Lexware Aktualisierung 2011 kostete Nerven
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Zum Jahresbeginn sind Softwareupdates in der Buchhaltung obligatorisch. Steueränderungen, die Umsetzung neuer Gesetze oder die Anpassung der Krankenkassenbeiträge machen diese Updates einfach notwendig. Unsere Aktualisierungslieferung war bereits am Ende des Vorjahres eingetroffen und musste nur eingespielt werden. Dachten wir.
Elster Update
Zuerst bereitete das Elster Update - Lexware im Januar Probleme. Das automatisch gestartete Update ließ sich nicht fehlerfrei einspielen. Nach der Fehlermeldung stöberten wir kurz über die Lexware Supportwebseite, dort gab es ein kleines Programm, welches dieses Problem löste. Aktualisierung downloaden, installieren und Lexware wieder starten. Danach, so die Forderung des Programms, musste Lexware 2011 aufgespielt werden.
Zeitaufwändige Aufspielung
Wir nutzen eine Server- und Client Installation. Das bedeutet, dass das Update zuerst auf dem Server eingepflegt wird. Im Normalfall dauert so ein Update maximal eine Stunde. In diesem Jahr jedoch verstrichen fast vier Stunden, bevor das Update endlich aufgespielt war. Wer jetzt denkt, dass die Clientaktualisierung dann nur noch ein Mausklick entfernt ist, täuscht sich. Die Clientinstallation dauerte noch einmal gute drei Stunden.
Datensicherung
Nach der endgültigen Aktualisierung musste wie immer eine Datensicherung durchgeführt werden. Bei mehr als 10 Mandanten kann man nur fingertrommelnd daneben sitzen und warten. Schon war wieder fast eine Stunde vergangen, ohne dass die Buchhaltung erledigt war.
Mandantenaktualisierung
Endlich war es soweit, Lexware funktionierte wieder. Mandanten aufrufen und endlich vernünftig arbeiten. Der Wille war da, leider hatte das Programm noch eine Aktualisierung in petto. Jeder Mandant musste nach dem Aufrufen noch einmal separat aktualisiert werden. Das dauerte zwar nur wenige Minuten, war nach dem gesamten Updatemarathon einfach zu viel des Guten.
Fazit
Auch unser Testsieger hat seine Unzulänglichkeiten. Das letzte Update war unangekündigt, sehr lang, Nerven- und Zeitraubend. Im Normalfall wird ein Update nur dann aufgespielt, wenn genügend Zeit vorhanden ist und das Programm nicht unbedingt benötigt wird. Durch die fehlerhafte Elsteraktualisierung war Lexware jedoch gezwungen, diesen Fehler mit einem Programm zu beheben. Das danach nur noch Lexware 2011 lief, war etwas unglücklich gelöst.
Quelle:
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E-Books
- Lernkartei Rechnungswesen von den Grundlagen bis zur Bilanzierung (Download für nur 3,99 €)
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Lexikon
- Datensicherung
- Forderung
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Magazin
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- Datensicherung auch für kleine Unternehmen die Lebensrettung
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Über den Autor

- Evelyn Brandies
- Mein Name ist Evelyn Brandies, ich schreibe als Redakteurin u.a. für das Gründerlexikon. Weiterhin unterstütze ich als gelernte Bilanzbuchhalterin Existenzgründer beim Aufbau ihrer Buchhaltung.
kommentiert von Steve Rückwardt am 16. Februar 2011
Hallo Evelyn,
da sind ja wohl einige Dinge bei Dir nicht so gelaufen wie sie sollten. :)
Das nach dem Elster-Update zwingend das Update des Lexware-Produktes von 2011 installiert werden muss kann ich so jedoch nicht bestätigen. Dies hängt für gewöhnlich nicht miteinander zusammen.
Kannst Du sagen, warum das Server-Update so lang gedauert hat? Ich habe etliche Updates durchgeführt und keines hat länger wie eine Stunde gebraucht (also nur der Server). Aus Deiner Beschreibung geht leider nicht hervor, warum es 4 Stunden waren. Gab es Fehlermeldungen? Was ist der Server für ein PC?
Die Client-Installation -> pro Cleint 3 Stunden? Oder in Summe? Wiveiel Clients? Dies Basis mit 3 oder hast Du mehrere?
Hast Du denn vor dem Update keine Datensicherung gemacht? Dann hättest Du - normalerweise - die Sicherungsfrage mit Nein beantworten können.
Für das Backup der Lexware Datenbank kann ich Dir BackupLX Pro empfehlen. Automatische Sicherung, schneller wie die interne Sicherung und zudem auch Sicherung im laufenden Betrieb. :)
Freue mich, wenn Du mir ein kurzes Feedback zu den Fragen geben kannst. :)
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kommentiert von Evelyn Brandies am 22. Februar 2011
Hallo Steve,
Normalerweise nicht, diesmal aber schon - auf Nachfrage beim Lexwarevertrieb sollten wir sogar das Datum des Rechners einfach auf den 31.12.2010 zurückdrehen - dann würde es fkt. Das haben wir aber lieber nicht getan.
Das ist die normale Zeit, die ich auch einkalkuliert hatte. Warum diesmal 4 Stunden verbraucht worden - kann ich nicht beurteilen.
So unwahrscheinlich es klingt, pro Client waren es 3 Stunden.
DaSi läuft bei uns regelmäßig, wurde daher nicht explizit vorher angestoßen.
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kommentiert von Steve Rückwardt am 26. Februar 2011
Ah, ok - dann war es wohl der "allgemeine Elster-Fehler". Das Datumproblem gab es auch mit dem externen Elsterformular von den Finanzbehördern. (siehe Eintrag vom 04.01.2011)
Was bedeutet bei Dir regelmässig? Wenn es 24 Std. vor dem Installationszeitpunkt war, hättest Du eine Frage zur Datensicherung erhalten, welche man auch mit "Nein" beantworten kann.
Vor Installationsarbeiten empfehle ich immer (!) eine Datensicherung durchzuführen. Sollte - aus welchen Gründen auch immer - etwas nicht so funktionieren wie man es sich wünscht, kann man so auf den alten Stand zurück.
Bei den pro/premium-Versionen hat es zudem den Vorteil, dass man bei der Datenbankaktualisierung die oben erwähnte Frage nach einer Datensicherung auch mit Nein beantworten kann. ;) - Bei Nutzung des in meinem ersten Kommentar erwähnten Tools, erfolgt die Datensicherung zudem um einiges schneller wie die programmseitige, was auch Zeit beim Updateprozess bzw. dessen Vorbereitung spart. :)
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kommentiert von Evelyn Brandies am 7. März 2011
Letzte Woche kam bereits die 4. Lexware - Aktualisierung in diesem Jahr. Jedesmal, bevor man wieder ganz normal arbeiten kann, will das Programm eine Datensicherung machen. Verneint man die, kann man nicht weiterarbeiten.
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kommentiert von Steve Rückwardt am 20. März 2011
Ja, das ist so gewollt und wie in meinem obigen Kommentar bereits erwähnt auch sinnvoll und ich empfehle diese Vorgehensweise. Auf meine Aussage
hast Du jedoch keine Rückmeldung gegeben. Wenn Du täglich eine Datensicherung machst, kannst Du - zumindest bei den pro/premium Versionen - die Dasi Frage verneinen wenn die letzte Sicherung weniger wie 24 Std vor der Datenbankaktualisierung durchgeführt wurde. Mit dem in meinem ersten Kommentar erwähnten Tool kann man die Datensicherung bei den pro/premium-Versionen automatisieren.
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kommentiert von Evelyn Brandies am 22. März 2011
Hallo Herr Rückwardt,
wie gesagt, wenn man die Frage verneint - schließt das Programm und man kann nicht weiterarbeiten. Selbst wenn am Vortag eine aktuelle Sicherung erstellt wurde. Lexware besteht auf die Sicherung.
Regelmäßige Sicherung heißt 2mal pro Woche.
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kommentiert von Steve Rückwardt am 22. März 2011
Dies ist seltsam. Die Sicherung ist auch wirklich nicht mehr wie 24 Std her? Es kann ja sein, dass die letzte um 10 Uhr am Vortag gemacht wurde, das Update dann aber erst um 14 Uhr am Folgetag.
Meine Empfehlung: vor (!) jedem Update eine Sicherung machen. Dies kann natürlich etwas dauern, je nachdem wieviele Mandanten enthalten sind. Dann sollte auf jeden Fall auch das "Nein" bei der Dasi-Frage als solche ok gehen.
Aber teste einfach mal das erwähnte Backup Programm, es ist 30 Tage voll funktionsfähig. Damit geht es spürbar schneller und somit sparst Du hier zukünftig hoffentlich Zeit und Nerven. :)
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kommentiert von Evelyn Brandies am 19. April 2011
Das Update der 15. KW hat wieder die gleichen, zeitraubenden Aktualisierungen gefordert, wie die voherigen.
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kommentiert von Steve Rückwardt am 26. April 2011
Ich habe nun einmal ein paar Punkte in einem Artikel zum Thema Datenbankaktualisierung zusammengefasst. Evtl. erläutert Dir dies etwas mehr den Hintergrund der Notwendigkeit. Wie Du das Thema Datensicherung umgehen und den Zeitaufwand hierfür einsparen kannst habe ich in den oberen Kommentaren ja bereits erläutert, dies im Artikel aber ebenfalls noch einmal aufgegriffen.
Ich freue mich, wenn es etwas weiterhilft. :)
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