Die Top 6 Gründe, warum Kooperationen scheitern
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Teil 4 von 6 aus der Serie:
Kooperationen
Kooperationen
- Kooperationen zwischen zwei Unternehmen – Fluch oder Segen?
- Kooperation ja – doch welche Rechtsform ist die richtige?
- Wie Sie Kooperationspartner finden können
- Die Top 6 Gründe, warum Kooperationen scheitern
- Worauf Sie bei einer gemeinsamen Marke für eine Kooperation achten sollten
- So gelingt Ihre E-Kooperation
Leider scheitern in der Praxis viele Kooperationen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Hier kommen die häufigsten sechs Probleme, durch die Kooperationen schief gehen können:
1. Ein Partner will sich über die Kooperation konsolidieren.
Beide Partner sollten finanziell abgesichert sein, wenn sie die Kooperation eingehen. Ansonsten ist der besser situierte Partner ständig damit beschäftigt, die Finanzlöcher beim anderen zu stopfen. Darüber vergisst man gerne die eigentlichen Ziele der Kooperation.
2. Es gibt zwischenmenschliche Probleme.
Selbst wenn man sich bereits vor der Kooperation gekannt hat – manche Charakterzüge erkennt man erst, wenn man näher zusammenarbeitet. Da stellt sich ein Partner plötzlich als gar nicht so gewissenhaft und zuverlässig heraus, als man ihn eingeschätzt hatte. Vielleicht stellt auch einer der Partner plötzlich seine eigenen Interessen über die der Kooperation. Wenn sich auf der zwischenmenschlichen Ebene erst einmal Probleme eingeschlichen haben, ist das Ende der Kooperation häufig bereits mehr oder weniger besiegelt.
3. Ein Partner verschwindet mit den Kunden des anderen.
Problematisch wird es in vielen Fällen, wenn man sich in der Kooperation zerstreitet. Wenn dies vertraglich nicht geregelt ist, kann der Partner die Kunden seines Partners abwerben und sich dann trennen. Dann steht ein Unternehmen plötzlich ohne Geschäftsbasis da.
4. Der erhoffte Vorteil stellt sich für einen oder beide Partner nicht ein.
Jeder Kooperationspartner verfolgt ein oder mehrere Ziele, beispielsweise eine Umsatzsteigerung, eine bessere Auslastung oder neue Kunden. Wenn jedoch diese Ziele durch die Kooperation nicht erreicht werden, verliert die Kooperation ihre Attraktivität und verursacht schließlich nur noch Arbeit statt Nutzen.
5. Die Partner können sich gegenseitig nicht vertrauen.
Vertrauen ist die wichtigste Basis einer erfolgreichen Kooperation. Die Partner müssen sich schon dahingehend vertrauen, dass jeder seinen Teil der Vereinbarungen erfüllt. Auch bezüglich des Qualitätsniveaus der Zusammenarbeit muss Vertrauen herrschen. Wenn kein Vertrauen aufgebaut werden kann, führt dies zu Kontrolle, Kontrolle zu schlechter Stimmung und schlechte Stimmung zum Scheitern der Kooperation.
6. Es gibt Unklarheiten über die Aufgabenverteilung.
Besonders wenn die Verteilung der Aufgaben nicht vertraglich vereinbart ist, gibt es in der Praxis häufig Probleme bei der Frage, wer welche Aufgaben zu erledigen hat. Wer kümmert sich um den Schriftverkehr, wer um die Buchhaltung und wer besorgt neue Kundenkontakte? Wenn die Aufgaben nicht von Anfang an ordentlich verteilt werden, kommt es häufig zum Streit über die Menge an Arbeit, die die einzelnen Partner übernehmen müssen.
Quelle:
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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