So vermeiden Sie eine Insolvenz Ihres Unternehmens
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Im Jahr 2009 ist die Zahl der Unternehmenspleiten erstmals seit Langem wieder gestiegen; im Jahr 2010 soll es noch weitergehen. Vor diesem Hintergrund fällt es vielen Existenzgründern schwer, sich im Dschungel der Maßnahmen zurechtzufinden, die eine Insolvenz vermeiden sollen. Zumal gerade kleine und mittelständische Unternehmen von der Insolvenz betroffen sind, macht sich eine gewisse Angst in der Gründerszene breit.
Doch bevor diese zu sehr geschürt wird, sollten die wichtigsten Gründe für die Insolvenz eines Unternehmens analysiert werden. Unterschieden wird in externe und interne Gründe. Zu den externen Gründen zählen das Wegfallen von Aufträgen, Insolvenzen von Kunden und allgemeine wirtschaftliche Probleme, wie in der derzeitigen Krise. Dagegen kann auch kein Gründer etwas unternehmen. Ein weiterer besonders wichtiger Punkt für die Insolvenz ist in fehlendem Controlling zu sehen. Dieses Problem kann jeder Gründer problemlos selbst abschalten.
Vor der Insolvenz schützt ein gutes Controlling
Das Controlling beinhaltet zunächst einmal eine ordnungsgemäße und zeitnahe Buchführung. Diese ist die Grundlage, um die wichtigen Unternehmenskennzahlen zu ermitteln. Und genau diese Kennzahlen müssen für ein effektives und vor einer Insolvenz schützendes Controlling stets beobachtet werden. Bereits bei ersten Anzeichen von Verschlechterungen der Kennzahlen des Unternehmens ist zu handeln.
Dabei sollten die Preise neu kalkuliert werden. Die Bonität von Kunden, die sehr knapp kalkulierte Preise erhalten, sollte noch eingehender als bisher überprüft werden. Die eigenen finanziellen Mittel sind genau im Blick zu behalten. Zu geringes Eigenkapital ist ein häufiger Grund für eine Insolvenz, ebenso wie geringe, nicht ausreichende Rücklagen.
Effektives Debitorenmanagement schützt vor Insolvenz
Die Insolvenz geht oft mit schleppenden oder ausbleibenden Kundenzahlungen einher. Deshalb ist hier bereits ein wichtiger Ansatzpunkt, der vor der Insolvenz retten kann. Erbrachte Leistungen sollten unverzüglich berechnet werden. Die Rechnungen sind penibel auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen, denn falsch ausgestellte Rechnungen bringen Zahlungsverzüge mit sich.
Die Rechnungen sollten ein genau definiertes Zahlungsziel beinhalten. Zudem sollten Zahlungsziele nicht überdurchschnittlich lange gewährt werden. Besser ist die Einräumung von Anreizen zur schnelleren Zahlung, wie zum Beispiel Skonti. Das Mahnwesen muss schnell und konsequent erfolgen. Maximal zwei Mahnungen sollten vom Unternehmen geschrieben werden; danach folgen weitere Schritte, wie die Beauftragung eines Inkassounternehmens, die Beantragung eines Mahnbescheids oder die Einschaltung eines Anwalts. Bei Neukunden sollte eine Bonitätsauskunft zur Routine gehören.
Quellen:
Business WissenGmbH-Rechtssicher
Insolvenz Ratgeber
IT Business
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