Eine Zeitung für die kleinsten Leser

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Jeden Sonntag gibt es das gleiche Gerangel. Mama und Papa möchten nach dem Frühstück gemütlich die Zeitung studieren und sich über das Geschehen der Welt informieren. Aber leider geht das nicht, denn der kleinste Spross ist nur damit beschäftigt, die Zeitung zu fädeln, das Papier zu knüllen und in den Mund zu nehmen. Leider ist die Druckerschwärze der Tageszeitung giftig und wer weiß schon, welche Spätschäden beim „Verzehr“ von Tageszeitungen entstehen können. Deshalb bleibt eine gemütliche Zeitungsschau für viele vorerst nur ein Traum.

Die Idee

Die Geschäftsidee besteht nun darin, eine Zeitung herzustellen, die für die Kinder immer noch interessant, aber gesundheitlich unbedenklich ist. Dazu müsste diese auf Papier gedruckt werden, das nicht chemisch bearbeitet wurde. Die Druckerschwärze dürfte ebenfalls keine Giftstoffe enthalten. Diese Voraussetzungen könnten technisch bereits erfüllt werden, da sowohl ungiftiges Papier als auch schadstofffreie Druckerschwärze verfügbar sind.

Alternativ könnte das bedruckte Papier auch mit etwas ummantelt werden, das den empfindlichen Kindermund vor den Gefahrstoffen bewahrt. Dabei wäre allerdings darauf zu achten, dass dieses Material schön knistert und Geräusche macht. Sonst wird es schnell uninteressant.

Die Finanzierung

Die Zeitung speziell für Kinder könnte als Beilage für die Tageszeitung produziert werden. Kosten entstehen zum einen für die Gestaltung der Kinderzeitung und zum anderen für den Druck. Für die Gestaltung benötigt man vor allem einen Grafiker, der die bunten Zeichnungen und Illustrationen erstellt. Wer kreativ ist und mit der entsprechenden Grafiksoftware umgehen kann, kann diese natürlich auch selbst kreieren.

Finanzieren könnte sich diese Zeitung vor allem über Werbung. Diese könnte sehr zielgruppengerecht zugeschnitten werden. So sollten die Eltern, wenn sie gemeinsam mit ihrem Kind die Kinderzeitung ansehen, passende Werbung sehen, beispielsweise von Windelherstellern, dem neuesten Spielzeug oder Babynahrung. Höchstwahrscheinlich könnte die Zeitung zwar nicht unbedingt als Tageszeitung hergestellt werden, da dies wahrscheinlich nicht rentabel wäre. Als wöchentliche Beilage jedoch, beispielsweise zur Wochenendausgabe, wäre diese Geschäftsidee durchaus umsetzbar.

Die kritische Stimme

Auch wenn diese Idee sicherlich etwas für sich hat, sollte man vor dem Start eines solchen Geschäftes die Zielgruppe sehr genau analysieren. Auch wenn sich sicherlich viele Eltern für eine solche Zeitung aussprechen würden, bleibt immer noch die Frage offen, wie viele tatsächlich auch dafür bezahlen würden (und wenn ja, wie viel). Eine genaue Analyse des Marktes ist daher unumgänglich.

Quelle:
Eigene Erfahrungen

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Über den Autor

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