So wählen Sie den richtigen Partner aus

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Teil 4 von 4 aus der Serie:
Unternehmenskooperationen


Wenn Sie eine Unternehmenskooperation anstreben, müssen Sie dafür natürlich auch den richtigen Partner finden. Welche Möglichkeiten sich Ihnen für Kooperationen bieten und wie Sie den Vertrag gestalten sollten, wissen Sie bereits aus den vorhergehenden Teilen dieser Serie. Nun soll es um die wichtigsten Punkte gehen, nach denen Sie einen passenden Kooperationspartner auswählen.

Die wichtigsten Kriterien für den Kooperationspartner

Nach den Angaben in einer Umfrage ergaben sich für einzelne Punkte besonders hohe Gewichtungen. So legen 65 Prozent der Unternehmen, die Kooperationen eingehen, großen Wert auf die fachliche Kompetenz ihres Kooperationspartners. Nur wenn diese gegeben ist, kann die Kooperation zum Erfolg geführt werden.

Immerhin noch für 60 Prozent ist die persönliche Chemie zwischen den Kooperationspartnern von Bedeutung. Man muss sich also nicht nur auf geschäftlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene miteinander verstehen, um erfolgreich miteinander arbeiten zu können. Für insgesamt 55 Prozent ist es bei der Wahl des Kooperationspartners von Bedeutung, dass dieser ergänzende Arbeitsbereiche zum eigenen Unternehmen abdeckt. Hier steht wiederum der Service-Gedanke im Vordergrund. Schließlich sollen bei Kooperationen mehr Leistungen aus einer Hand angeboten werden können.

Weitere Kriterien bei der Wahl des Kooperationspartners

Weiterhin ist es für 30 Prozent der Befragten entscheidend, dass sich der Kooperationspartner auch regional engagiert. Die regionale Bekanntheit wollen viele Unternehmen auch mit Hilfe von Kooperationen stärken. Die finanzielle Situation ist für ein Viertel der Unternehmen wichtig, denn eine Kooperation benötigt auch Kapitaleinlagen.

Die Betriebsgröße ist für 20 Prozent entscheidend und ein Zehntel der Befragten gibt an, dass gleiche Arbeitsgebiete wichtig sind, etwa um Auftragsspitzen gemeinsam bewältigen zu können. Die Unternehmensform dagegen spielt nur für fünf Prozent eine Rolle, ist also eher von untergeordneter Bedeutung. Auch organisatorische Fragen spielen keine Rolle beim Finden von Kooperationspartnern.

Quelle:
GründerZeiten Nr. 11, Juli 2008

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