Bernard Arnault mit dem Erfolgsrezept: hochpreisige Luxusgüter

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Im dritten Teil unserer Serie haben wir über den drittreichste Unternehmer der Welt, den Investor Warren Buffett, berichtet. Er hat ein Vermögen von 50 Milliarden Dollar. Im vierten Teil beschäftigen wir uns mit Bernard Arnault. Er gilt als der viertreichste Unternehmer der Welt und ist der reichste Franzose. Sein Vermögen beläuft sich auf 41 Miliarden Dollar. Im letzten Jahr belegt er Platz sieben.

Die Person

Bernard Arnault wurde am 5. März 1949 in der Nähe von Lille (Frankreich) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er Ingenieurwissenschaften. Arnault war nach Abschluss seines Studiums von 1978 bis 1984 als Präsident im väterlichen Betrieb tätig. Er heiratete zwei Mal und hat insgesamt vier Kinder.

Die Geschäftsidee

Das Geschäft mit teuren Luxusartikeln sollte sich rechnen lassen, meinte Arnault. Als er 1985 einen angeschlagenen Textilkonzern übernahm, trat er erstmals als Unternehmer in Erscheinung. Zu dessen Tochterunternehmen gehörte auch das Luxusmodelabel von Christian Dior. Christian Lacroix brachte er 1986 ins Modegeschäft und war damit maßgeblich an dessen Aufstieg beteiligt. Die Firma Céline, die sich auf Lederluxusartikel spezialisiert hatte, kaufte er im selben Jahr auf. In der Tat, seine Geschäftsidee sollte sich rentieren und enorme Gewinne einbringen.

Das Unternehmen

1989 erlangte Arnault einen Mehrheitsanteil der Louis-Vuitton-Möet-Hennessy (LVMH) Holding, worauf er zum Präsidenten des weltweit größten Luxusgüterkonzerns berufen wurde. Seit 1996 gehören auch die Bordeaux-Weine zur Markenpalette der Gruppe. Weiterhin ist Arnault über die LVMH-Gruppe an dem englischen Getränkerhersteller Guiness beteiligt, mit dem sie weltweit 17 Gemeinschaftsunternehmen betreibt. Außerdem besitzt sie zwei Wirtschaftszeitungsverlage. Als Konzernchef von LVMH kontrolliert Bernard Arnault Weltmarken der Luxusgüterindustrie aus der Getränke-, Beauty- und Textilbranche. Zu nennen wären hier zum Beispiel Hennessy, Dior, Lacroix, Möet, Kenzo, Céline, Chandon oder Pommery. 2010 erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz in Höhe von 20,32 Milliarden Euro. Den größten Umsatzanteil erzielt dabei die Sparte Kleidung und Lederwaren. Die profitabelste Marke war erneut Louis Vuitton. In der Wein- und Spirituosensparte stieg der Umsatz ebenfalls. Die breite Produktpalette von LVMH im hochpreisigen Luxusgütergeschäft ist einzigartig auf der Welt und beschert Bernard Arnault beachtliche Gewinne. Achtzig Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen außerhalb von Frankreich. Die Mitarbeiteranzahl wurde 2004 weltweit mit 56.000 beziffert.

Das Problem

Auch Bernard Arnault blieb mit dem Verkauf seiner Luxusartikel von der Finanzkrise 2009 nicht verschont. Die Kundschaft für seine teure Markenware blieb aus, der Umsatz ging zurück. Arnault’s Vermögen reduzierte sich ebenfalls um in parr Milliarden Dollar. Aufgrund der großen Markenbekanntheit kam LVMH jedoch verhältnismäßig gut durch die Krise. Dadurch, dass der Konzern weltweit mit einer breiten Produktpalette gut aufgestellt war, ließen sich Schwierigkeiten in den vereinigten Staaten von Amerika oder Japan durch bessere Ergebnisse in Rußland, China oder Brasilien gut kompensieren. Seit Mitte 2010 verkaufen sich Champagner, Schmuck und andere teure Dinge wieder deutlich besser. Die steigende Nachfragen nach hochpreisigen Produkten hat zu einer eindeutigen Umsatzsteigerung geführt.

Die Vorschau

Im letzten Teil unserer Serie werden wir über den fünfreichsten Unternehmer der Welt, den US-Amerikaner Lawrence Ellison, berichten und ein abschließendes Fazit abgeben.

Quellen:
welt.de
whoswho.de

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