In 3 Schritten zur erfolgreichen Innovation

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Das Vorschlagswesen ist in vielen Unternehmen bereits eingeführt, doch mangelt es oft an der Umsetzung der eingereichten Vorschläge und Ideen. Oft werden pauschale Aussagen, wie „das kostet zu viel", „dafür fehlt die Zeit" oder Ähnliches dem innovativen Mitarbeiter entgegengeschmettert. Dabei sind die Ideen der Mitarbeiter oft besser als auf dem ersten Blick ersichtlich. Mit einem Innovationsmanagement, das klare Handlungsweisen vorgibt, können Sie auch Ihre Mitarbeiter zu wertvollen Ideenentwicklern machen.

Schritt 1: Das Problem erkennen

Viele Ideen scheitern daran, dass man gar nicht erkennt, welchen Zweck sie verfolgen. Damit dies jedoch möglich wird, muss das Problem erst einmal bekannt sein. Die Ideengeber tun also gut daran, erst einmal den aktuellen Status zu erklären, um dann die Probleme aufzuzeigen, die bei diesem noch bestehen und mit welchen Ideen man die Probleme aus der Welt schaffen könnte. Ist der aktuelle Status aber nicht bekannt oder werden Probleme nicht erkannt, so verläuft die Idee im Sande.

Schritt 2: Die TFA-Ideenkarte

Die TFA-Ideenkarte wurde von IAI entwickelt. Sie stellt drei Kernfragen in den Mittelpunkt aller Innovationsvorhaben:

  • Welche Technologien will man einsetzen?
  • Welche Funktionen sollen durch die Technologien geschaffen werden?
  • Welche Anwendungsbereiche und Märkte gibt es für die Ideen?

Können diese drei Fragen konkret beantwortet werden, weiß man, wohin der Weg führt. Zudem ermöglicht es die Ideenkarte, frühzeitig zu erkennen, ob das Problem an sich bereits korrekt erfasst wurde.

Schritt 3: Der Umsetzungsplan

Auch beim Umsetzungsplan geht es um drei wichtige Kernfragen, die in diesem geklärt werden sollen:

  • Wie ist die aktuelle Situation?
  • Wie wird die Zukunft aufgrund der Idee aussehen?
  • Welche Zwischenziele und Meilensteine sind bei der Umsetzung zu berücksichtigen?

Auch hier kann man im späteren Verlauf der Ideen-Weiterentwicklung stets anhand der oben genannten Punkte erkennen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Einzelne Meilensteine werden recht zügig erreicht und motivieren, weiterzumachen. Sie geben aber auch die Möglichkeit, früh zu erkennen, ob etwas falsch gelaufen ist.

Quelle:
in Anlehnung an: Pro Firma, März 2010, S. 34-35

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