Vorbereitung ist die halbe Miete - Die wichtigsten Grundlagen für ein Bankengespräch

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Für viele Existenzgründungen ist die Kooperation mit einer Bank unerlässlich. Angefangen von einer optimalen Zusammenarbeit bis hin zur Finanzierung entwickelt sich die Bank zu einem wichtigen Geschäftspartner für Gründer. Nur wenn die Zusammenarbeit mit der eigenen Hausbank makellos verläuft, können Existenzgründer auch in dieser einen Berater sehen.

Nicht immer ist eine Finanzierung der Grund für ein Bankengespräch. Bereits bei der Eröffnung eines Geschäftskontos steht der erste Termin mit dem individuellen Bankberater an. Bereits durch das Auftreten eines Gründers werden wichtige Grundsteine für eine gemeinsame Zusammenarbeit gelegt.

Positionen klären und bekennen

Existenzgründer sollten sich gegenüber einer Bank selbst nicht als Bittsteller sehen. Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Banken basieren auf einer Zusammenarbeit. Somit tritt auch der Gründer als Geschäftspartner auf. Hierbei ist es unerlässlich, dass er eine gewisse Souveränität verkörpert. Arroganz ist gegenüber der Bank jedoch fehl am Platz.

So sollten sich Existenzgründer grundsätzlich vor Augen halten, dass es die Aufgabe einer Bank ist, gewisse Risiken einzuschätzen. Auf diese Art und Weise erfüllt sie zum einen eine Beraterfunktion und zum anderen auch einen Sicherheitsaspekt. Wichtig ist es, von Beginn an Vertrauen aufzubauen. Somit sollten sich Gründer grundsätzlich auch offen gegenüber einem Bankmitarbeiter zeigen. Gerade wenn wichtige Fakten verschwiegen werden, wächst das Misstrauen der Berater und somit mindern sich auch die Chancen für die Gründer.

Gemeinsam nach Lösungen suchen

Offenheit und zugleich auch Respekt sollten in einem Bankengespräch grundsätzlich vorhanden sein. Existenzgründer müssen von Beginn an verstehen, dass die Bank eine beratende Funktion einnimmt. Durch eine gute Zusammenarbeit kommen Banken ihren Kunden auch entgegen und arbeiten bei Problemen gemeinsam mit ihnen an möglichen Lösungswegen.

Ein gutes Verhältnis entsteht insbesondere durch Transparenz. Somit sollten Gründer dem Bankberater von Beginn an notwendige Unterlagen zur Verfügung stellen. Durch diese lassen sich Bankengespräche, die sich zum Beispiel mit Finanzierungen auseinandersetzen, einfacher bewältigen. So sollten der Bank vor allem die verschiedensten Auswertungen zur Verfügung gestellt werden.

Die Vorbereitung als wichtigste Grundlage

Möchten Existenzgründer erfolgreich aus einem Bankengespräch gehen, müssen sie sich auf dieses auch entsprechend vorbereiten. Kleine Übungen in den heimischen vier Wänden sind hier vollkommen ausreichend. Hierbei sollte vor allem die Überzeugungskraft trainiert werden. Nur wenn ein Gründer seine Geschäftsidee glaubhaft erläutern kann, hat er auch eine Chance bei der Bank.

Bereits im Voraus sollten somit alle notwendigen Unterlagen in einen Ordner gepackt werden. Dies schafft nicht nur Übersichtlichkeit, sondern vermittelt außerdem gegenüber der Bank Professionalität. Empfehlenswert sind so auch Kopien der wichtigsten Unterlagen, die bei der Bank verbleiben können.

Diese Unterlagen benötigt die Bank

Für eine problemlose und zugleich flexible Zusammenarbeit benötigt eine Bank verschiedenste Unterlagen. Neben dem gültigen Personalausweis, der Gewerbeanmeldung und einem Handelsregisterauszug handelt es sich um einen Registerauszug, der zum Beispiel bei der Gründung einer GmbH vorhanden sein muss. Zudem verlangen die meisten Banken den Businessplan der Gründer, da sich in diesem die wichtigsten Punkte zur Finanzierung befinden. Sowohl bei der Eröffnung eines Geschäftskontos als auch bei der Finanzierung verlangen die Banken eine BWA, die Betriebswirtschaftliche Auswertung. Auch eine Kontenaufstellung sollte für jedes Bankengespräch griffbereit zur Hand liegen.

Wer sich als Gründer nicht sicher ist, welche Unterlagen genau benötigt werden, kann bereits beim Telefonat mit der Bank für Klarheit sorgen. Grundsätzlich gilt es an den passenden Stellen nachzufragen, denn dies symbolisiert Interesse und zudem auch Professionalität.

Zu bedenken ist zudem, dass die notwendigen Unterlagen von dem eigentlichen Anliegen abhängig sind. Hierbei spielt bereits die Wahl des Geschäftskontos eine richtungsweisende Rolle. So sind die Anforderungen der Banken bei einem Geschäftskonto mit Überziehungskredit wesentlich umfangreicher als bei einer Lösung ohne diesen. Die wichtigste Faustregel bezieht sich jedoch auf die Zeit. Gründer sollten an das Bankengespräch ohne jeglichen Zeitdruck gehen und sich somit auch eine gewisse Flexibilität schaffen.

Quelle:
Stroisch

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