Warum auch für Existenzgründer ein Steuerberater billiger ist als kein Steuerberater
(1 Bewertungen)
Das ist eine der häufigsten Fragen von Existenzgründern und Selbständigen.
Soll ich einen Steuerberater nehmen und was kostet der?
Bringt der Steuerberater wirklcih was? und viele weitere Fragen.
Das beweisen auch die unzähligen Beiträge in unserem Forum für Existenzgründer.
Nun haben wir endlich den mathematischen Beweis angetreten und konnten errechnen, das ein Steuerberater für den Unternehmer unterm Strich wirklich mehr bringt alsBuchführung, Steuererklärungen oder ähnliche Arbeiten selber machen zu wollen.
Lesen Sie selbst den Artikel Warum ein Steuerberater mehr Einkommensteuer spart als kein Steuerberater im Blog vom Lexikon für Betriebsausgaben.
Wer das Beispiel im Lexikon für Betriebsausgaben gelesen hat, kann sich somit sicher vorstellen, warum selbst ein teurer Steuerberater immer noch besser ist, als die günstige Eigenverbuchung. Doch das Ganze lässt sich auch sehr einfach an einem anderen praktischen Beispiel darstellen.
Beispiel
Unternehmer R hat eine Geschäftsidee im technischen Bereich. Seine Vorbildung als Ingenieur kommt ihm dabei zugute, ebenso wie die praktische Erfahrung in einem Angestelltenverhältnis. Er gründet also ein Unternehmen und will die Buchführung, sowie die Steuererklärungen ohne fremde Hilfe selbst erstellen. Da er aber bisher in diesem Bereich keine Erfahrungen sammeln konnte, muss er sich mühsam in die richtige Buchführung einlesen.
Unterm Strich wendet Unternehmer R bei einem noch jungen Unternehmen mit wenigen Belegen einen gesamten Arbeitstag für die monatliche Buchführung auf. Hinzu kommt eine Woche, in der er sich mit der Erstellung der Steuererklärung beschäftigt. In dieser Zeit ist es ihm nicht möglich, seinen eigentlichen Aufgaben, wie der Kundenakquise nachzukommen. Auch die Abarbeitung bestehender Aufträge kann nicht fristgerecht gewährleistet werden. Würde Unternehmer R diese Aufgaben an einen versiertenSteuerberater überreichen, hätte er gleich zwei Vorteile:
Zum Einen kann er monatlich einen Tag mehr Geld verdienen, die jährliche Steuererklärung bringt ihm sogar eine ganze Woche zusätzlicher Zeit. Zum Anderen haftet derSteuerberater für Fehler, die nicht auf das Verschulden des Unternehmers zurückzuführen sind. Sofern es also zu Fehlern kommt, muss sich nicht Unternehmer R rechtfertigen, sondern der Steuerberater. Zwar kann Unternehmer R die Schuld erst einmal selbst nicht abstreiten, den Steuerberater aber in Regress nehmen. So bleibt er nicht auf mitunter teuren Fehlern sitzen.
Quelle:
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Über den Autor

- Evelyn Brandies
- Mein Name ist Evelyn Brandies, ich schreibe als Redakteurin u.a. für das Gründerlexikon. Weiterhin unterstütze ich als gelernte Bilanzbuchhalterin Existenzgründer beim Aufbau ihrer Buchhaltung.
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kommentiert von Gast am 28. März 2009
Schon die Logik sagt, dass eine Steuerkanzlei sich lohnt, weil man viel Arbeitszeit spart und kein Risiko eingeht, etwas Fristen oder Bestimmungen zu übersehen.