Mailings als Werbeform
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Teil 12 von 13 aus der Serie:
Konventionelle Werbeträger für Existenzgründer
Konventionelle Werbeträger für Existenzgründer
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- Ein aussagekräftiges Firmenlogo - Die Suche nach der richtigen Idee
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- Give aways für Gründer - Das Logo, das in die Handtasche passt
- Die richtigen Flyer und Plakate zur Existenzgründung
- Kurz, knapp und prickelnd - die richtige Radiowerbung
- Mit Kinowerbung die richtige Zielgruppe erreichen
- Branchenbücher nutzen und Kunden erreichen
- Sponsoring - Den Klassiker nutzen
- Mailings als Werbeform
- Pressemitteilungen als Werbeform
Obwohl heute viele Jungunternehmer und Existenzgründer ausschließlich auf die kostengünstige Online- Werbung setzen, bietet auch Printwerbung einige Vorteile. Insbesondere die Mailings, eine klassische Form der Kundenansprache, können nach wie vor für Umsatzsteigerungen sorgen. Während eine E-Mail einfach und schnell gelöscht werden kann, wird das Erlebnis, einen Brief zu öffnen, nicht so schnell vergessen. Durchschnittlich 20 Sekunden lang erhält ein Brief Aufmerksamkeit, wissen Experten. Deshalb sollte auf das Mailing als Werbeinstrument nicht verzichtet werden.
Produkte zum Testen
In vielen Fällen bietet es sich an, dem Mailing einen Testartikel beizufügen. Die Kunden haben dann die Möglichkeit, die Produkte in der Praxis zu testen und auszuprobieren. Dadurch erkennen sie recht einfach, ob das zugesandte Muster dem eigenen Bedarf entspricht. Wenn dies möglich ist, sollte also eine Produktprobe beigefügt werden.
Aufbau der Mailings
Mailings können in zahlreichen Fällen versandt werden. Sei es, weil ein neues Produkt eingeführt wurde oder als Einladung zu einer Veranstaltung. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist auch keine pauschale Aussage für den richtigen Aufbau der Mailings möglich. Hier kommt es immer auf das Ziel an, das das Mailing verfolgt. Soll der Kunde zum Kauf animiert werden, zum Besuch einer Veranstaltung oder soll er einfach über Neuheiten informiert werden? Je nach Zweck entscheidet sich dann, welcher Aufbau am besten geeignet ist.
Grundsätzlich gehören neben dem eigentlichen Anschreiben ein Responsemedium, die Versandhülle und evtl. ein Prospekt zum Mailing. Die Versandhülle ist dabei der erste Eindruck, den ein Kunde erhält. Sie sollte deshalb besonders ansprechend aufbereitet werden. Ebenfalls ist es wichtig, dass bei bestehenden Kunden keine zu werbelastige Versandhülle gewählt wird. Diese würde eher als aufdringlich erscheinen.
Beim Mailing selbst ist darauf zu achten, dass alle wichtigen Informationen enthalten sind. Für Privatkunden gilt, dass eine Seite nicht überschritten werden sollte. Bei Geschäftskunden sollte das Mailing nicht mehr als eine Dreiviertel Seite beinhalten. Die klare Gliederung und Struktur im Mailing ist besonders wichtig. Hier sollte mit Zwischenüberschriften und Formatierungen gearbeitet werden. Besonders wichtige Punkte können mittels Fett- oder Kursivschrift hervorgehoben werden. Termine sollten mittig in einer eigenen Zeile platziert werden. Sie sind ebenfalls gesondert, etwa durch Fettschrift, zu markieren. So wird der Leser mit Sicherheit darauf aufmerksam.
Das Responsemedium
Im Mailing sollte ebenfalls ein Hinweis auf beigefügtes Prospektmaterial enthalten sein. Eine Antwortkarte oder ein Antwortfax sollten ebenso erwähnt werden. Wichtig ist, dass dieses Responseelement eine klare Aufforderung an den Kunden richtet. So soll er anrufen, bestellen, faxen oder den Internetauftritt besuchen. Natürlich müssen die im Responsemedium angegebenen Telefonnummern besetzt sein. Dafür ist noch vor dem Versand des Mailings zu sorgen. Eingehende Bestellungen müssen zeitnah bearbeitet werden, sonst ist der Kunde verloren.
Weiterhin wurde erkannt, dass vor dem eigentlichen Mailing das Post Scriptum, das P.S., gelesen wird. Deshalb sollten hier wichtige Hinweise, etwa auf das Responsemedium, enthalten sein.
Zielgruppe und direkte Ansprache
Vor dem Versand des Mailings ist eine klar strukturierte Zielgruppe festzulegen. Dies verspricht mehr Erfolge, als der lieblose Massenversand. Die einzelnen Personen sollten direkt angesprochen werden. Als Faustregel gilt, dass das „Sie" besser ist, als ein „Ich" oder „Wir". Damit wird der Kunde an sich in den Mittelpunkt gestellt.
Quelle:
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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