Interview mit der KfW Beraterbörse

Am 12. November 2009 hat unsere Redaktion ein tel. Interview mit Herrn Schreier von der KfW Beraterbörse geführt. Im Interview wollten wir Neuerungen zum Thema "Die neue Beraterbörse" erfahren und wie Gründer und Berater die Börse vorteilhaft nutzen können.

Frage der Redaktion

Unabhängig von Merkblättern und Informationen im Internet bekommen wir über unser Portal www.gruenderlexikon.de häufig die Fragen: „Wie werde ich KfW-Berater, welche Qualifikationen muss ich besitzen? Muss ich meine Qualifikationen mit Diplomen oder Zeugnissen nachweisen?“ Diese Fragen möchten wir an Sie weiterreichen.

Herr Schreier

KfW Berater werden in 3 Stufen gefunden, zum Einen direkt mit dem Namen, an Hand ihrer Beratungsprodukte und mittels der Branche. Ein Berater kann als KfW Berater zugelassen werden, wenn er mindestens 3 Jahre im beratenden Bereich bspw. als Unternehmensberater oder Existenzgründungsberater tätig ist. Weiterhin muss er 3 Referenzen aus dem Existenzgründungsbereich nachweisen. Die Angaben werden an Hand des einzureichenden Lebenslaufes geprüft. Die Abgabe von Zeugnissen oder Diplomen ist keine Voraussetzung.

Frage der Redaktion

Sie haben mit der neuen Beraterbörse ein onlinefähiges Portal entwickelt, indem alle Informationen ausschließlich online erfasst werden können und erfasst werden müssen. Andererseits bietet die Kfw Beraterbörse den Beratern in der Selbstdarstellung nur Beratungsschwerpunkte aus Offlinethemenfeldern an. Im Zeitalter von Internet und E-Commerce ist gerade im Onlinebereich ein riesiger Beratungsbedarf vorhanden. Warum wird in Ihrer Beraterbörse weder in der Eingabe, noch in der Suche auf die Onlineberatung speziell SEO, SEM (also Suchmaschinenoptimierung in jeglicher Hinsicht) Wert gelegt?

Herr Schreier

Klassische Unternehmensberater machen keine SEO Beratung,  sondern stellen nur den Bedarf fest und sprechen Empfehlungen aus. Bspw. wird vom Berater empfohlen, dass ein IT-Dienstleister diese Aufgabe übernehmen sollte.

Kurz- und mittelfristig werden Themen der Onlineberatung, wie bspw. SEO und SEM nicht in die Beraterbörse aufgenommen.

Frage der Redaktion

Nach Kenntnisstand unserer Redaktion ist die Anzahl der Referenzen des Beraters ausschlaggebend für die angezeigte Position im Suchergebnis der Beraterbörse. Berater mit vielen Referenzen werden daher im Vorderfeld gelistet. Wie überprüfen Sie als Beraterbörse die eingegangenen Referenzen auf Qualität?

Herr Schreier

Nun, die Reihenfolge der Anzeige kann jeder Benutzer individuell verändern, bspw. nach Entfernung zum Wohnort, alphabetisch oder eben nach Referenzen sortiert.

Zur Überprüfung der Referenzen und der Qualität kann ich Ihnen mitteilen, dass Anfang 2009 ca. 50 Berater in einer ersten Stichprobe überprüft wurden. Die Stichprobe fand bundesweit statt. Geprüft wurde u.a. Diplome und Zeugnisse nach den Angaben im Lebenslauf und die Qualifikationen. Referenzgeber des Beraters wurden tel. nach der Beratung und der Zufriedenheit befragt. Bei der gesamten Stichprobe wurden keine Beanstandungen bei den geprüften Beratern festgestellt. Die KfW wird auch zukünftig regelmäßige Prüfungen vornehmen, um damit die Hemmschwelle für unwahre Angaben zu erhöhen.

Wir danken Herrn Schreier für das Interview.



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