher Art Ihre Kooperation ist, können Sie eine Menge Vorteile daraus ziehen:
- Sie bündeln Ressourcen und können so größere Aufträge gemeinsam stemmen.
- Das Risiko eines Auftrags wird auf zwei „Schultern“ verteilt.
- Abläufe können rationalisiert und damit Kosten gesenkt werden.
- Sie realisieren günstigere Preise durch größere Einkaufsmengen und den gemeinsamen Einkauf.
- Sie können die Kosten für Entwicklung und Fertigung senken.
- Die Produktionszeiten verringern sich, während die Produktivität steigt.
- Bessere Auslastung der Kapazitäten beider Kooperationspartner und Ausgleich von Kapazitätsengpässen.
- Sie realisieren eine größere Angebotspalette.
- Sie vergrößern das zur Verfügung stehende Know-how.
- Der Maschinenpark für die Produktion vergrößert sich, neue Technologien können genutzt werden.
- Sie müssen große Aufträge nicht mehr in Teilaufträge splitten, um sie übernehmen zu können.
- Sie können Ihre Marktposition ausbauen.
- Unter Umständen ermöglicht Ihnen die Kooperation die Kalkulation von niedrigeren Preisen.
- Sie können neue Kunden gewinnen.
Die Risiken einer Kooperation
Mit einer Kooperation gehen Sie aber auch Risiken ein, die Sie nicht verachten sollten. Immerhin tun Sie sich mit einem Partner zusammen, den Sie unter Umständen vielleicht noch nicht einmal allzu gut kennen und gehen damit durchaus das eine oder andere Risiko ein. Machen Sie sich am besten im Vorfeld Gedanken über diese Aspekte:
- Sie können Ihre Entscheidungen häufig nicht mehr alleine treffen, sondern müssen abstimmen und des Öfteren auch einmal Kompromisse schließen.
- Eine exakte Aufteilung der Kooperationsaufgaben ist schwierig, weshalb häufig eine Seite mehr für die Kooperation leistet als die andere.
- Wenn gemeinsam Innovationen entwickelt werden, können diese auch später nicht alleine genutzt werden – der Partner bleibt daran beteiligt.
- Sie müssen die Gewinne teilen, aber im Zweifelsfall auch Verluste gemeinsam tragen.
- Oft arbeiten die Mitarbeiter von kooperierenden Unternehmen nicht mehr so motiviert wie vorher.
- Je nachdem, welche Form der Kooperation gewählt wird, kann ein Teil der Selbständigkeit verloren gehen – sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich.
Lesen Sie im nächsten Artikel, welche Formen an Kooperationen es gibt und welche für Sie am besten geeignet sein könnte.
Quelle:
Eigene ErfahrungenBenutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:
-
Magazin
- Kooperation ja – doch welche Rechtsform ist die richtige?
- Die Top 6 Gründe, warum Kooperationen scheitern
- Coopetition – Kooperation trotz Wettbewerb?
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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