Die Wortwahl
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Teil 6 von 11 aus der Serie:
Erfolgreich Reden halten
Erfolgreich Reden halten
- Die Vorbereitung
- Die Recherche
- Möglichkeiten, das Publikum bei der Stange zu halten
- Die Einleitung der Rede
- Der Schluss der Rede
- Die Wortwahl
- Visuelle Hilfsmittel
- Wie man gegen Lampenfieber angeht
- Die Körpersprache in der Rede
- Die Behandlung von Fragen oder Einwänden aus dem Publikum
- Die wichtigsten Dinge, die vor Beginn geprüft werden sollten
Eine Rede soll nicht langweilig wirken. Hierzu gibt es einige Tricks, die man sich zunutze machen kann, allerdings auch Fehler, die man im Vorfeld vermeiden kann.
Das sollte man können
Am wichtigsten ist es, dass man die Rede fast auswendig kennt. Erst dann ist man in der Lage, an der passenden Stelle Wörter richtig zu betonen. Man sollte auch nicht „steif wie ein Brett" am Rednerpult stehen, sondern seinen Worten und Gefühlen durch Gestik Ausdruck verleihen. Vermeiden Sie komplizierte, ewig lange Sätze. Formulieren Sie das, was Sie zu sagen haben, kurz und treffend. Wenn Sie etwas besonders zum Ausdruck bringen möchten, wiederholen Sie dieses Wort und betonen Sie es.
Verstellen Sie nicht Ihre Persönlichkeit, wenn Sie eine Rede halten. Das merkt das Publikum. Seien Sie Sie selbst, dann wirkt das Gesagte authentisch und glaubwürdig. Wenn man rhetorisch gesehen kein Ass ist, sollte man nicht versuchen, es zu werden. Lieber Dinge sicher umschreiben, als falsch auszusprechen.
Beziehen Sie das Publikum in Ihre Rede mit ein, mit Sätzen wie zum Beispiel: „Was würden Sie davon halten, wenn ...? ". Die Zuhörer fühlen sich mit einbezogen und animiert nachzudenken. Üben Sie Ihre Rede laut vor dem Spiegel. Schauen Sie, wie Sie einige Wörter betonen und wie Sie dabei wirken. Machen Sie während des Vortrags immer wieder kleine Pausen, damit die Gäste über das bereits Gesagte nachdenken können.
Ticks entlarven
Es gibt Menschen, die benutzen ständig das gleiche Wort, um einen Satz zu beginnen oder zu beenden: „Ja, also ..." ist zum Beispiel eines. Haben Sie diese Angewohnheit auch, versuchen Sie das beim Reden abzustellen. Auch das typische und oft verwendete: „eh" oder „ehm" sollte vermieden werden. Das wirkt unsicher und unprofessionell. Ganz wichtig ist, den Blickkontakt mit dem Publikum zu halten. Alles andere wirkt distanziert und unpersönlich.
Quelle:
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- Torsten Montag
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