Diese Controlling-Instrumente stehen Ihnen für die Finanzplanung zur Verfügung

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Teil 2 von 4 aus der Serie:
Controlling


Nachdem wir uns bereits mit den größten Fehlern im Controlling und den wichtigsten Zielen dieser bedeutenden betrieblichen Aufgabe beschäftigt haben, wollen wir Ihnen heute die wichtigsten Controlling-Instrumente vorstellen. Befassen wir uns zunächst mit den Controlling-Instrumenten, die Ihnen für die Finanzplanung zur Verfügung stehen.

Liquiditätsplanung und Deckungsbeitragsrechnung

Bei der Liquiditätsplanung handelt es sich im Grunde genommen um eine ganz einfache Form des Controllings. Monatlich tragen Sie hier sämtliche Einnahmen ein und stellen diesen die Ausgaben gegenüber. Die sich daraus ergebende Differenz zeigt Ihre Liquidität an. Sie ist wichtig, um zu sehen, ob Sie alle weiteren Kosten damit abdecken können und jederzeit die anfallenden Kosten fristgerecht bezahlen können.

Bei der Deckungsbeitragsrechnung können Sie dagegen erfahren, ob die laufenden Kosten durch die Umsätze gedeckt werden. Ein bestimmtes Produkt oder ein bestimmter Kunde kann dabei näher betrachtet werden. Prüfen Sie, welche Kosten Produkt oder Kunde verursachen und ob diese von ihm auch gedeckt werden.

Kostenarten- und Kostenstellenrechnung

Bei der Kostenartenrechnung geht es um die übersichtliche Auflistung der verschiedensten Kostenarten, darunter Kosten für Personal, Miete oder Material. Durch eine langfristige Kostenartenrechnung können Sie jederzeit ablesen, ob und wie sich die Kosten jährlich oder monatlich entwickelt haben.

Bei der Kostenstellenrechnung hingegen schlüsseln Sie Ihre Kosten danach auf, wo sie entstehen, also in der Verwaltung oder in der Produktion. So erfahren Sie, welche Abteilungen besonders hohe oder niedrige Kosten verursachen.

Analysen nutzen

Nutzen Sie außerdem Analyseverfahren, wie die Kunden-Analyse, mit der Sie feststellen, welche Wünsche Ihre Kunden haben oder wie das Zahlungsverhalten ist. Auch hieraus können Sie künftig Maßnahmen entwickeln, um den Unternehmenserfolg zu erhöhen. Die Konkurrenz-Analyse ist ebenfalls von Bedeutung, da Sie durch sie erfahren, wie Sie im Gegensatz zu Ihren Konkurrenten aufgestellt sind. Schließlich können Sie auch mit der ABC-Analyse arbeiten, die Ihnen zum Beispiel die Wichtigkeit von Aufgaben, Kunden und vielem mehr anzeigt. So werden A-Aufgaben sehr wichtig sein, aber vielleicht nicht dringend. Dafür sind C-Aufgaben nicht wichtig und auch nicht dringend, B-Aufgaben sind sofort zu erledigen, aber eigentlich nicht so wichtig wie A-Aufgaben und können delegiert werden. So schaffen Sie sich mehr Zeit, was letztlich auch mehr Geld bedeutet.

Lesen Sie im nächsten Teil, welche Instrumente Ihnen für die Zielüberprüfung und die Erfolgsrechnungen zur Verfügung stehen.

Quelle:
Eigene Erfahrungen

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