Briefpapier - Mit Rechnungen begeistern
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Teil 4 von 13 aus der Serie:
Konventionelle Werbeträger für Existenzgründer
Konventionelle Werbeträger für Existenzgründer
- Anzeigen in Printmedien als sinnvolle Werbeform
- Das moderne Kommunikationsmittel Visitenkarten
- Ein aussagekräftiges Firmenlogo - Die Suche nach der richtigen Idee
- Briefpapier - Mit Rechnungen begeistern
- Das Logo fährt mit - die richtige Fahrzeugwerbung
- Give aways für Gründer - Das Logo, das in die Handtasche passt
- Die richtigen Flyer und Plakate zur Existenzgründung
- Kurz, knapp und prickelnd - die richtige Radiowerbung
- Mit Kinowerbung die richtige Zielgruppe erreichen
- Branchenbücher nutzen und Kunden erreichen
- Sponsoring - Den Klassiker nutzen
- Mailings als Werbeform
- Pressemitteilungen als Werbeform
Wie das individuelle Firmenlogo auf der Visitenkarte seinen Platz finden muss, ist es auch ein Must Have für jeden Briefbogen und Umschlag. Möchte man seine Kunden begeistern, sollte man ein einheitliches Bild schaffen, dessen Zentrum das richtige Signet bildet. Das Briefpapier ist eines der zahlreichen Utensilien, das im alltäglichen Geschäft zum Einsatz kommt. Man benutzt es für Rechnungen, Angebote und die allgemeine Korrespondenz mit den verschiedensten Kunden und Geschäftspartnern.
Doch bei allen optischen Merkmalen sollte man beim Briefpapier nicht aus den Augen verlieren, dass es ausreichend Platz für die inhaltlichen Daten liefern muss. Somit wird deutlich, dass weniger gerade beim Briefpapier und auch bei den Umschlägen meist mehr ist.
Was macht ein gutes Briefpapier aus?
Möchte man mit einer Rechnung nicht mehr nur Schrecken, sondern auch Begeisterung verschicken, sollte man darauf achten, dass das eigene Briefpapier zur individuellen Firmenphilosophie passt. Setzt man sich zum Beispiel als Existenzgründer für den Klimaschutz ein, sollte man umweltfreundliches Papier verwenden. Der Fokus bei der Gestaltung eines Briefpapiers liegt auf dem Logo. Ausgehend von diesem wird die genaue Konzeption aller anderen Gestaltungsmerkmale abgeleitet.
Welche Gliederung sollte beachtet werden?
Grundsätzlich sollte man sich bei dem Design des Briefpapiers an Normen halten. Hierbei handelt es sich um die Ränder und den Rahmen des Schriftblockes. Um eine gerade und ebenso auch harmonische Linie zu schaffen, sollte man das Briefpapier in mehrere Sektoren gliedern. Um eine optimale Gliederung zu erreichen, sollte man von oben beginnen, dünne Quadrate beziehungsweise Rechtecke zu bilden.
Bei der Größe sollte man darauf achten, dass diese auf das spätere Volumen der einzelnen Elemente maßgeschneidert sind. Als Faustregel gilt, dass Daten zu Bankverbindungen und sämtlichen Eintragungen im unteren Bereich des Briefpapiers ihren Platz finden. Das Firmenlogo, der Ansprechpartner und selbstverständlich die Anschrift sollten übersichtlich am Kopf des Papiers positioniert werden.
Ob man das Logo links, rechts oder gar mittig ausrichtet, bleibt dem eigenen Empfinden überlassen, allerdings muss darauf geachtet werden, dass ein ruhiges Bild entsteht. Zuviel Unruhe schlägt sich auf das Gemüt der Leser ab.
Eine Komposition bilden
Besonders wichtig ist, dass man mit den Umschlägen und dem Briefpapier eine harmonische Komposition bildet. Grundsätzlich sollte man nicht mehr wie zwei bis drei verschiedene Farben auf den Elementen verwenden. Der Umschlag muss vollkommen mit dem wichtigsten Element des Briefpapiers, dem Kopf, identisch sein. Ein Umschlag mit einem orangefarbenen Schriftzug passt nur dann, wenn die Schrift auf dem Briefpapier die gleiche Farbe hat. Zudem sollte man bei der Wahl der Größe auf die Verhältnisse achten. Das Firmenlogo auf dem Umschlag muss grundsätzlich kleiner und zugleich auch dezenter sein als auf einem Briefpapier.
Das Logo, das auf dem Umschlag platziert werden soll, muss in der linken, oberen Ecke seine Position finden. Grundsätzlich sollte der Umschlag in seiner eigentlichen Funktion nicht eingeschränkt werden. Das Logo sollte dezent sein, jedoch bereits beim ersten Anblick auffallen. Zu bedenken ist, dass sowohl die Adressanschrift als auch Poststempel und Briefmarke einen Platz finden müssen. Somit sollte man sich gerade bei einem Umschlag nicht vor weißen Stellen fürchten, denn diese vermitteln Eleganz und Professionalität.
Für das Design des Briefpapiers muss man bei einem bereits vorhandenen Firmenlogo nur einen geringen Geldbetrag einplanen. Die meisten freien Grafiker berechnen hierbei je nach Stundensatz zwischen 50 und 100 Euro. Der Druck richtet sich nach den einzelnen Wünschen. Gerade durch die Wahl des Papiers entstehen unterschiedliche Kosten. Allerdings sollten Gründer für 500 Bögen rund 50 Euro einplanen. Ähnlich gestalten sich die Kosten bei den Umschlägen.
Quelle:
Eigene ErfahrungenBenutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:
-
Lexikon
- Firmenlogo
- Rechnung
-
Magazin
- Das Logo fährt mit - die richtige Fahrzeugwerbung
- Das sollte jeder Unternehmer zum Thema Corporate Identity wissen
- Ein aussagekräftiges Firmenlogo - Die Suche nach der richtigen Idee
- Das moderne Kommunikationsmittel Visitenkarten
- Anzeigen in Printmedien als sinnvolle Werbeform
-
Vorlagen
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
- http://www.content-texte.de
- sabine.hutter@content-texte.de
kommentiert von Helmut Kexel Steuerberater/vBP am 28. Oktober 2011
Wenn mal wieder das richtige Papier fehlt: www.papersnake.de
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