Die wichtigsten Regeln, um eine Wirtschaftskrise zu erzeugen
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Mittlerweile schallt es aus allen Fernsehsendern, Radioprogrammen und in sämtlichen Zeitungen wird nur noch von der bevorstehenden Wirtschaftskrise geschrieben. Ja sogar die Weltwirtschaftskrise soll kommen. Bei einigen Journalisten stecken wir sogar schon mittendrin. Wir wollen Ihnen mal die wichtigsten Punkte zusammentragen, wie wir vom gruenderlexikon darüber denken und wie Sie Ihre eigene Wirtschaftskrise erzeugen können. Dabei schrieb wohl Herr Ironie und Frau Satiere mit ;-)
Unsere 5 Regeln, mit denen Sie garantiert einen Staat in den Ruin bringen
Nutzen Sie die Medien und lassen Sie nichts aus, also Fernsehen, Neujahrsansprache, Printmedien, Radio und Internet, wenn Sie gut sind, wird es sogar in der Kirche vermeldet.
Ausgehend von einer betroffenen Branche (Banken und Versicherungen) gehen Sie
auf weitere Branchen über, z.B. die Automobilbranche oder der Einzelhandel (verhindern Sie aber am Jahresende zufriedene Meldungen der Kaufleute, von wegen: "Das Weihnachtsgeschäft ist besser ausgefallen als erwartet."
Am Schluss noch die Energiewirtschaft einfließen lassen "Gas wird knapp. Bald frieren wir bei -24 Grad. Machen Sie nur den Fehler nicht und senken Sie die Benzinpreise in dieser Situation.
Dann schnüren Sie ein Rettungspaket, was die Wirtschaft und das ganze Land retten soll, aber niemand finanzieren kann und nur über eine dimensionslose Neuverschuldung zu finanzieren ist. Fertig. Ihre Wirtschaftskrise ist perfekt und Sie gewinnen die Wahl.
Jammern auf hohem Niveau
Banken und Versicherungen haben schon immer gejammert und nun sind von den über Jahre hinweg zusammengeramschten Milliarden ein paar etwas schneller abgeflossen, vielleicht in die falsche Richtung. Der kleine Bürger, der eh keinen Durchblick im Firmenverbund hat, wer mit wem und wer ist Mutterkonzern bei welchen Töchtern, genau der Bürger regt sich auf und versteht gar nicht, dass die Firmenbosse, die Manager nicht betroffen sind. Viele Mitarbeiter werden abgefangen, bekommen Abfindungen und finden mit ihrem Fähigkeiten in den Großstädten schnell neue Arbeit oder werden in anderen Bereichen weiterbeschäftigt. Nach außen wird gejammert und geankt. Wenn die Lebensmittelindustrie oder das Transportwesen so jammern würde, hätten wir bald einen Versorgungsenpass ind Deutschland. Hoffentlich kommt da mal keiner auf so einen Gedanken.
Fazit: Wenn Sie im Jahr 100 Mrd. Euro (100.000.000.000 EUR) verdienen und das über mehr als 10 Jahre und müssen in 2008 mal 50 oder 100 Mrd. EUR verschmerzen, sollte das doch kein Problem sein. Schlimmer ist doch wohl der Arbeitslose, der bisher vielleicht mtl. 1.300 EUR verdient hat und nun in 12 Monaten Arbeitslosigkeit eine neue Stelle mit ähnlichem Verdienst finden muss, da ansonsten sein kleines, mühevoll erspartes Häuschen unter den Hammer kommt und er mit Frau und Kindern auf der Straße sitzt.
Egal wie wir wirtschaften, der Staat hilft ja wenn´s brennt, oder?
Ehrlich gesagt widert es mich mittlerweile an, alle schreiben davon, wie schlecht es uns bald gehen wird. Amerika treibt uns in den Ruin, die Bankenkrise und nun auch noch die Automobilhersteller, die Kaufkraft geht zurück und der Staat unterstützt alle Firmen mit Rettungspaketen. Für 2009 ist sogar ein 50 Milliardenpaket geplant, welches die Wirtschaft wieder ankurbeln soll. Derzeit streitet noch die SPD mit der CDU wie das Ganze bezahlt und finanziert werden soll.
Das war´s schon mit dem Staatsprofit?
Durch die herbeigeredete Wirtschaftskrise und das Rettungspaket werden wieder neue Schulden gemacht, so dass Deutschland nun noch aufpassen muss, dass es nicht die Maastrichtkriterien (auch EU Konvergenzkriterien genannt) verpasst und sich überschuldet und mit einem blauen Brief nach Hause geht.
Die SPD will die Steuern erhöhen, um das Rettungspaket für die Wirtschaft zu finanzieren. Wie bitte? Steuern erhöhen um zu retten. Das ist so, als wolle man ein Kind vor dem Ertrinken retten und schmeißt ihm Steine ins Wasser, an denen es sich festhalten soll. Ganz prima, so wird´s was mit Deutschland.
Haben die Presse und die Journalisten keinen Stoff mehr?
Aber mal erhlich, müssen wir uns eine Krise herbeisehnen oder -reden? Bisher läuft alles gut und die Menschen sind froh, wenn mal keine schlechte Nachrichten auf sie einprasseln. Da hat man das Gefühl, die Presse weiß nicht mehr was sie schreiben soll, da schreibt man eben über die schlechte Wirtschaft.
Silvester sah nicht aus wie Wirtschaftskrise
Als ich die leuchtenden und schillernden Silvesterraketen am Himmel sah, stellte ich mir die Frage, wo ist hier bitte eine Wirtschaftskrise? Selbst die Hartz IV Empfänger hatten Raketen, die mit den gewöhnlichen nicht zu vergleichen waren. Im Allgemeinen sah ich nur die teuren Raketen, nicht die, die an DDR Zeiten erinnerten und ähnlich des Wahrsignals auf Schiffen waren. Nur ein rot- oder grünleuchtender Punkt am Himmel. Auch Knaller waren selten zu hören. Und das Erstaunliche daran, viele andere Menschen bestätigten mir diese Beobachtung. Also auch in anderen Dörfern und Städten sah Silvester dieses Jahr wesentlich farbenfroher und intensiver aus, als die Jahre davor und das lag nicht nur an den vielleicht neuen Raketen. Nein, es wurde bestätigt, dass ein deutlicher Zuwachs an Silvesteraktivität zu beobachten war. Also auch hier von Krise keine Spur.
Man kann auch alles schlecht reden, um hinterher als Retter (Politiker) gut dazustehen
Vielleicht ist es ja auch nur eine Taktik der Politik, um auf die bevorstehenden Wahlen vorzubereiten, frei nach dem Motto: Erst alles schlecht reden, um dann als Retter dazustehen. "Oh uns geht´s bald wieder schlecht. Aber die Partei xyz verspricht ja dies oder jenes zu tun, dann geht´s uns wieder gut. Also wählen wir die Partei."
Sicher geht es einigen schlecht
Aber das war schon immer so und wird auch künftig so bleiben. Als ungerecht wird von der breiten Masse der Bevölkerung die ungerechte Subventionierung, Rettung, Hilfe oder auch das Sponsoring einiger Firmen durch die Bundesregierung empfunden. Kleine und mittelständische Firmen kommen nicht in den Genuss, Bürgschaften für Ihre Kredite vom Staat zu bekommen. Da dreht die Bank einfach den Geldhahn ab, ohne Rücksicht auf Verluste. Das Risiko sei zu hoh, entweder holen Sie neue Sicherheiten ran oder der Kredit wird gekündigt.
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Artikel im Netz zur Bankenkrise
Die Bankenkrise verständlich erklärt
Hier alle Wordpressbeiträge zum Thema Wirtschaftskrise
http://de.wordpress.com/tag/wirtschaftskrise/
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Über den Autor

- Evelyn Brandies
- Mein Name ist Evelyn Brandies, ich schreibe als Redakteurin u.a. für das Gründerlexikon. Weiterhin unterstütze ich als gelernte Bilanzbuchhalterin Existenzgründer beim Aufbau ihrer Buchhaltung.
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