Erfolg, Marketing und Betriebskosten

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Teil 1 von 3 aus der Serie:
Zehn Erfolgstipps für Übersetzungsunternehmen

Zehn Erfolgstipps für Übersetzungsunternehmen


Die Übersetzungsbranche ist eine Industrie

In den Augen vieler gilt die Übersetzungsbranche nicht als Industriezweig. Sie ist jedoch ein Handelsbereich, der still im Hintergrund existiert und einen unverzichtbaren Service für Unternehmen bietet, die weltweit agieren. Überdies ist sie eine Branche, die weltweit pro Jahr weit mehr als €10 Mrd. wert ist.

Zudem handelt es sich bei ihr um eine unglaublich zersplitterte Industrie, in der wenige, sehr große Unternehmen und etliche tausend kleinere Firmen den weltweiten unternehmerischen Übersetzungsbedarf untereinander aufteilen.

Alles, was man tatsächlich braucht, um ein Übersetzungsunternehmen zu gründen, sind ein Computer und eine Internetverbindung, denn die Mehrzahl der Kunden zieht es vor, ihre Dokumente auf elektronischem Weg zu verschicken (entweder per E-Mail oder mithilfe von zweckbestimmten Web-Schnittstellen), und wünscht Übersetzungen auf dem gleichen Weg zu erhalten.

WörterbücherWer sich dies vor Augen hält, kann als angehender Geschäftsmann mit ausreichender Tatkraft und Entschlossenheit weit schlechtere Entscheidungen treffen als eine Karriere in der Übersetzungsbranche. Viele der Prozesse, die zum Aufbau eines erfolgreichen Übersetzungsunternehmens gehören, sind allen Branchen gemein, andere dagegen sind schon etwas einzigartiger.

Es folgen zehn Erfolgstipps für diejenigen, die ihre Brötchen in der Übersetzungsbranche verdienen wollen.

Tipp 1: Planen Sie Ihren Erfolg

Das alte Sprichwort: „Nicht planen heißt planen, fehlzuschlagen” bewahrheitet sich in jedem Industriezweig, und Übersetzungsunternehmen bilden da keine Ausnahme. Was Sie brauchen, ist ein detaillierter Businessplan, der Ihre unmittelbaren, mittel- und langfristigen Ziele umreißt und illustriert, wie Sie diese zu erreichen gedenken – und zwar bevor Sie auch nur einen einzigen Euro ausgeben.

Tipp 2: Geld regiert die Welt

Über eines sollte man sich von Anfang an im Klaren sein: Ein Unternehmen aufzubauen, kostet Geld. Ob Sie dies also durch Ihr persönliches Vermögen oder mithilfe eines Bankdarlehens finanzieren, Sie müssen dafür sorgen, dass Sie über genügende Barmittel verfügen, um die Kosten derExistenzgründung zu decken. Das bedeutet, dassämtliche Kosten sorgfältig kalkuliert werden müssen, bevor irgendwelche Ausgaben getätigt werden. Das Letzte, was Sie wollen, sind Ausgaben für schicke Büros mit einer Unmenge Büroeinrichtung, wenn Sie im Anschluss kein Geld mehr für Marketing oder Mitarbeiter haben.

Tipp 3: Halten Sie Ihre Betriebskosten niedrig

Das Schöne am Betrieb eines Übersetzungsunternehmens ist, dass vieles fernbetätigt und virtuell eingerichtet werden kann. Anstatt also beispielsweise Kosten für teure Büros zu bestreiten, können Sie anfangs zuhause in Ihrem Gästezimmer arbeiten. Die Übersetzungsbranche existiert im Wesentlichen im Cyberspace. All Ihre wertvollen Barmittel zur Existenzgründung sollten daher darauf verwendet werden, eine erstklassige IT-Infrastruktur, eine professionelle Website und virtuelle Speicherung aufzubauen. Technologie kann in bedeutendem Ausmaß dazu beitragen, dass ihre Kosten niedrig bleiben.

Dieser Text wurde zur Verfügung gestellt von:

Christian Arno, er gründete das weltweite Übersetzungsunternehmen Lingo24 im Jahr 2001. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen Mitarbeiter auf vier Kontinenten, ist für Kunden in mehr als 60 Ländern tätig und erzielt einen Umsatz von mehr als 4 Mio. Euro.
 

Quelle:
Eigene Erfahrungen

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