Das moderne Kommunikationsmittel Visitenkarten
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Teil 2 von 13 aus der Serie:
Konventionelle Werbeträger für Existenzgründer
Konventionelle Werbeträger für Existenzgründer
- Anzeigen in Printmedien als sinnvolle Werbeform
- Das moderne Kommunikationsmittel Visitenkarten
- Ein aussagekräftiges Firmenlogo - Die Suche nach der richtigen Idee
- Briefpapier - Mit Rechnungen begeistern
- Das Logo fährt mit - die richtige Fahrzeugwerbung
- Give aways für Gründer - Das Logo, das in die Handtasche passt
- Die richtigen Flyer und Plakate zur Existenzgründung
- Kurz, knapp und prickelnd - die richtige Radiowerbung
- Mit Kinowerbung die richtige Zielgruppe erreichen
- Branchenbücher nutzen und Kunden erreichen
- Sponsoring - Den Klassiker nutzen
- Mailings als Werbeform
- Pressemitteilungen als Werbeform
Im Mittelpunkt einer jeden Visitenkarte steht das individuelle Firmenlogo. Es ist das Auge der Kommunikation und der Antrieb der individuellen Kundenansprache. Grundsätzlich sollte man sich als Existenzgründer vor Augen halten, dass potenzielle Kunden und Interessenten sich eine Visitenkarte nur dann anschauen, wenn diese auch einen gewissen optischen Reiz aufweist. Bei der Suche nach der richtigen Visitenkarte, vielleicht aber auch nach der Bedeutung dieses Kommunikationsmittels, sollte man bedenken, dass sie oftmals das Element ist, das man einem Kunden zuerst reicht. Sie bildet den ersten wichtigen Eindruck und bestimmt allein durch ihre Optik die Wirkung eines Unternehmers auf einen Kunden. Als kleine Entscheidungsgrundlage sollte man daran denken, dass es für den ersten Eindruck grundsätzlich keine zweite Chance gibt.
Bereits bei der Suche nach dem richtigen Format sollte man Fingerspitzengefühl beweisen. Die meisten Unternehmen greifen auf eine einzelne Karte zurück. Eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit und somit auch Wirkung erreicht man bereits mit einer Klappkarte.
Wie gut sind Designvorlagen?
Jeder kennt sie und immer mehr Unternehmer nutzen sie - die Designvorlagen für die Visitenkarten gibt es im Internet wie die Margarine im Einzelhandel. Sie sind preiswert, sehen auf den ersten Blick ganz hübsch aus und irgendwie haben sie auch den richtigen Feinschliff, doch gerade diese Designs können einem Existenzgründer das Genick brechen.
Gründet ein Dachdeckermeister in einer Stadt wie München den eigenen Betrieb und greift auf eine klassische Designvorlage zurück, kann er sich sicher sein, dass mindestens die Hälfte der Konkurrenzbetriebe das gleiche Motiv gewählt hat. Die Chancen, dass sich letzten Endes ein Kunde an den neuen Dachdeckerbetrieb erinnern kann, sind gleich null.
Welche Form sollte die eigene Visitenkarte haben?
Die meisten Gründer möchten mit ihrer Visitenkarte auffallen und greifen somit auf ausgefallene Formate zurück. Das Spektrum reicht angefangen von einem Kreis über ein Oval bis hin zu einem Baum. Sicherlich sorgen diese Karten im ersten Moment für Aufsehen und sammeln vielleicht auch den einen oder anderen Pluspunkt, aber recht schnell werden sie im Himmel der Kommunikationsmittel verschwinden.
Visitenkarten, die von dem klassischen Scheckkarten-Format abweichen, lassen sich nur schwer aufbewahren. Sie passen weder in die Hüllen im Adressbuch, noch wirklich gut in das Portemonnaie. Aus diesem Grund sollte man bei der Visitenkarte am klassischen Format anknüpfen.
Räume schaffen
Wer möchte, dass die Visitenkarte zum treuen Begleiter der Kunden wird, sollte diese nicht zu sehr füllen. Grundsätzlich sind weiße Flächen oder auch Flecken vollkommen in Ordnung. Von Beginn an sollte man festlegen, welches Element dominieren soll. Neben dem Firmenlogo kann es sich hierbei auch um die Dienstleistungen oder den eigenen Namen handeln.
Wichtig ist, dass bei der Gestaltung der einzelnen Elemente eine Leseführung geschaffen wird. Dies ist mit unterschiedlichen Größen und Farben, aber auch mit einer gezielten Anordnung möglich. Hat man das leitende Element gefunden, muss darauf geachtet werden, dass sich alle anderen Informationen unterordnen. Diese dürfen zum einen kleiner sein, dürfen sich zum anderen aber auch auf der Rückseite befinden. Die Wahl der Schriftarten sollte man auf zwei beschränken. Mehr Schriftarten verwirren den Betrachter.
Visitenkarten gelten grundsätzlich als eines der kostengünstigsten Werbemittel. Das Design ist hierbei von der Wahl des Anbieters abhängig. Die Kostenspanne reicht angefangen von rund 100 Euro bis in den Tausenderbereich. Die Druckkosten sind relativ gering. So lassen sich 250 Visitenkarten im Scheckkartenformat schon für etwa 30 Euro drucken.
Quelle:
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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- sabine.hutter@content-texte.de