Aus diesen Quellen erhalten Sie Vergleichszahlen zu Umsatz und Rentabilität

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Wenn Sie ein Unternehmen gründen möchten, müssen Sie natürlich im Vorfeld entsprechende Zahlenwerke erstellen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die notwendigen Zahlen für Umsätze und Rentabilität ermitteln.

Vergleichbare Unternehmen bieten gutes Zahlenwerk

Nutzen Sie die Möglichkeit, vergleichbare Unternehmen zu überprüfen. Am besten eignen sich Unternehmen, die am geplanten Standort Ihres Betriebs agieren. Auch können Sie andere Unternehmen Ihrer Branche befragen. Kundenanzahl, Umsatz und Angebot werden entweder ohnehin über die Bilanz veröffentlicht oder die Unternehmen geben selbst darüber Auskunft. Scheuen Sie den direkten Kontakt mit vergleichbaren Unternehmen, können Sie natürlich auch mit Testkäufen entsprechende Erfahrungen sammeln. So finden Sie zumindest die Preisstruktur heraus.

Sollten die direkten Konkurrenten kein Zahlenmaterial preisgeben, ist das nicht verwunderlich. Sie können dann auch an anderen Standorten nachfragen, sollten aber auf gleiche Bedingungen, wie Verkehrsanbindung, Lage und ähnliches achten. Im Einzelhandel können Sie gezielt nachzählen, wie viele Kunden pro Stunde einen Laden besuchen. Durch eine entsprechende Befragung, was zu welchem Preis gekauft wurde, erhalten Sie ebenfalls wichtige Informationen.

Recherchieren Sie bei den Kunden

Nutzen Sie auch die Möglichkeit, die Kunden zu befragen. Das können die Entscheider in Unternehmen sein, die Sie per Telefon befragen oder die Endkunden, die Sie auf offener Straße ansprechen können. Seien Sie ehrlich und geben Sie sich als Gründer zu erkennen, erläutern Sie Ihr geplantes Angebot und fragen Sie nach, ob der Kunde kaufen würde und welchen Preis er zu zahlen bereit wäre. Auch sollten Sie gezielt nach der Häufigkeit der Käufe fragen.

Berechnen Sie die Umsätze

Anhand der ermittelten Daten können Sie nun Ihre Umsätze berechnen. Die Verkäufe pro Stunde und der durchschnittliche Wert eines Verkaufs sind für die Gründung im Einzelhandel ein guter Anhaltspunkt. Berechnen Sie dabei stets den besten und den schlechtesten Fall. So können Sie bereits im Vorfeld herausfinden, ob Sie selbst mit schlechteren Umsätzen noch Ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten.
 

Quelle:
GründerZeiten Nr. 7, Februar 2008

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Über den Autor

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