Feedback geben, aber richtig
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Teil 4 von 12 aus der Serie:
Die Grundlagen moderner Personalarbeit
Die Grundlagen moderner Personalarbeit
- Personalarbeit im Wandel der Zeit
- Grundlagen der Personalbeschaffung
- Zielvereinbarungen treffen
- Feedback geben, aber richtig
- Probleme erkennen und konsequent handeln
- Mitarbeiterbindung und -entwicklung
- Mitarbeiter fordern und fördern
- Leistungsfördernde Arbeitsplatzgestaltung
- Den Dropshipping-Partner mit Bedacht wählen
- Arbeitszeitgestaltung
- Richtig führen
- Aufgabenbewältigung für Führungskräfte
Ursprünglich entstammt der Begriff Feedback, der heute aus nahezu keinem Unternehmensalltag mehr wegzudenken ist, aus der Kybernetik und bedeutet so viel wie Rückkoppelung. Im Allgemeinen wird Feedback heute eher als Rückmeldung über bestimmte Verhaltensweisen oder Leistungen angesehen. Es besteht immer aus dem Feedback geben und dem Feedback nehmen. Meist wird das Feedback vom Vorgesetzten an den Mitarbeiter gegeben und von diesem angenommen.
Insbesondere in Unternehmen sind regelmäßige Feedback-Gespräche von besonderer Bedeutung. Einerseits können diese Mitarbeiter motivieren, andererseits kann so frühzeitig Fehlentwicklungen im Unternehmen vorgebeugt werden. Feedback kann sowohl positiv als Lob, als auch negativ in Form von Kritik, geäußert werden. In jedem Fall kommt es bei einem Feedback-Gespräch auf verschiedene Faktoren an.
Feedback immer zeitnah geben
Feedback sollte nach Möglichkeit immer zeitnah gegeben werden. Es wird zwar angestrebt, feste Termine für Feedback-Gespräche mit den Mitarbeitern zu setzen, allerdings darf darunter die Spontanität nicht leiden. Denn oftmals lässt sich ein kleines Lob auch im Vorbeigehen aussprechen, wird es erst Wochen später ausgesprochen, so ist der Bezug zur zugrunde liegenden Handlung nicht mehr nachvollziehbar, das Feedback verfehlt seine Wirkung.
Internes und externes Feedback
Wenn Vorgesetzte ihren Mitarbeitern Feedback geben, dann wird dies als internes Feedback bezeichnet. Gleiches gilt, wenn Mitarbeiter ihren Vorgesetzten ein Feedback, beispielsweise über deren Führungsqualität, geben sollen. Letztere Variante ist jedoch nur selten möglich und sollte auch sehr vorsichtig behandelt werden.
Externes Feedback liegt dagegen vor, wenn Pressemeldungen oder Zeitungsartikel über ein Unternehmen erscheinen. Ebenfalls können Kundenbeschwerden oder ein Lob des Kunden als externes Feedback bezeichnet werden. In jedem Fall sollte externes Feedback ernst genommen werden, um notwendige Änderungen durchführen zu können.
Feedback-Gespräche
Die Feedback-Gespräche sollten sorgfältig vorbereitet werden. In größeren Unternehmen wird hierbei auch ein Beurteilungsbogen angefertigt. Dieser beinhaltet die einzelnen Aufgaben des betreffenden Mitarbeiters, die anhand eines Bewertungsschemas bewertet werden. Anhand des Bogens wird dann das Feedback-Gespräch geführt.
Wichtig ist es, den richtigen Ort und den passenden Zeitpunkt für das Feedback-Gespräch zu finden. Es muss ausreichend Zeit eingeplant werden, um auch die Sicht des Mitarbeiters und seine Stellungnahme zum Feedback zu hören. Ebenfalls sollte insbesondere bei kritischem Feedback ein Vier-Augen-Gespräch stattfinden. Denn alles andere würde den Mitarbeiter verletzen. Zu Beginn des Gesprächs sollte etwas Positives stehen, der Feedback-Geber sollte mit Ich-Botschaften arbeiten. Dabei muss sachlich argumentiert werden. Ebenfalls sollte nachgefragt werden, wie das Gegenüber den Sachverhalt sieht. Forderungen für Änderungen sollten nicht gestellt werden, diese sollten besser als Wünsche formuliert werden.
Quelle:
Pro Firma 03/2009, S. 76 - 79Benutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:
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Magazin
- Probleme erkennen und konsequent handeln
- Zielvereinbarungen treffen
- Mitarbeiterbindung und -entwicklung
- Grundlagen der Personalbeschaffung
- Das 360 Grad Feedback – Instrument der Mitarbeiterentwicklung oder nur Kontrollinstrument?
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