Warum Suchmaschineneinträge nicht notwendig sind
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Vor rund zehn Jahren gab es viele Dienstleister, die einen Suchmaschineneintrag anboten. Die Idee war schlüssig und funktionierte tatsächlich: Durch den Eintrag in möglichst viele Suchmaschinen konnten diese neue Webseiten schneller finden und indexieren. Da auch die Marktverteilung der Suchmaschinen noch anders war, konnten schnell erste Besucherströme generiert werden. Wirklich notwendig war das damals schon nicht, aber die Suchmaschinen sind durch einen Eintrag schneller auf neue Webseiten gestoßen. Noch heute ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen vorhanden. Das gilt insbesondere für Webseitenbetreiber, die erstmals mit einem kommerziellen Angebot ins Internet vordringen. Allerdings hat sich in einem Jahrzehnt viel getan: Ein Eintrag in Suchmaschinen ist generell nicht mehr notwendig.
So findet Google eine neue Website
Das Internet funktioniert inzwischen anders. Die Fülle der Webseiten wird auf neue Weise indexiert und insbesondere Google hat viel dafür getan, Webseiten schnell zu finden. Von ganz alleine kommen die Bots und Crawler der Suchmaschinen aber auch heute nicht bei der neuen Webseite vorbei. Früher wie heute ist es sinnvoll, zum Start der Webseite einen Link (oder mehrere) zu setzen. Doch selbst das ist für das schnelle Finden einer Webseite nicht mehr notwendig, wenn diese auf einem Redaktionssystem basiert, das sogenannte Pings sendet.
Die klassische Methode besteht darin, nach dem Start einer Webseite in einem Forum, bei einem Social-Bookmark-Dienst oder aber einfach auf Plattformen wie Twitter oder Facebook einen Link zur neuen Seite zu setzen. Zu diesen Plattformen schicken die Suchmaschinen ihre Crawler, Spider und Bots relativ häufig. Google hat sogar ein System programmiert, dass bei aktiven Seiten neue Inhalte innerhalb von Sekunden oder Minuten indexiert werden. Damit wird zugleich der Link gefunden - und diesem wird gefolgt! So gelangen die Suchmaschinen zur neuen Internetseite, begutachten diese und nehmen diese in die Datenbanken auf. Normalerweise ist die Webseite dann sofort über Google und andere Dienste zu finden und nach wenigen Tagen auch in den Suchergebnissen platziert.
Ping macht Anmeldung überflüssig
Die Methode eines Pings ist noch einfacher. Blogsysteme wie Wordpress oder andere Content-Management-Systeme arbeiten mit Pings. Das sind kleine Signale, die von der Webseite an Ping-Dienste ausgesendet werden. Dabei werden Informationen über neue Inhalte mitgeschickt. Suchmaschinen nutzen diese Pings, um neue Webseiten oder Seiteninhalte sehr schnell erfassen und indexieren zu können. Durch das „Pingen“ wird eine Anmeldung bei Suchmaschinen also völlig überflüssig, da diese von sich aus die Seite finden.
Selbstverständlich ist es noch immer möglich, ein neues Projekt bei Suchmaschinen anzumelden. Google und Bing zum Beispiel bieten dazu spezielle Formulare. Notwendig ist dies aber nicht und nach einer solchen Anmeldung können mehrere Tage vergehen, bis die neue Internetseite tatsächlich besucht und indexiert wird. Die anderen Methoden sind wesentlich effektiver und schneller. Letztlich ist die Aufnahme in den Suchmaschinenindex aber nur der Anfang. Erst durch einen kontinuierlichen Linkaufbau rücken neue Webseite bei Suchanfragen im Suchindex nach und nach weiter nach vorne.
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