Das richtige Beschwerdemanagement
(1 Bewertungen)
Teil 1 von 6 aus der Serie:
Kundenbindung erhöhen
Kundenbindung erhöhen
- Das richtige Beschwerdemanagement
- Kundenbetreuung aktiv gestalten
- Der richtige Service im Unternehmen
- Kundenzeitschriften können helfen
- Mailings und Telefonate
- Bonusprogramme nutzen
Die Kundenakquise ist alles andere, als eine leichte Aufgabe. Sie wird häufig unterschätzt und gestaltet sich gerade in der Gründungsphase als äußerst schwierig, da noch keine Bestandskunden vorhanden sind, die zumindest einen Teil der Kapazitäten auslasten können. Umso wichtiger ist es deshalb, die einmal gewonnenen Kunden auch langfristig zu halten. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die gut kombiniert, in jedem Unternehmen genutzt werden sollten. Diese Möglichkeiten und wie Sie sie gezielt umsetzen können, wollen wir Ihnen in dieser Serie vorstellen. Dabei wollen wir im ersten Teil auf ein effizientes Beschwerdemanagement eingehen.
Warum das Beschwerdemanagement so wichtig ist
Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Kunden, deren Beschwerden ernst genommen, schnell und freundlich bearbeitet wurden, zu 80 Prozent auch in der Zukunft wieder bei dem betreffenden Unternehmen bestellen würden. Deshalb ist es sinnvoll, in das effektive Beschwerdemanagement zu investieren, auch wenn viele Unternehmen diese Aufgaben als zeitintensiv und mitunter sogar nicht lohnenswert ansehen.
Dabei sollte bedacht werden: Es ist kostengünstiger, bestehende Kunden zu halten, als neue zu gewinnen. Zudem teilen sich unzufriedene Kunden meist mehreren Bekannten mit, die dann ebenfalls als Kunden ausfallen werden.
So führen Sie ein erfolgreiches Beschwerdemanagement ein
Damit Ihre Kunden sich von Ihnen ernst genommen fühlen, müssen Sie zunächst ein Beschwerdemanagement einführen. Geben Sie hierzu Anreize, Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. Bieten Sie den Kunden mehrere Wege, ihre Beschwerden auszusprechen, etwa über das Internet, telefonisch oder schriftlich.
Arbeiten Sie auch an dem Verhalten Ihrer Mitarbeiter. Sie sollten Beschwerden gegenüber offen sein und sich der Kunden annehmen. Ein Vertrösten oder gar die Schuldzuweisung an den Kunden bergen keine Chance, sondern nur den Verlust des Kunden. Sehen Sie jede Beschwerde als Chance an, Ihren Service zu verbessern und bedanken Sie sich für die Anregungen der Kunden. Nehmen Sie alle Beschwerden ernst und analysieren Sie sie. So finden Sie häufig auftretende Fehler im Unternehmen und können diesen frühzeitig entgegenwirken. Achten Sie auch auf eine schnelle Bearbeitung der Beschwerden.
Quelle:
Tripels ConsultingBenutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:
Artikel verfolgen
Wenn Sie über Änderungen an diesem Artikel benachrichtigt werden möchten, klicken Sie auf Benachrichtigen
Häufig gelesen
Vorlage Abtretungserklärung
Häufig gesucht und nachgefragt wird eine Vorlage zur Abtretungserklärung. Abtretungserklärungen si...
E-Book: Die 10 häufigsten Fragen zum Nebengewerbe und zur Nebentätigkeit
Endlich der eigene Herr sein, das eigene Wissen nutzbringend anwenden oder sein Hobby zum Beruf mache...
Wann muss ich eine Umsatzsteuererklärung abgeben? FAQ 20
Sehr häufig wir im Forum die Frage gestellt: Wann muss ich eine Steuererklärung abgeben? oder Welc...
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung FAQ 16
Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, auch ...
Anlage EÜR für 2009 online
Soeben habe ich die Nachricht erhalten, dass der Vordruck zur Einnahmenüberschussrechnung EÜR 2009...
Zuletzt geschrieben
Fachanwälte beraten Unternehmen 
Das Leistungsportfolio niedergelassener Fachanwälte ist sehr umfangreich. Die Rechtsgebiete, die d...
Professionelle Firmenvideos – so wird’s gemacht 
Imagefilme, Werbefilme, Produktvorstellungen – die Auswahl an Möglichkeiten, ein Unternehmen in Fo...
GmbH-Haftung – Geschäftsführer in der Wissensfalle 
Die Geschäftsführer der GmbH sind nicht annähernd so sicher vor der Haftung mit dem Privatvermögen...
Verschenken Sie zum Richtfest auch noch Gutscheine, Deko und Blumen? 
Wenn der Dachstuhl gesetzt ist, atmet der Bauherr erst einmal auf: das ganze Projekt ist endlich a...
Rentenversicherungspflicht: Selbstständige werden geschröpft! 
Es ist ja nun nicht so, als wären Selbstständige durch ihr Geschäftsrisiko und den großen Wettbewe...
Das könnte Sie auch im Magazin interessieren
Interessantes aus den E-Books
Interessantes aus dem Ratgeber
Wir antworten auf jede Frage
Gratis anmelden und Fragen stellen.
>> Jetzt anmelden und mitmachen
Interessante Serien
Neueste Artikel im Magazin
Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
- http://www.content-texte.de
- sabine.hutter@content-texte.de
kommentiert von Gast am 10. Juni 2010
Das Potential bzw. die Chance, die in einer Beschwerde stecken, ist vor allem Gründern häufig nicht bewusst und wird zuerst mal als Enttäuschung oder Ärgernis wahrgenommen. Was es natürlich auch ist. Aber es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Jedem Gründer und jedem Unternehmer sollte klar sein, dass in einer Beschwerde großes Entwicklungspotential steckt. Wenn ich als Kunde mit meiner Beschwerde auf offene Ohren stoße und ernst genommen werde, dann stehen die Chancen gut, dass ich auch weiterhin dem Unternehmen als Kunde erhalten bleibe. Und meine positiven "Beschwerde-Erfahrungen" werde ich wahrscheinlich auch in Gesprächen weitergeben > positive Mundpropaganda. Und so ein Gesprächspartner könnte auch ein potentiellen Kunde sein. Deshalb kann ein gutes Beschwerdemanagement wesentlich zur Gewinnung neuer Kunden beitragen. Wenn ich hingegen mit meiner Beschwerde allein gelassen oder vielleicht sogar schroff abgewiesen werde, werde ich das wohl auch in Gesprächen weitergeben > negative Mundpropaganda. Kunden verbesserung, konkurrenzfähiger
Kommentar kommentieren