Das moderne Kommunikationsmittel Visitenkarten

(2 Bewertungen) +2 -0

Im Mittelpunkt einer jeden Visitenkarte steht das individuelle Firmenlogo. Es ist das Auge der Kommunikation und der Antrieb der individuellen Kundenansprache. Grundsätzlich sollte man sich als Existenzgründer vor Augen halten, dass potenzielle Kunden und Interessenten sich eine Visitenkarte nur dann anschauen, wenn diese auch einen gewissen optischen Reiz aufweist. Bei der Suche nach der richtigen Visitenkarte, vielleicht aber auch nach der Bedeutung dieses Kommunikationsmittels, sollte man bedenken, dass sie oftmals das Element ist, das man einem Kunden zuerst reicht. Sie bildet den ersten wichtigen Eindruck und bestimmt allein durch ihre Optik die Wirkung eines Unternehmers auf einen Kunden. Als kleine Entscheidungsgrundlage sollte man daran denken, dass es für den ersten Eindruck grundsätzlich keine zweite Chance gibt.

Bereits bei der Suche nach dem richtigen Format sollte man Fingerspitzengefühl beweisen. Die meisten Unternehmen greifen auf eine einzelne Karte zurück. Eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit und somit auch Wirkung erreicht man bereits mit einer Klappkarte.

Wie gut sind Designvorlagen?

Jeder kennt sie und immer mehr Unternehmer nutzen sie - die Designvorlagen für die Visitenkarten gibt es im Internet wie die Margarine im Einzelhandel. Sie sind preiswert, sehen auf den ersten Blick ganz hübsch aus und irgendwie haben sie auch den richtigen Feinschliff, doch gerade diese Designs können einem Existenzgründer das Genick brechen.

Gründet ein Dachdeckermeister in einer Stadt wie München den eigenen Betrieb und greift auf eine klassische Designvorlage zurück, kann er sich sicher sein, dass mindestens die Hälfte der Konkurrenzbetriebe das gleiche Motiv gewählt hat. Die Chancen, dass sich letzten Endes ein Kunde an den neuen Dachdeckerbetrieb erinnern kann, sind gleich null.

Welche Form sollte die eigene Visitenkarte haben?

Die meisten Gründer möchten mit ihrer Visitenkarte auffallen und greifen somit auf ausgefallene Formate zurück. Das Spektrum reicht angefangen von einem Kreis über ein Oval bis hin zu einem Baum. Sicherlich sorgen diese Karten im ersten Moment für Aufsehen und sammeln vielleicht auch den einen oder anderen Pluspunkt, aber recht schnell werden sie im Himmel der Kommunikationsmittel verschwinden.

Visitenkarten, die von dem klassischen Scheckkarten-Format abweichen, lassen sich nur schwer aufbewahren. Sie passen weder in die Hüllen im Adressbuch, noch wirklich gut in das Portemonnaie. Aus diesem Grund sollte man bei der Visitenkarte am klassischen Format anknüpfen.

Räume schaffen

Wer möchte, dass die Visitenkarte zum treuen Begleiter der Kunden wird, sollte diese nicht zu sehr füllen. Grundsätzlich sind weiße Flächen oder auch Flecken vollkommen in Ordnung. Von Beginn an sollte man festlegen, welches Element dominieren soll. Neben dem Firmenlogo kann es sich hierbei auch um die Dienstleistungen oder den eigenen Namen handeln.

Wichtig ist, dass bei der Gestaltung der einzelnen Elemente eine Leseführung geschaffen wird. Dies ist mit unterschiedlichen Größen und Farben, aber auch mit einer gezielten Anordnung möglich. Hat man das leitende Element gefunden, muss darauf geachtet werden, dass sich alle anderen Informationen unterordnen. Diese dürfen zum einen kleiner sein, dürfen sich zum anderen aber auch auf der Rückseite befinden. Die Wahl der Schriftarten sollte man auf zwei beschränken. Mehr Schriftarten verwirren den Betrachter.

Visitenkarten gelten grundsätzlich als eines der kostengünstigsten Werbemittel. Das Design ist hierbei von der Wahl des Anbieters abhängig. Die Kostenspanne reicht angefangen von rund 100 Euro bis in den Tausenderbereich. Die Druckkosten sind relativ gering. So lassen sich 250 Visitenkarten im Scheckkartenformat schon für etwa 30 Euro drucken.

Quelle:
Eigene Erfahrungen

Benutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:


Artikel verfolgen

Wenn Sie über Änderungen an diesem Artikel benachrichtigt werden möchten, klicken Sie auf Benachrichtigen


Häufig gelesen

Vorlage Abtretungserklärung

Häufig gesucht und nachgefragt wird eine Vorlage zur Abtretungserklärung. Abtretungserklärungen si...

E-Book: Die 10 häufigsten Fragen zum Nebengewerbe und zur Nebentätigkeit

Endlich der eigene Herr sein, das eigene Wissen nutzbringend anwenden oder sein Hobby zum Beruf mache...

Wann muss ich eine Umsatzsteuererklärung abgeben? FAQ 20

Sehr häufig wir im Forum die Frage gestellt: Wann muss ich eine Steuererklärung abgeben? oder Welc...

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung FAQ 16

Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, auch ...

Anlage EÜR für 2009 online

Soeben habe ich die Nachricht erhalten, dass der Vordruck zur Einnahmenüberschussrechnung EÜR 2009...

Zuletzt geschrieben

Fachanwälte beraten Unternehmen Neu

Das Leistungsportfolio niedergelassener Fachanwälte ist sehr umfangreich. Die Rechtsgebiete, die d...

Professionelle Firmenvideos – so wird’s gemacht Neu

Imagefilme, Werbefilme, Produktvorstellungen – die Auswahl an Möglichkeiten, ein Unternehmen in Fo...

GmbH-Haftung – Geschäftsführer in der Wissensfalle Neu

Die Geschäftsführer der GmbH sind nicht annähernd so sicher vor der Haftung mit dem Privatvermögen...

Verschenken Sie zum Richtfest auch noch Gutscheine, Deko und Blumen? Neu

Wenn der Dachstuhl gesetzt ist, atmet der Bauherr erst einmal auf: das ganze Projekt ist endlich a...

Rentenversicherungspflicht: Selbstständige werden geschröpft! Neu

Es ist ja nun nicht so, als wären Selbstständige durch ihr Geschäftsrisiko und den großen Wettbewe...

Wir antworten auf jede Frage

Gratis anmelden und Fragen stellen.
>> Jetzt anmelden und mitmachen

Interessantes aus den Vorlagen

Über den Autor Xing_icon

  • kein Profilbild vorhanden
  • Sabine Hutter
  • Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
  • http://www.content-texte.de
  • sabine.hutter@content-texte.de