Alle reden davon, doch keiner bekommt sie - Förderkredite zur Existenzgründung
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Wir als Gründerberatung haben die Erfahrung gemacht, dass gerade Existenzgründer in Sachen Kredite bzw. der Finanzierung derExistenzgründung ein äußerst schweres Los haben. Bund und Ländern bewerben Mikrodarlehen und speziele Förderkredite mit besonders günstigen Konditionen. Klingt erst mal gut. In folgender Datenbank können sich Existenzgründer eine Liste mit den derzeit aktuellen Förderkrediten von Bund und Ländern ansehen:
www.foederdatenbank.de
Der Gründer kann seine Gründungskosten, wie bspw. Wareneinkauf, Maschinen, Software etc. über Fremdkapital finanziereen ohne eignes Geld, Ersparnisse oder andere Geldanlagen zu verwenden.
Die traurige Wahrheit
Die meisten der Förderkredite müssen über die Hausbank (Sparkasse, Volksbanken etc.) des Existenzgründers vorbereitet und beantragt werden. Dabei strecken schon die meisten der Direktbankenalle Viere von sich, denn derartige Dienstleistungen sind nicht in den meist kostenlosen Girokonten enthalten oder müssen richtig teuer bezahlt werden.
Der Gang zur Hausbank und die Vorstellung der Idee bei einer Förderbank wie der Kfw in Berlin ein Existenzgründerkredit (z.B. Mikro- Darlehen) beantragen zu wollen, treibt dem Bänker in der Regel Falten auf die Stirn, denn dies bedeutet für den SAchbearbeiter viel Arbeit, jedoch kein akzeptabler Profi, da keine Hauseigenen Kredite sondern Fremdkredite bearbeitet und ausgereicht werden. Der Verdienst der Banken ist also bei Förderkrediten in der Regel nicht so hoch, wie der bei eigenen Produkten. Aus unserer Erfahrung werden daher Existenzgründer in vielen Fällen vom Förderkredit weg zu Bankeigenen Krediten beraten.
Niedrigen Zinsen ein Vorteil?
Bisher waren die Zinsen bei BAnken sehr niedrig, so dass der angebliche Zinsvorteil von Förderkrediten kein Argument war. Es war demExistenzgründer daher egal, ob er 3,9 % bei der Sparkasse im JAhr zahlt oder 3,7 % bei der Kfw BAnk, der finanzielle Vorteil war verschwindend gering. Das hat sich mit der jetzigen Zinsentwicklung bereits geändert, os dass die Differenz mit unter bei 2 bis 3% liegen dürfte.
Neben den unterschiedlichen Zinssätzen und der Dauer der Bearbeitung spielen auch zusätzliche Kosten für den Existenzgründer eine wesentliche Rolle. Der Gründer benötigt in den meisten Fällen ein gutes und ausgearbeitetes Konzept, der bekannte Businessplan . De erstellt aber nciht die Bank sondern das muss der Gründer selbst organisieren und auch bezahlen. Wer das dann nciht selber kann, muss das von einem Berater erledigen lassen. Diese Kosten (meist mehrere hundert Euro) müssen dann zusätzlich von der Bank finanziert werden.
Die Kosten für den Businessplan stehen dann nicht im Verhältnis bspw. zum Mikrodarlehen der Kfw Bank, welche z.B. mit maximal 10.000 EUR beantragt werden kann. Da sind dann seriöse Berater und Banken gefragt, die dem Kunden die Wahrheit und den tatsächlichen Nutzen mit den dazugehörigen Kosten erläutern. Leider fallen immer mehr auf diese anderen Geldhaie oder Berater rein.
An der hier gezeigten Entwicklung der Zinsen seit dem Jahr 2003 ist zu erkennen, dass es in Deutschland seit Mitte 2005 deutlich teurer geworden ist einen Kredit zu nutzen. Der Antrag auf ein Förderdarlehen daher lohnenswert ist, um Geld zu sparen.

Selber vergleichen und kleinere Anschaffungen über private Kredite finanzieren
Den aufwendigen ANtrag, teure Businesspläne und eine eventuelle falsche Beratung kann mit zwar etwas teureren, aber dafür sehr viel unaufwendigeren Krediten vermieden werden. Auch onlinekredite sind dafür geeignet. Wir haben mal die wichtigsten Onlinebanken mit ihren Ratenkrediten gegenübergestellt. So kann man schnell ablesen, wo derzeit der Trend liegt.
Quelle:
Dr. Klein AGBenutzer die diesen Artikel gelesen haben, haben auch folgende Artikel gelesen:
-
Lexikon
- Trend
- Businessplan
-
Magazin
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- Torsten Montag
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