Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 der Serie

Das wohl schwierigste am eigentlich einfachen Einstieg in Twitter sind die vielen eingebürgerten Begriffe, die Twitterer verwenden. Damit Sie daran schon einmal nicht scheitern können, haben wir Ihnen hier ein kleines Glossar zusammengestellt.

follow: Follow heißt übersetzt soviel wie „folgen“ und bezieht sich auf die Nachrichten eines anderen Twitterers. Wenn Sie jemandem folgen möchten und damit alle Nachrichten, die er schreibt, auf Ihrer Übersichtsseite angezeigt bekommen möchten, müssen Sie sein Profil besuchen und unter seinem Bild/Namen den Button „Follow“ drücken.

unfollow: Wenn Sie einem anderen Twitterer nicht mehr folgen möchten, können Sie den Status „unfollow“ setzen. Dazu besuchen Sie entweder das Profil des Twitterers, öffnen neben dem Status „Following“ das Dropdownfeld und wählen „Unfollow“ aus. Das gleiche erreichen Sie, wenn Sie in Ihrem eigenen Profil auf die „Followers“ klicken. Neben dem Namen des betreffenden Twitterers finden Sie zwei Schaltflächen. In der rechten lässt sich wieder „Unfollow“ auswählen.

Follower: Ein Follower ist jemand, der einem folgt und der die eigenen Nachrichten liest.

Following: Diese Anzeige im Profil gibt an, wie vielen Twitterern Sie selbst folgen.

Followfriday: Unter einem Followfriday versteht man es, wenn ein Twitterer einen seiner Freunde empfiehlt und die anderen Twitterer dazu auffordert, diesem zu folgen. Auf diese Weise erhält eine einzelne Person auf einen Schlag sehr viele Followers. Dennoch sollte nicht unbedingt jedem Followfriday blind Folge geleistet werden, sondern erst einmal überprüft werden, ob der entsprechende Twitter-User überhaupt über Dinge schreibt, für die man sich interessiert.

Tweet: Jede Nachricht, die die Twitterer veröffentlichen, wird als Tweet bezeichnet (auch: Update).

Timeline: Die Timeline ist auf der persönlichen Übersichtsseite zu finden. Hier werden in chronologischer Reihenfolge (von neu nach alt) die Nachrichten der Twitterer angezeigt, denen Sie folgen.

Retweet (RT)
: Wenn Sie bei einem Ihrer abonnierten Twitterer etwas Interessantes lesen, können Sie diese Nachricht mit einem Retweet an Ihre eigenen Follower weiterleiten. Der Wortlaut des Tweets bleibt dabei gleich, aber davor wird der Ausdruck „RT @benutzername“ gesetzt. Wenn beim retweeten der Wortlaut verändert wird, geben Sie die Quelle an, indem Sie den Ausdruck „via @benutzername“ an den Tweet dran hängen.

@reply: Wenn Sie auf die Nachricht eines anderen Twitterers antworten möchten, beginnen Sie Ihren Tweet mit „@benutzername“, wobei „benutzername“ dem Namen des anderen Twitterers entspricht. Dahinter schreiben Sie Ihre Antwort.

Quellen:
http://blog.datenschmutz.net
http://www.volksfreund.de
http://conception-blog.com
 

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 der Serie

Auf den ersten Blick scheint Twitter nicht viel zu bieten zu haben: Sehr kurze Nachrichten mit gerade mal 140 Zeichen, die in den meisten Fällen nicht einmal wirklich etwas Interessantes berichten. Und doch hat Twitter für viele Menschen einen großen Nutzen, von dem auch Sie profitieren können.

Der Nutzen von Twitter

Sie können Twitter zunächst vor allem nutzen, um aktuellste Informationen über neue Webseiten, interessante Artikel, News und Nachrichten zu bekommen. Sie bekommen quasi für Sie relevante Informationen auf dem Präsentierteller serviert und müssen nicht einmal selbst danach suchen. Sie können dabei aber selbst entscheiden, welche Links für Sie interessant sind und welche Sie lieber ignorieren möchten.

Sie können der Twitter-Gemeinde aber auch Fragen stellen. Es tummeln sich hier so viele Spezialisten, dass sich sicherlich jemand finden wird, der sie beantworten kann. Experten für bestimmte Themen lassen sich am besten über die Twitter-Suche auffinden.

Wer twittern sollte – und wer besser nicht

Prinzipiell kann sich Twitter für jeden lohnen, wenn man einigermaßen auf Zack ist. Wer hier am Ball bleibt, kann man so viel zusätzlichen Traffic, also Besucher erzeugen. Gerade für Unternehmen kann es besonders praktisch sein, da sich mithilfe von Twitter der Bekanntheitsgrad der Firma steigern lässt. Es bleibt im Gespräch und kann Kunden kontaktieren. Das Unternehmen wird insgesamt präsenter und baut sich einen großen Stamm an geschäftlichen Kontakten auf.

Allerdings ist Twitter nicht für jedes Unternehmen das Richtige. Es gilt hier auf jeden Fall die Regel: „Entweder ganz oder gar nicht“. Die Idee, lediglich seine Unternehmensnews über dieses Medium zu verbreiten, funktioniert in den seltensten Fällen. Twitter ist ein Kommunikationsmedium und nicht wirklich für Monologe geeignet. Man kann nicht so nebenher twittern, da es – richtig gemacht – auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Geld verdienen mit Twitter

Inzwischen haben sich auch bereits sehr viele Möglichkeiten herauskristallisiert, wie man mit Twitter Geld verdienen kann. Die einfachste Form ist die Schaltung von Werbung in den Tweets eines Users. Viele Unternehmen nutzen Twitter auch, um ihre Produkte zu verkaufen. Sie vertreten Restposten oder stark reduzierte Sonderangebote und können so viele Leser auf ihre Seiten ziehen. Auch mit Coupons lassen sich auf diesem Weg Erfolge erzielen. Zukünftig werden sicherlich noch viele weitere Geschäftsideen mit Twitter aufkommen.

Quellen:
http://lermann-pr.com/
http://www.website-boosting.de
http://www.pr-agentur-blog.de
http://www.gruenderszene.de

Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 der Serie

Die Bedienung von Twitter ist eigentlich insgesamt denkbar einfach. Im ersten Schritt muss natürlich zunächst einmal ein Account angelegt werden. Klicken Sie hierfür auf der Startseite auf „Sign up now“. Noch schnell der Name, ein Benutzername, die Emailadresse und ein Passwort eingegeben und schon ist der Twitter-Account angelegt. Im Anschluss daran kann man auch noch direkt seine Kontakte durchsuchen lassen, ob Bekannte oder Freunde bereits bei Twitter angemeldet sind. Diesen Schritt kann man aber auch überspringen. Und schon können Sie Ihren ersten Tweet absetzen.

Um Twitter richtig sinnvoll nutzen zu können, gibt es inzwischen einige praktische Tools, die die Arbeit mit diesem Kommunikationsmedium etwas vereinfachen.

Shorter (Linkverkürzer)

Da Sie bei Twitter nur 140 Zeichen für Ihre Message haben, sind die meisten Links zu lang. Deshalb benötigen Sie einen Linkverkürzer, der den Link in eine kürzere URL umsetzt. Besonders wichtig ist, dass der Dienst 301 Redirect einbezieht, damit nach dem Aufrufen des gekürzten Link im Browser wieder der ausführliche Link erscheint.

Hier eine Liste mit den wichtigsten Shorter-Diensten:

Weitere Shorter-Dienste im Überblick finden Sie bei Searchengineland.

Die nützlichsten Addons für Firefox

Firefox lässt sich mit einigen Addons „twitter-kompatibel“ machen. Hier eine Auswahl:

  • Tweetbar: Dieses Plugin ergänzt Firefox um eine Leiste an der Seite, die die Tweets der Freunde und auch die eigenen anzeigt. So bleibt man immer auf dem Laufenden.
  • PowerTwitter: Dieses Plugin erlaubt es, Flickr-Fotos und Videos von Youtube in Tweets einzubinden.
  • Twitzer: Dieses Plugin kann Nachrichten twittern, die die maximale Länge von 140 Zeichen überschreiten. Dazu wird die Nachricht in einen Link zu packen.
  • TwitterLine: Damit erscheint in Firefox eine Leiste, die verschiedene Twitterbefehle bereitstellt.
  • Firefox Search Plugin: Dieses Plugin verwendet das Suchfeld von Firefox, um direkt zu twittern.

Twitter-Online-Tools

Für Twitter gibt es inzwischen einige nützliche Tools, mit denen man seiner Followers organisieren und analysieren kann:

  • Mr. Tweet: Mithilfe von Mr. Tweet können Sie herausfinden, wie beliebt und damit einflussreich Ihre Follower sind.
  • Refollow: Dieses Tool hilft dabei, Freunde und Followers zu verwalten. Damit kann man sie nach verschiedenen Kriterien gruppieren und filtern.
  • Twimailer: Dieses Toll schickt jedesmal eine Email, wenn man einen neuen Follower hat, und informiert Sie über die wichtigsten Informationen über ihn.
  • Friend Or Follow: Dieses Tool zeigt an, welchen Twitter-Usern man selbst folgt, und wie viele davon auch zurückfolgen.

Viele hundert weitere nützliche Tools und Addons finden Sie bei der Karrierefibel oder beim Wortgefecht-Wiki.

Quelle: www.karrierebibel.de