Die 10 Regeln sollten Sie bei einem Besuch in China beachten
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Teil 7 von 14 aus der Serie:
Direktimport aus Asien
Direktimport aus Asien
- Wie Sie mit Import von Waren Geld verdienen können
- Steigerung der Handelsspanne durch Importgeschäfte
- Glossar und Grundbegriffe zum Import aus China
- Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Importeurs
- Kontaktaufnahme und Präsentation der eigenen Firma
- Die 10 Regeln sollten Sie bei einem Besuch in China beachten
- Zahlungsbedingungen und –formen des Importgeschäftes
- Rechtliche Rahmenbedingungen eines Importgeschäfts
- Risiken und Versicherungen beim Importgeschäft
- Einfuhrgenehmigungen und Lizenzen beim Importgeschäft
- Abgaben, Zölle und Steuern bei Importen
- Glossar 2. Teil - Fachbegriffe des Imports am Beispiel China
- Glossar 3. Teil - Fachbegriffe des Imports am Beispiel China
Wer bspw. nach China reisen möchte benötigt ein gültiges Visum. Aber nicht nur das Visum ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Geschäfte in Asien. Hier ein kleiner Auszug von wichtigen Verhaltensweisen bei einem Besuch in Fernost.
1. Respektieren Sie asiatische Umgangsformen
Die Asiaten versuchen sich zwar an der westlichen Welt zu orientieren, besitzen aber ein sehr ausgeprägtes National- und Selbstbewusstsein. Daher ist es für einen Geschäftspartner das oberste Gebot die Traditionen und kulturellen Umgangsformen zu achten.
2. Landeskenntnisse vor dem Besuch erwerben
Man muss nicht perfekt chinesisch können, um seine Geschäftspartner zu beeindrucken. Aber kleine Gesten helfen sehr häufig den asiatischen Geschäftspartnern zu demonstrieren, dass man sich für sie interessiert und den Menschen sowie das Land und die Kultur achtet und schätzt. „Bitte“, „Danke“, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ in der Landessprache bewirken da schon Wunder.
3. Restaurant und Gastfreundschaft
Da die Asiaten einen Geschäftspartner sehr selten mit in die privaten 4 Wände einladen, werden Geschäftsgespräche häufig im Rahmen eines Geschäftsessens in einem Restaurant durchgeführt. Darüber hinaus zeigt der Asiat seine Welt, die Sehenswürdigkeiten und die Öffentlichkeit sehr gern, was eine Art des Nationalstolzes zum Ausdruck bringt. Häufig klingen derartige Geschäftskontakte mit abendlichen Karaoke-Veranstaltungen in Bars aus. Diese Gelegenheit sollte der deutsche Handelspartner nutzen, um sein Selbstbewusstsein zu trainieren und zu zeigen. Es besteht aber keinerlei Verpflichtung zur Teilnahme.
Übrigens ist es in China bei Tisch nicht verpönt laut zu schlürfen, zu rülpsen, zu erzählen zu schmatzen oder offensichtlich in den Zähnen zu stochern.
4. Mann und Frau in China
Da der Mann in China einen anderen Nachnamen trägt als seine Ehefrau und aus dem Vornamen sehr schlecht erkennbar ist, ob es sich um einen Mann oder ein Frau handelt, sollte man zu den Telefon- oder E-Mail-Partnern einige Notizen anlegen. Dies kann der deutsche Unternehmer vorzugsweise auf den entsprechenden Visitenkarten der Kooperations- und Verhandlungspartnern fortführen.
5. Der Deutsche als reicher Freund
Wer als Asiat Kontakt mit Deutschen pflegt, steigert sein eigenes Ansehen enorm, da der deutsche Besuch mit Deutschland in Verbindung gebracht wird. Und mit Deutschland assoziiert jeder Asiat deutsche Wertarbeit, deutsche Autos, deutschen Maschinenbau, Fußball oder das Oktoberfest. Also alles großartige und weltberühmte Dinge.
6. Begrüßung
Aus der Stellung einer Person innerhalb der Firma und seinem Rang in der Gesellschaft ergibt sich die Begrüßung untereinander oder vielmehr wer wie weit den Kopf zu senken hat. Übrigens, Schulterklopfen ist in Asien eher untypisch. Während ein Handschütteln gebräuchlich ist. Die beeindruckendste Kontaktaufnahme in Asien ist ein einfaches Lächeln. Chinesen versuchen den Körperkontakt zu Fremden zu vermeiden.
7. Sitzordnung
Auch am Geschäftstisch hat alles seine Ordnung. So sitzen sich die Chefs, also die Ranghöchsten, in der Mitte des Tischs gegenüber. Die Rangniedrigsten müssen nahe der Tür Platz nehmen.
8. Übergabe der Visitenkarten
Visitenkarten werden nicht einfach dem Geschäftspartner in die Brusttasche gesteckt, nein, in Asien wird diesem Medium ein besonderer Augenmerk geschenkt. Nach der asiatischen Übergabe der Karte, welche bspw. in China mit beiden Händen zu erfolgen hat, folgt ein kleiner Austausch zur Visitenkarte. Dabei geht es den meisten Europäern um die korrekte Aussprache der Namen und Bezeichnungen.
9. Besser zwei Geschenke als eins
Da in China und Japan die Zahl „2“ als Glückszahl gilt, ist es für den Europäer sehr vorteilhaft, wenn er zwei kleinere Geschenke mitbringt. Aber bloß keine großen, teuren Präsente. Diese werden in Asien nicht selten abgelehnt. Angemessen sind Tee, kleine Kugelschreiberschreibsets, Früchte oder CDs. Bei den zu überreichenden Geschenken und Aufmerksamkeiten sollten möglichst keine dabei sein, die den Aufdruck „Made in China“ tragen. Das führt eher zu einer Abwertung.
10. Die richtige Kleidung
Der seriöse Anzug mit Krawatte ist ein absolutes Muss. Extravagante und ausgefallene, bunte Kleidung ruft nicht selten Unseriosität beim Asiaten hervor.
Quelle:
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kommentiert von Philip am 3. Januar 2010
zu Punkt 3: Beim Essen im Restaurant nicht von sich aus beginnen übers Geschäft zu sprechen. Es ist durchaus möglich, dass dies ihr asiatischer Geschäftspartner nicht wünscht. Vielmehr möchte er sie beim Essen als Mensch kennenlernen. zu Punkt 9: Geschenke werden üblicherweise nicht in Gegenwart des Schenkers ausgepackt. Somit werden peinliche Situationen nach misslungenen Geschenken vermieden.
kommentiert von Torsten Montag am 4. Januar 2010
Danke, das ist echt interessant. Würde mich freuen mehr von Ihnen zu diesem Thema hier zu lesen. Wollen Sie mal einen Artikel schreiben?