So finden Sie Auszubildende auf unkonventionelle Art und Weise
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Teil 4 von 6 aus der Serie:
Auszubildende finden und halten
Auszubildende finden und halten
- Lehrlingsmangel statt Lehrstellenmangel – Verkehrte Welt in der deutschen Wirtschaft
- Lehrlinge finden mit dem richtigen Anforderungsprofil
- Klassische Methoden für die Besetzung Ihrer Ausbildungsplätze
- So finden Sie Auszubildende auf unkonventionelle Art und Weise
- So wählen Sie Ihren zukünftigen Azubi aus
- Halten Sie Ihre Auszubildenden bei der Stange!
Wenn Sie bei der Azubi-Suche schlau vorgehen, verlassen Sie sich nicht alleine auf Stellenanzeigen, sondern weitere, vielleicht auch unkonventionellere Methoden versuchen.
Kreativ werden heißt die Devise
- Praktika/Ferienjobs/Schnuppertage: Bieten Sie Stellen für Schnupperlehrlinge, Praktikanten oder Ferienjobs an. Alle drei Arten sind sehr begehrt und sind eine Möglichkeit für Sie, sich als attraktiver Ausbilder darzustellen.
- Kinowerbung: Kinowerbung ist wesentlich günstiger als die meisten Unternehmer denken, erreicht aber wie kaum ein anderes Medium genau Ihre Zielgruppe. Hier können Sie sich positiv darstellen und einen Vorteil hat das Kino allen anderen Werbeformen gegenüber: Der Kinobesucher hat kaum eine Möglichkeit, sich Ihrer Botschaft zu entziehen.
- Radiospots: Das Radio erreicht eine breite Streuung. In einem kurzen Spot können Sie ihr Lehrlingsgesuch problemlos unterbringen und dadurch nicht nur Jugendliche, sondern auch Eltern erreichen.
- Aushänge: Sie können Ausbildungsangebote auch per Aushang verbreiten und zwar überall dort, wo sich Jugendliche bevorzugt aufhalten. Geeignet sind beispielsweise Schwarze Bretter in den Schulen, Aushangtafeln in Jugendzentren, Sportvereinen usw. Sprechen Sie Aushänge aber immer vorher mit den Verantwortlichen ab.
- Plakatanzeigen: Entwerfen Sie Plakate, die ein echter Hingucker sind und platzieren Sie sie strategisch klug an Bushaltestellen, Bahnhöfen oder natürlich auch in Schulen.
- Schülerzeitungen: Schülerzeitungen eignen sich einerseits für die Platzierung von Werbung für Ihre Ausbildungsplätze (Sponsoren sind für solche Projekte immer gesucht!), andererseits aber auch für Erfahrungsberichte von Ihren Auszubildenden. Sie werden von Schülern, Lehrern und Eltern gelesen.
- Ausbildungsmessen: Ausbildungsmessen sind in den letzten Jahren immer mehr im Kommen. Hier können Sie Ihr Unternehmen präsentieren und gleichzeitig Kontakt zu den Jugendlichen und Schulabgängern herstellen. Auch normale Messen und Gewerbeausstellungen eignen sich, um auf sein Gesuch hinzuweisen.
- Betriebsbesichtigungen/Tag der offenen Tür: Veranstalten Sie Besichtigungen Ihres Betriebs und gehen Sie mit diesen Angebot gezielt auf Schulen zu. In der Regel wird Ihr Angebot gerne angenommen. Die Jugendlichen erhalten so einen kleinen Einblick in den Alltag als Azubi in Ihrem Betrieb.
- Vorträge: Besonders im Rahmen der Berufsorientierung können Sie Schulen anbieten, Vorträge zu halten. Themen sind beispielsweise der Ablauf einer Ausbildung in Ihrem Betrieb, mögliche Ausbildungsberufe oder einfach Tipps für die Berufswahl.
- Mundpropaganda: Fordern Sie Ihre Mitarbeiter dazu auf, aktiv für Ihre Lehrstellen zu werben, beispielsweise im Freundeskreis oder im Verein. Fördern Sie dies auch durch betriebsinterne Aushänge.
- Projekttage: Führen Sie Projekttage durch, in deren Rahmen Jugendliche Ihren Betrieb kennenlernen können. Ein gutes Beispiel ist hierfür der Girl’s Day, bei dem Mädchen in typische Männerberufe schnuppern können.
- Lokale Berichterstattung: Viele lokale Tageszeitungen bieten die Möglichkeit, Artikel zu veröffentlichen. So schaffen Sie es, regelmäßig in aller Munde zu sein. Berichten Sie beispielsweise über den Start eines neuen Lehrjahres, über den erfolgreichen Abschluss Ihrer Auszubildenden oder über Erfolgsquoten.
- Arbeitsagentur: Auch über die Arbeitsagentur können Sie passende Auszubildende finden. Für die Einstellung von Schulabgängern, die nicht gleich im Anschluss an ihren Schulabgang eine Ausbildungsstelle gefunden haben, können Sie manchmal sogar ein kostenloses Praktikum als Test nutzen oder eine Förderung erhalten.
- Sponsoring: Im Bereich des Sponsorings bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Denken Sie nur an Banden- oder Trikotwerbung im örtlichen Sportverein oder die Stellung von Informationsmaterial für Schulen.
- Social Media: Der Social Media-Kanal gehört heute mit zu den wichtigsten Strategien, um sich als modernes und attraktives Unternehmen zu präsentieren. Berichten Sie bei Facebook, SchülerVZ & Co. regelmäßig über Ihre Ausbildung und scharen Sie möglich viele „Freunde“ um sich. Sie alle bekommen es über ihre Profile mit und Ihr Unternehmen ist stets im Bewusstsein der Jugendlichen verankert.
Die Mischung bringt’s
Quelle:
Eigene ErfahrungenBenutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:
-
Lexikon
- Werbung
-
Magazin
- Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um ausbilden zu dürfen
- Lehrlinge finden mit dem richtigen Anforderungsprofil
- So wählen Sie Ihren zukünftigen Azubi aus
- Klassische Methoden für die Besetzung Ihrer Ausbildungsplätze
- 6 Punkte, die in einer Stellenanzeige enthalten sein sollten
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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