So steigern Sie mit Musik Ihre Umsätze
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Schon seit den 1980er Jahren ist es bekannt: Musik, die im Hintergrund gespielt wird, kann die Einzelhandelsumsätze um bis zu 33 Prozent steigern. Doch längst nicht jede Musik ist geeignet, um die Umsätze anzukurbeln. So gibt es auch einige Stilrichtungen, die zu sinkenden Umsätzen führen kann. Wie Sie Musik für Ihr Unternehmen sinnvoll einsetzen, zeigen wir Ihnen hier.
Langsame Musik als Erfolgsfaktor
Dass Musik Kunden in einem Ladengeschäft zu vermehrten Käufen verleiten kann, ist längst bewiesen. Dadurch gelingt es vielfach auch, dass Einzelhändler ganz bestimmte Warengruppen durch den gezielten Einsatz von Musik besser fördern können. Allerdings kommt es hier auf die richtige Musik an.
Bewährt haben sich langsame Musikstücke, die die Atemfrequenz und die Muskelspannung der Kunden absenken. Auch darf die Musik nie zu laut sein. Bei zu schneller oder zu lauter Musik verlassen Kunden schneller den Laden. Dadurch würden die Umsätze minimiert, statt gesteigert. Verzichten Sie deshalb darauf.
Restaurants bevorzugen langsame Musik
Gerade in Restaurants hat sich bewiesen, dass langsame Musik dazu führt, dass die Gäste mehr bestellen. Auch der erhöhte Genuss von Getränken zeigte sich, etwa durch die betont langsamen Tempi der so genannten Barmusik. In der Gastronomie sollte deshalb vor allem auf langsame Musik gesetzt werden, die die Gäste auch dazu verleitet, länger im Restaurant zu bleiben.
Klassische Musik für hochpreisige Produkte
Bei den hochpreisigen Produkten dagegen hat sich die klassische Musik bestens bewährt. Diese Stilrichtung der Musik sorgt dafür, dass sich der Geldbeutel der Kunden öffnet. Das konnte anhand einer Untersuchung sogar in einer Cafeteria einer Uni belegt werden.
Wurde klassische Musik gespielt, waren die Gesamteinnahmen besonders hoch. Bei Popmusik fielen die Umsätze schon etwas niedriger aus und auch die Easy Listening Musik sorgte für geringe Umsätze. Ganz stark brachen diese übrigens ein, wenn keine Musik gespielt wurde.
Mit der richtigen Musik bestimmte Produkte fördern
Durch den gezielten Einsatz von Musik können auch ganz bestimmte Produktgruppen gefördert werden. So zeigte eine Studie in den USA, dass Akkordeonmusik mit Frankreich in Verbindung gebracht wird. Wurde diese im Restaurant gespielt, so wurden vermehrt französische Weine bestellt. Wurde hingegen deutsche Musik gespielt, so stieg der Umsatz bei deutschen Weinen.
Im Weingeschäft konnte diese Wirkung allerdings nicht nachgewiesen werden. Hier wurden nur die unentschlossenen Kunden durch die Musik im Hintergrund beeinflusst. Wer von vornherein einen deutschen Wein kaufen wollte, ließ sich davon auch nicht durch französische Musik abbringen.
Musik nicht aus dem Radio
Vermeiden Sie es allerdings, die Musik einfach aus dem Radio oder von selbst zusammen gestellten CDs abzuspielen. Sinnvoller ist es, wenn Sie einen Dienstleister beauftragen, Sie mit lizenzfreier Musik zu versorgen. Dadurch sparen Sie sich hohe GEMA-Gebühren. Die Kosten belaufen sich etwa bei dem Anbieter Jamendo Pro auf 96 Euro jährlich für einen 100 Quadratmeter großen Laden. Die Musikstücke sind bereits auf eine bestimmte Branche und Zielgruppe abgestimmt. Die Lieferung der Musik erfolgt über das Internet.
Quelle:
in Anlehnung an: Newsletter Werbe & PR Profi 27.07.2010Benutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgenden Artikel gelesen:
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