Muster Kündigungsschreiben: Die Mindestbestandteile einer Kündigung
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Hin und wieder wird jeder Selbstständige eine Kündigung formulieren müssen. Hierbei gibt es einige Grundregeln, die für alle Kündigungsschreiben gelten, andere wiederum, die nur bei bestimmten Vertragsverhältnissen zur Anwendung kommen. Wer sich unsicher ist, wie die richtige Kündigung aussieht, sollte sich ein Muster Kündigungsschreiben ansehen. Diese sind fast immer von Rechtsanwälten auf ihre Rechtswirksamkeit hin überprüft worden und können somit auch für den eigenen Bedarf genutzt werden.
In jeder Kündigung müssen Name und Anschrift beider Vertragsparteien enthalten sein. Das Datum, an dem die Kündigung verfasst wurde, ist ein ebenso wichtiger Bestandteil, was genauso für das Textfeld gilt. In diesem muss genau erläutert werden, welcher Vertrag gekündigt wird, zu welchem Termin dieser gekündigt wird und bei fristlosen Kündigungen, warum der Vertrag aufgelöst werden soll. Handelt es sich um eine Kündigung beim Telefonanbieter oder eines Zeitschriftenabonnements, sind zusätzlich die Vertrags- und Kundennummer zu berücksichtigen. Hier sollte auch eine evtl. bestehende Einzugsermächtigung widerrufen und eine schriftliche Bestätigung der Kündigung angefordert werden.
Muster Kündigungsschreiben für Arbeitnehmer
Wer dagegen aus welchen Gründen auch immer Arbeitnehmer kündigen will, sollte sich hierbei umso mehr auf ein Muster Kündigungsschreiben verlassen. Denn gerade im Bereich dieser Vertragsverhältnisse kommt es immer wieder zu unwirksamen Kündigungen aufgrund falscher Formulierungen.
Als Selbstständiger und Gründer müssen Sie beachten, dass Sie eine fristlose Kündigung nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erteilen können. Diesem müssen in der Regel auch entsprechende Abmahnungen der Mitarbeiter vorausgegangen sein. Sie müssen die Kündigung in jedem Fall begründen.
Wenn Sie eine fristgemäße Kündigung aussprechen wollen, müssen Sie ebenfalls den Grund dafür angeben. Verlassen Sie sich hier auf anwaltlich geprüfte Muster Kündigungsschreiben. Denn diese bewahren Sie vor einem Streit vor dem Arbeitsgericht, bei dem Arbeitgeber oft verlieren, weil sie bestimmte Formvorschriften nicht eingehalten haben.
Wenn Arbeitnehmer kündigen
Erhalten Sie dagegen eine Kündigung von Ihrem Arbeitnehmer, haben Sie kein Recht auf eine Begründung, sofern die Kündigung fristgemäß erfolgt. Nur wenn eine fristlose Kündigung ausgesprochen wird, muss der Arbeitnehmer diese begründen. Zumeist wird auch er sich auf die Muster Kündigungsschreiben stützen. Prüfen Sie jedoch, ob beispielsweise die fristlose Kündigung tatsächlich gerechtfertigt ist. Mitunter können Sie hiergegen widersprechen, so dass die Kündigungsfrist eingehalten wird und Sie die Chance haben, Ersatz zu finden.
Quelle:
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