Umsatzsteuererklärung nach Schätzung

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Hallo Zusammen,
ich hoffe ich bin hier richtig. Ich fang mal an.
Ich habe von 2001 bis 2004 in einem Call Center gearbeitet. Der damalige Chef hat mir geraten einen gewerbeschein zu holen.Ich hatte jeden Monat ein festes Gehalt von 630€ auf Steuerkarte und alles was ich darüber hinaus verdient habe sollte über den Gewerbeschein laufen.
Ich habe in dem Laden Lottoscheine verkauft am telefon, pro Auftrag 10€, die ersten 63 Aufträge liefen also auf mein Grundgehalt, ab dem 64-ten lief es über den Gewerbeschein.
Dass die Firma nicht besonders seriös ist, stellte sich erst viel später raus. Mein damaliger Chef hat mir gesagt dass mir keine Nachteile dadurch entstehen und dass ich nur eine Umsatzsteuererklärung machen muss, wenn ich über einen bestimmten Betrag komme.
Lange Rede, kurzer Sinn, das Finanzamt hat mich geschätzt und wollte von mir ca. 6000 € Einkommenssteuer und ca. 9000 € Umsatzsteuer.
Ich habe die Einkommenssteuererklärung im Nachhinein gemacht und wurde auf 0€ gesetzt, da ich so gut wie nichts verdient habe.
Mein eigentliches Problem ist die Umsatzsteuer, das Finanzamt will immer noch 9300€ von mir (die Schätzung)
Ich habe letzte Woche mit einer Dame vom Finanzamt telefoniert, sie sagte ich soll die Umsatzsteuererkläungen nachreichen und dann würde man alles korrigieren.
Die Formulare hab ich zu Hause, blick aber absolut nicht durch, so viele Paragrafen und überhaupt total kompliziert.
Die Rechnungen, die mein damaliger Arbeitgeber ausbezahlt hat sind so klein. Ich habe in den vier Jahren vielleicht insgesamt 3000€ verdient.
Auf jeder Rechnung ist meine Provision mit MvSt ausgewiesen...hat jemand vielleicht Erfahrung wie ich diese Formulare ausfüllen muss, bzw welche Punkte ich überhaupt ausfüllen muss?
Es dürfte doch nicht so viel sein
Bin dankbar für jeden Tip!

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