Planbilanz für Dienstleistungsunternehmen

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Ich bin dabei, einen Businessplan für ein Dienstleistungsunternehmen zu schreiben. Es ist alles soweit fertig bis auf die Planbilanz. Aus der GuV und derLiquiditätsplanung bekomme ich allerdings so gut wie keine Werte für die Bilanz-AKTIVA zusammen. Ist es überhaupt realistisch, für ein Dienstleistungsunternehmen eine Planbilanz zu erstellen?

Die bisherige eindeutig fehlerhafte Bilanz sieht so aus:
AKTIVA
Anlagevermögen (Sachanlagen) 7
Forderungen 3
Kasse 15

PASSIVA
Eigenkapital 20
Fremdkapital 15
Gewinnrücklagen 0,2
Gewinn 0,2

In der Summe ist das eine enorme Differenz, die in den Folgejahren der Planbilanz noch schlimmer wird, weil Gewinn und Gewinnrücklagen auf der PASSIV-Seite steigen.

Es bestehen keine Patente, etc in der Firma, die als immaterielle Vermögenswerte auf der AKTIVA-Seite angerechnet werden können noch Finanzanlagen.
Auch Vorräte habe ich als Dienstleister keine.

Wer hat Hinweise und/oder Tipps für mich, wo ich an Beispiel-Planbilanzen für Dienstleistungsunternehmen komme?
Die gängigen Beispiele in Büchern oder im Internet beziehen sich immer auf Produktionsunternehmen ("Schraubenfabrik") mit Gebäuden, Maschinen und Lager (Vorräte).

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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  • +0 | -0

    ?? Wozu soll eine Planbilanz gut sein?

    Also für den Gründerzuschuß brauchst du die nicht, Verlangt die Bank sowas?

    Wenn nein oder wenn du von der Bnk nix willst, dann lass es

    Ich bin gerade in einem zwei Wochen Gründerkurs, ich kann dir sagen was so an Zahlenteil gefordert wird für den GZ:

    Investitionsplan
    Privatentnahme
    Liquiditätsplan

    Rentabilitätsplan nur wenn du auch AFA hast, da diese im Liquiditätsplan nicht auftauchen, ansonsten kannst den auch unter den Tisch Fallen lassen.

    Achtung Banken verlangen mehr!!! Also wenn du für eine Bank den Plan erstellst, solltest dir vieleicht einen Kus oder einen Coach suchen der dir hilft.


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  • +0 | -0

    Rentabilitätsvorschau wird in der Regel von der Arbeitsagentur für den Gründungszuschuss immer gefordert. Darüber hinaus auch einen Finanzierungsplan, Kapitalbedarfsplanung, manchmal auch eine Liquiditätsplanung. Das hängt vom Bearbeiter ab.


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  • +0 | -0

    Ich soll nun aber zusätzlich noch eine Planbilanz abgeben. Der externe Kapitalgeber will daraus erkennen, wie sich mein Firmenvermögen im Planungszeitraum entwickelt und Kennzahlen wie Eigenkapitalquote oder Eigenkapitalrentabilität daraus lesen. Von mir aus gerne, aber ich habe leider keine Vorstellung, wie ich die Planbilanz korrekt aufstelle (s.o.).
    Vielleicht helfen euch ja noch ein paar Zahlen aus der GuV im ersten Planjahr weiter:

    Erträge 107
    Aufwendungen 106
    - Fremdleistungen 10
    - Personal 79
    - Abschreibungen 2
    - sonst. Aufwendungen 15
    Betriebsergebnis 1
    Finanzergebnis 0
    Rücklage 0
    Steuern 0
    Jahresüberschuss/defizit 0

    Und noch Zahlen aus der Liquiditätsplanung 1. Jahr:
    Erträge 104
    Aufwendungen 112
    USt Zahllast 11
    Unterdeckung 20
    Finanzierung 35
    - Eigenkapital 20
    - Fremdkapital 15
    Liquiditätssaldo 15

    Doch wie wird daraus nun eine richtige Bilanz?

    Immer noch dankbar für eure Hilfe!


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  • +0 | -0

    Hallo,

    also theoretisch lässt sich aus jeder Ertrags- und Liquiditätsplanung auch eine Planzbilanz ableiten.

    Während sich die Liquiditätsplanung auf einen Zeitraum bezieht (z. B. auf ein Jahr), stellt die (Plan-) Bilanz eine Stichtags-Betrachtung dar (z. B. auf den 31.12. eines Jahres).

    Vereinfacht können Sie die Bilanz zum 31.12. wie folgt erstellen:

    AKTIVA
    Anlagevermögen = Summe Restbuchwerte
    Umlaufvermögen = offene Forderungen
    PASSIVA
    Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute = Summe Restdarlehen
    Verbindlichkeiten gegen Lieferanten = offene Lieferantenrechnungen
    Eigenkapital = Differenzbetrag zwischen Summe Aktiva und Summe Verbindlichkeiten

    Ansonsten empfehle ich Ihnen die Inanspruchnahme eines Fachmanns, der sich damit auskennt, einen Steuerberater. Diese Kosten sind auch als Betriebsausgaben abzugsfähig.


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  • +0 | -0

    Prima. Ich war mir alles andere als sicher, ob ich als Eigenkapital einfach die Differenz nehmen kann. Aber so geht es (logischerweise) auf.
    Vielen Dank für die Hilfe, das hat mich dem ganzen deutlich näher gebracht.


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  • +0 | -0

    Hallo hotzenplotz,

    wichtig ist auf jeden fall, das du die Bilanz so aufstellst das Du nicht das EK auf der Aktiva Stehen hast. Nun gut als Argument hast Du noch die Möglichkeit zu Sagen ich war Aktiv mit meinem Unternehmen Wirtschaftlich tätig Lache.


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