Wie viel Euro darf ich pro Stunde nehmen? Der Honorarkalkulator

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Die Preiskalkulation ist für viele Gründer eine der schwersten Aufgaben. Im Hinterkopf lauert oft die Angst: Setze ich meinen Stundenlohn, mein Honorar zu hoch an, bekomme ich keine Aufträge. Arbeite ich dagegen für einen Dumpinglohn, habe ich Aufträge, die für eine achtzig Stunden Woche ausreichen aber keinen vorzuweisenden Gewinn.

Wie kann der Gründer diesen Zwiespalt lösen?

Wir haben den Honorarkalkulator von erfolg-reich-frei getestet. Mit diesem Kalkulator kann der Existenzgründer den Stundenlohn errechnen, den er für seinen gewünschten Lebensstandard braucht. Der Gründer kann sozusagen seinen Wunsch-Stundenlohn bestimmen.

Wie funktioniert der Honorarkalkulator?

Auf der ersten Seite des Kalkulators werden die Kosten der privaten Lebensführung abgefragt. Dazu gehören u.a. die Kosten für Miete und Nebenkosten, Bekleidungskosten, Autokosten und Versicherungen. Auf der zweiten Seite werden die betrieblichen Kosten inkl. der eventuellen Miete und Lohnkosten erfasst. Ebenso soll sich der Gründer auf einen gewünschten Unternehmensgewinn festlegen. Die dritte Seite ist den Einnahmen vorbehalten. Hier werden vom Kindergeld über Renten und Zinsen alle Einnahmen eingetragen.

Alle Daten eingeben und nun?

Nachdem alle Daten erfasst sind, wird auf der vierten Seite bereits das erste Ergebnis ausgegeben. Die ermittelten Kosten aus der Lebens- und Unternehmensführung werden in einer Summe angezeigt. Jetzt muss der Gründer seine Arbeitszeit planen. Wie viel Zeit soll wöchentlich in die Selbständigkeit investiert werden? Welcher Zeitanteil geht für nicht abrechnungsfähige Arbeiten wie Akquise oder Buchhaltung verloren? Werden Wochenenden eingehalten und Urlaub geplant?

Die Honorarberechnung

Mit dieser Planung wird nun der Wunschstundenlohn des Gründers ermittelt. Wenn er diesen Stundenlohn am Markt in Rechnung stellt, arbeitet seine Firma nicht nur kostendeckend sondern auch mit Gewinn. Und der Unternehmer kann seinen gewünschten Lebensstandard finanzieren und darüber hinaus eingeplante Weiterbildungen oder seinen Urlaub genießen.

Vorteile des Honorarrechners

Der Unternehmer kennt in der Regel seine laufenden Kosten aus dem privaten Bereich recht gut, also stellt die Erfassung keine Schwierigkeit dar. Mit den Kosten für die betriebliche Seite werden sich die Gründer schwerer tun. Diese Kosten können Gründer bspw. aus der Rentabilitätsvorschau entnehmen. Je nach Höhe des gewünschten Lebensstandards und der dafür investierten Zeit erhält der Gründer einen Anhaltspunkt für die Höhe seines Stundenlohns.

Nachteile des Honorarrechners

Alle Werte müssen als Jahreswerte eingegeben werden.

Fazit

Wir können den Honorarrechner allen Gründern empfehlen. Nach der Berechnung des Wunschstundenlohns kann der Gründer bei Abweichungen entweder seinen in Rechnung gestellten Stundenlohn oder seine Wünsche anpassen.

Zur Seite des Anbieters: www.erfolg-reich-frei.de

Quelle:
Eigene Erfahrungen

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Über den Autor

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  • Evelyn Brandies
  • Mein Name ist Evelyn Brandies, ich schreibe als Redakteurin u.a. für das Gründerlexikon. Weiterhin unterstütze ich als gelernte Bilanzbuchhalterin Existenzgründer beim Aufbau ihrer Buchhaltung.
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